Am 1. August gilt der SEPA-Zahlungsverkehr

Ab dem 1. August 2014 gilt für Banküberweisungen das SEPA-Zahlungsverfahren. Überweisungen müssen dann mit der IBAN getätigt werden.

Bild: Thorben Wengert/pixelio.de

MIt dem Stichtag gelten international gültige Nummern

Der  1. August 2014 ist Stichtag für SEPA, dann müssen Lastschriften in der EU und nationale Überweisungen endgültig auf SEPA umgestellt werden. SEPA steht für "Single Euro Payment Area", also einheitlicher europäischer Zahlungsraum. Die Unterschiede zwischen europäischen und nationalen Überweisungsvorgängen sind damit dann aufgehoben.

Die IBAN, die International Bank Account Number, setzt sich zusammen aus Kontonummer und Bankleitzahl, zudem enthält die Buchstaben-Ziffer-Kombinationeinen Ländercode und eine

Wie der Bund der Steuerzahler berichtet, liegt Deutschland im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern bei der Nutzung der SEPA-Zahlung hinterher. Nur 53 Prozent nutzen momentan die IBAN, der EU-Durchschnitt liegt bei 83 Prozent.

Die Einführung des SEPA-Zahlungsverkehrs war Anfang des Jahres bis auf den 1. August verschoben worde, da es noch Unstimmigkeiten und Verzögerungen gab. Das Gründerlexikon berichtete.

Was sich ändert

Firmen, Selbstständige und Vereine müssen für ein Lastschriftverfahren eine Gläubiger-Identifikationsnummer beantragen. Diese kann im Internet auf der Seite der Deutschen Bundesbank beantragt werden.

Auch die Finanzsoftware muss auf den SEPA-Standart geändert werden und Vertragspartner und Mitglieder über die anstehenden Veränderungen hingewiesen werden.

Grundlegende Informationen zum SEPA-Zahlungesverkehr finden Sie hier.




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