Am von Torsten in Bücherregal geschrieben
Bewerten Sie jetzt!
Female Founders

NEU: Podcast für Gründerinnen geht an den Start!

Startups und Unternehmensgründungen werden in den Medien oft als männlich dominierte Domäne dargestellt. Der vom „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen“ herausgegebene, neue Podcast „Female Founders“ legt den Fokus daher speziell auf Unternehmensgründerinnen. Die erste, noch etwas holprige Ausgabe ist spannend und macht Lust auf mehr.

Mikorfon eines Podcast Studios
Podcast „Female Founders“ rückt Gründerinnen in den Fokus
© StockSnap / pixabay.com

Berlin, 17. Juli 2019. Letztes Jahr berichteten wir darüber, dass die Gründungsquote von Frauen äußerst niedrig ist und haben uns mit der Frage beschäftigt, warum dies der Fall sein könnte. Ein vermuteter Grund war das Fehlen von weiblichen Rollenvorbildern. Genau da scheint das Team vom „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundeswirtschaftsministeriums anzusetzen. Mit dem neu gestarteten Podcast „Female Founders“ soll jungen Existenzgründerinnen zu mehr Sichtbarkeit verholfen werden. Die Moderatorinnen Kristina Peneva und Hanna Irmisch unterhalten sich ab sofort regelmäßig mit spannenden Frauen aus der digitalen Start-Up-Szene. Bislang ist eine Folge des neuen Formats erschienen, in der die Architektin Viviane Hülsmeier von den Herausforderungen berichtet, mit denen sie im Rahmen ihrer eigenen Gründungen konfrontiert wurde. Der Journalist Oliver Voß gibt als zweiter Gesprächspartner weitere Einblicke in die Welt der Unternehmensgründungen.

Potenzial für mehr


Die erste Ausgabe des Formats wirkt von Seiten der Moderatorinnen noch ein bisschen holprig und technisch noch nicht ganz ausgereift. Während Ersteres noch zur Authentizität der Sendung beiträgt, macht der etwas scheppernde, hallende Klang deutlich, dass der Podcast innerhalb der Institution Gründerwettbewerb im Moment wohl noch keinen allzu hohen Stellenwert hat. Doch Gespräch und Thema der Sendung sind spannend und lassen hoffen, dass hier das vorhandene Entwicklungspotenzial noch ausgenutzt wird. Dafür sollte allerdings ein etwas höheres Budget für Technik und Nachbearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Die Versuche großer deutscher Nachrichtenmedien, im Bereich Podcast Fuß zu fassen, machen deutlich, dass es möglich ist, auch kleinere Formate mit guter Technik zu produzieren.

Gründerwettbewerb soll Selbstständigkeit attraktiver machen


Der „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen“ ist 2018 aus dem Vorgängerformat „Gründerwettbewerb - IKT Innovativ“ hervorgegangen. Mit Fördergeldern und Programmen zur Vernetzung der jungen Gründerinnen und Gründer, soll der vom Wirtschaftsministerium ausgerichtete Wettbewerb, Deutschland als Gründungsstandort attraktiver machen. Der Podcast „Female Founders“ legt den Fokus auf von Frauen vorangetriebene Gründungen und soll damit im Rahmen des Wettbewerbs einen Beitrag leisten, auch junge Frauen in ihrem Wunsch eigene Unternehmensideen umzusetzen zu bestärken.

Mehr hilfreiche Kniffe zum Theme Existenzgründung gibt es im Gründerlexikon.

vg wort pixel
Gründerwettbewerb Digitale Innovationen

95 Prozent der Gründerinnen und Gründer würden wieder gründen

Laut dem Bitkom Start-up Report 2017 würden 95 Prozent der Gründerinnen & Gründer, die bereits ein Unternehmen aufgebaut haben, aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen erneut ein Start-up gründen. Jungunternehmerinnen & Jungunternehmer würden somit als Wiederholungstäter agieren. Obendrein möchten sie auch andere ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Denn 79 Prozent der Befragten empfehlen jungen Menschen die Gründung eines Start-ups.

Chart zum Urlaub von Unternehmern in Deutschland

Selbst und ständig: Jeder 5. deutsche Kleinunternehmer macht keinen Urlaub

Neue Produkte, Vertriebswege oder Dienstleistungen anbieten: Unternehmen sind auf Innovation und Ideen angewiesen, wenn sie zukunftsfähig sein und wachsen wollen. Doch wie eine internationale Studie von Software-Hersteller Sage unter 2.6000 Unternehmensentscheidern aus elf Ländern ergeben hat, bleibt den Chefs gerade kleiner Firmen zu wenig Zeit, um Innovationen zu entwickeln.

Angela Merkel

Angela Merkel gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Digitale Vordenker der Wirtschaft wie Siemens-Chef Kaeser und Telekom-CEO Höttges fordern das bedingungslose Grundeinkommen, Angela Merkel hält das „für keine gute Idee“. In einem Exklusiv-Interview über Zukunftsthemen mit dem DUB UNTERNEHMER-Magazin, das am 13.07.2017 am Kiosk erscheint, erteilt sie dem bedingungslosen Grundeinkommen eine klare Absage, fordert „Null Toleranz für Null-Frauen-Quoten in Vorstandsetagen“ & mahnt digitaler zu denken.