Coworking Space oder zusammen arbeiten

Seit einigen Jahren zeichnet sich bei Freiberuflern ein neuer Trend im Bereich Arbeitsform ab: Coworking Spaces. Kreative, Startups und Freiberufler arbeiten in größeren Räumen zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur wie Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis. So entstehen schnell Gemeinschaften, die voneinander profitieren.

Kostengünstig und flexibel

Blaue Spielsteine bilden einen Kreis
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Immer häufiger teilen Start-ups und Ein-Personen-Unternehmen ihre Arbeitsräume mit anderen Selbstständigen. Neben den ganzen Bereichen der Infrastruktur bietet der Coworking Space noch einen ganz wichtigen Aspekt, eine Gemeinschaft und Ansprache. Denn oft sitzen Freiberufler und Startups allein Zuhause am Schreibtisch, ohne einen sozialen Austausch. "Das kann auf Dauer ganz schön öde und einsam werden", erklärt Steffen Meinig, Nutzer eines privaten Coworking Space.

Ob einen eigenen Schreibtisch oder nur die Ecke eines Sofas, niemand zahlt den vollen Mietpreis und hat trotzdem alle logistischen Einrichtungen, die man zum Arbeiten benötigt. Die Preise variieren von Stadt zu Stadt und von Zentrum zu Zentrum.

Hauptsache nicht allein Zuhause

Coworking Spaces werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Einige Städte in Deutschland weisen richtige Coworking Zentren an. Hier können Interessierte eigene Büroräume auf Zeit anmieten. Wieder andere wirken eher wie eine flippige WG, Kaffeeflat eingeschlossen. Eine andere Art, einen Coworking Space anzubieten, ist das eigene Büro, wo ein zweiter oder dritter Schreibtisch ungenutzt herumstehen.

passfoto torsten montag

Lassen Sie sich einen Trend durch eine Trendanalyse bestätigen!

"Nicht jeder Trend ist auch ein Trend, nur weil er Trend genannt wird. Führen Sie eine Trendanalyse durch und bestätigen oder wiederlegen Sie Trendvermutungen!"

Die Nutzung eines externen Büros bietet vor allem auch eine klare Abgrenzung zwischen Arbeits- und Privatzeit. Zuhause sitzt man am Rechner und arbeitet, Pausen werden kaum gemacht. Bei der Nutzung eines Coworking Space sind Pausen schon allein bei der Begegnung anderer Freiberufler vorprogrammiert. Denn man tauscht sich auch gern bei einer Tasse Kaffee aus. Dabei entstehen kreative Diskussionen, die auch schnell mal zu neuen Ideen und Projekten führen.

Auch in sogenannte Kreativwirtschaftszentren, die in vielen deutschen Städten mittlerweile gegründet wurden, können oft Coworking Spaces angemietet werden.

Recht interessant hat das Gründerlexikon bereits Anfang 2012 über Coworking Spaces in Berlin und Hamburg berichtet.

Interview zum Thema HomeOffice vom GründerlexikonTV

Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!
-Anzeige-
Meine Checkliste
Zu viele Schritte?