2000 EUR je Monat - Vorsicht Betrug

Die Feiertage sind vorüber und Sie haben Ihren Lieben und Ihren Mitarbeitern wie jedes Jahr selbstlos ein Geschenk gemacht. Nun, wenn Sie ehrlich sind, nicht ganz selbstlos. Denn schließlich verknüpfen Sie mit Ihrem Geschenk auch die Hoffnung auf Wohlwollen, gutes Benehmen und vielleicht sogar ein wenig Zuwendung. Also, selbst im engsten Kreis ist ein Geschenk nur in seltenen Fällen wirklich selbstlos.

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2000 Euro fürs Nichts?

Was ist da von einem großzügigen Geldgeschenk zu halten, dass Ihnen angeboten wird? Dubiose Firmen, die ihre Spams oder Werbebotschaften im Internet verbreiten, bieten Ihnen satte 2.000 Euro als monatlichen Zuschlag auf Ihre üblichen Einkünfte an. Angeblich ohne eigene Investitionen, ohne Fachkenntnisse und mit nur wenigen Stunden Aufwand pro Monat. Ganze 2000 Euro, von einem netten Unbekannten fast geschenkt. Sie sind lebenserfahren genug, um zu wissen, was von einer derartigen Offerte zu halten ist. Entweder soll hier versucht werden, mit Ihren Kontodaten schmutziges Geld aus dem Ausland zu waschen oder der dubiose Anbieter versucht, über Ihre Daten einen Betrug zu begehen. Wie auch immer, Sie setzen sich angesichts solcher Angebote natürlich auf Ihre Finger. 

Bei "Geschenken" hilft Denken

Allerdings, die Verlockung ist groß und bei Geld, noch dazu fast geschenktem Geld, zeichnet sich das alte Jäger- und Sammlerhirn des Menschen nicht immer durch Rationalität und klares Denken aus. Deshalb sollten Sie in Ihrem Unternehmen dafür sorgen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter von derartigen unseriösen Angeboten verschont bleiben. Eine Möglichkeit, die leider nicht vollständig funktioniert, ist die Einrichtung eines wirkungsvollen Spam-Schutzes. Hiermit halten Sie zumindest die plumpen und erkennbaren Betrugsversuche von sich und Ihren Mitarbeitern fern. Daneben ist Aufklärung immer ein gutes Mittel. Am Schwarzen Brett oder im Rahmen einer Betriebsversammlung sollten Sie Ihre Mitarbeiter über die momentane Schwemme von Betrugsangeboten im Netz aufklären. 

Niemand im Netz hat etwas zu verschenken. Einen so genannten Einkommenszuschlag in Höhe von 2000 Euro gibt es nicht. Das sollten Sie deutlich vermitteln.  



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