Frage von Herbert am 16.01.13

Als 73-jähriger Altersrentner selbständig dazu verdienen, geht das?

Hallo,

ich bin 73 Jahre, 2001 ist meine Firma in Insolvenz gegangen.

Ich meldete aufgrund des Alters keine Privat Insolvenz an, dafür musste ich die EV abgeben.

Nun benötige ich jedoch, da die Rente nicht auseicht, ein auf selbständiger Basis bestehendes Zubrot.

Ich möchte mit Webseite und Shop Internetmarketing betreiben. Zunächst habe ich hier ja nur Kosten.

Was muss ich wann und wie anmelden?. Wie soll ich vorgehen, damit ich von keiner Seite Probleme erwarten muss, oder soll ich es bleiben lassen, weil mir der über den Pfändungsfreibetrag hinausgehende Anteil ohnehin weg genommen wird, obwohl Kosten vorhanden sind/waren.

Ich wäre Ihnen dankbar für eine verständliche Antwort. Einen RA für solche Fragen kann ich mir nicht leisten.

Dankeschön

Ihr ankerauf

Antwort von

 

 

Hallo Herr Bayer,

 

 

 

Ihr Vorhaben und Ihre Idee in Ehren, aber ich persönlich halte davon nicht viel, abgesehen von ihrem Alter versuchen Sie sich in einem Thema zu etablieren, wo sie doch einige Zeit benötigen, um erstens das nötige Fachwissen anzueignen (ich unterstelle ihnen einfach ohne zu wissen, dass sie sich neu in das Thema einarbeiten wollen, sofern das nicht zu sein sollte, müssten Sie weitere Angaben und Informationen machen) und zweitens auch einen entsprechenden Kundenstamm zu akquirieren, was insgesamt so lange dauert, dass ich befürchten muss, dass ihre biologische Uhr das nicht zulässt, wenn Sie verstehen was ich meine. Wie gesagt, ich möchte nichts unterstellen, ich gehe einfach nur sachlich, realistisch und rationell an die Sache heran und betrachte meine eigene Firmengeschichte aus der Vergangenheit. Wie lange ich gebraucht habe, um mir ein entsprechendes Zubrot aufzubauen.

 

 

 

Was Sie beachten und anmelden müssen, können Sie recht einfach im Gründerlexikon im iBook zur Existenzgründung nachlesen. Hier gebe ich Ihnen den Link, dann müssen Sie nicht lange suchen:

 

 

www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/

 

 

 

 

Wie Sie vorgehen müssen, um ohne Probleme in dieser Situation alle Klippen zu Unschärfen, kann und möchte ich Ihnen nicht erklären. Erstens bin ich kein versierter Rechtsanwalt oder Steuerberater, der im Bereich Insolvenz, Pfändung und Pfändungsfreigrenzen sowie Hinzuverdienst und Einkünfte Informationen hat und beraten darf. Sie werden also bei einer kompetenten Antwort um einen kostenpflichtigen Berater nicht herumkommen. Oder sie gehen Ihrem Sachbearbeiter beim Amt solange auf den Zeiger, bis der Ihnen eine schriftliche Antwort gibt, was dann wiederum auch rechtswirksam und bindend für Sie sein könnte.

 

 

 

(Entschuldigen Sie die saloppen Worte)

 

 

 

Wenn ich Ihnen einer ehrliche Meinung und einen Rat geben darf: lassen Sie es mit der Selbstständigkeit und versuchen Sie in einem Bereich auf Minijob Basis das Geld zu verdienen, was sie monatlich zusätzlich benötigen, das ist für sie sicherer, denn sie arbeiten in dem Umfeld, wo sie sich auskennen und müssen sich nicht als Rentner noch mit einem Thema beschäftigen, wo die Internetszene seit Jahrzehnten dran knabbert.

 

 

 

Gerade das Geschäft rund um Internet, Google und Suchmaschinenoptimierung, wo ja Internetmarketing im weitesten Sinne mit gemeint ist, ist sehr spekulativ und schwierig. Lesen Sie sich dazu informationshalber meiner Dokumente aus meiner eigenen Vergangenheit und Praxis durch und Sie werden erkennen, dass cih recht habe:

 

 

www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/selbstaendigkeit-internet/onlineshop-geld-verdienen/

 

 

www.gruenderlexikon.de/news/studien/20-regeln-um-erfolgreich-online-geld-zu-verdienen-84233372

 

 

 

Bei allem was Sie tun, viel Erfolg

 

 

 

 

 

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