6 Tipps zum Sparen bei der Unternehmensgründung

Der Gründungstrend reist trotz der Wirtschaftskrise nicht ab, aber gespart wird dabei mehr denn je. Der Traum von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung darf nicht über die Höhe der entstehenden Kosten einer Unternehmensgründung hinwegtäuschen. Vor allem wenn man von Anfang an Vollzeit als Selbstständiger arbeitet, braucht man einige Rücklagen, denn nur weil man Umsatz macht, bedeutet das noch lange keinen Gewinn. Deswegen gilt es das fehlende Einkommen und die Kosten zu decken. Um die Kosten möglichst gering zu halten, kann man einige Faktoren selbst in die Hand nehmen.

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Freunde

Die erste Anlaufstelle für Anregungen und Ideen können Freunde sein, wenn es den Namen, das Logo-Design, die Farben, die Homepage oder sonstige essentielle Grundlagen für Ihre Unternehmensgründung geht. Ihre Freunde unterstützen Sie sicher gerne in Ihrem Vorhaben und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unter Umständen lässt sich auf diesem Weg ein Web-Designer oder Programmierer finden, für den der Gefallen mehr zählt als die Bezahlung. Im Gegenzug können Sie zu einem großen Festessen einladen oder eine Dankeschön-Party für alle Ihre Unterstützer geben.

Outsourcing

Oftmals möchte man auf das Know-How professioneller Dienstleister zurückgreifen. Zu diesem Zweck gibt es Vermittlungsplattformen, über die man gut und sicher Experten für seine Projekte findet. Dass nur ein Vertrag für eine bestimmte Dienstleistung besteht, hat den Vorteil dass man sich nicht für längere Zeit binden muss. Nur um sich eine Homepage erstellen zu lassen, braucht man keine feste Stelle zu vergeben.

Gehalt

Man sollte das eigene Gehalt so gering wie möglich ansetzen oder zeitweise sogar ganz darauf verzichten. Sie sollten Ihre Ausgaben genau kalkulieren, wenn Sie in Vollzeit arbeiten und eventuell schon Ihre ersten Angestellten bezahlen müssen. Selbstständige in Teilzeit haben es einerseits leichter, weil sie zusätzliches Gehalt aus Ihrer Anstellung beziehen, andererseits haben sie dadurch auch nur die Hälfte der Zeit, die man in eine Unternehmensgründung investieren könnte.

Standort

Durch eine wohlüberlegte Standortwahl kann man seine Kosten deutlich senken. Am Anfang kann man in vielen Fällen das erste Büro einfach und günstig in den eigenen vier Wänden unterbringen. Sobald aber die Grundsteine gelegt sind, sollten Sie sich nach Büroräumen umschauen. Man sollte sich überlegen, wo die Lebenshaltungskosten am günstigsten sind: In kleinen Städten ist der Quadratmeterpreis bei Mieten grundsätzlich niedriger, aber auch in Großstädten wie Berlin kann man günstiger mieten als in München oder Hamburg. Die Größe des Büros sollte so gewählt werden, dass auch noch die ersten Mitarbeiter Platz haben, allerdings auch nicht zu groß, denn man weiß nicht wie schnell das Unternehmen wachsen wird.

Einrichtung

Die ersten Büromöbel müssen keine Markenware sein. Es gibt gute und günstige Bürostühle, Schreibtische, Regale und andere nützliche Büro-Utensilien auch in günstigen Möbelhäusern.
Auch bei der Wahl der Rechner kann man günstige den teuren Anbietern vorziehen. Oft kann man bei Auktionen von Discountern gute Computer kaufen. Open Source Programmen können teure Lizenzen bei der Wahl von Software und Betriebssystemen ersetzen, denn fast alle Lizenzpflichtigen Programme gibt es auch als Freeware im Internet, z.B. Open Office, Linux und PhotoFiltre.

Telefonieren

Am Anfang einer Unternehmensgründung ist Telefonieren und E-Mail schreiben wahrscheinlich die Hauptaufgabe eines Gründers, um z.B. Kundengespräche, -akquise oder Organisation zu regeln. Auslandgespräche fallen dabei besonders ins Gewicht. Deswegen gibt es günstige Flatrates, Skype zum Beispiel bietet Länderflatrates an, mit denen man in einzelne Länder sehr günstig telefonieren kann. Bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man grundsätzlich viele verschiedene Angebote vergleichen, denn oft bindet man sich für 24 Monate an ein Unternehmen.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Lino Richter, www.twago.de



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