Interview mit StartupBrett.de - Hier erzählen Gründer ihre Storys

Jungunternehmer und Startup-Unternehmen brauchen eine Plattform auf der sie sich präsentieren können. StartupBrett.de bietet ihnen die Möglichkeit dazu. Das Gründerlexikon hat den Betreiber der Internetseite dazu interviewt. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Was ist der Unterschied zur Konkurrenz? Und warum sollten Startup's www.startupbrett.de nutzen?

Quelle: www.startupbrett.de

Torsten: Wie unterscheidet sich Opens external link in new windowwww.startupbrett.de prinzipiell von der Konkurrenz, denn die Idee, andere im eigenen Blog etwas schreiben zu lassen ist ja nicht neu ;-) ?

Lukas: Das stimmt, die Idee ist nicht neu, allerdings ist die Form eine andere.

Uns war es von Anfang an wichtig, dass bei einer Veröffentlichung über StartupBrett das Start-up den größten Nutzen davon hat.

Anstatt also passiv Pressemitteilungen zu verschicken, geben wir den Gründern eine Möglichkeit Ihre Story zu erzählen. Innerhalb dieser Story können sie anschließend auf ihr Highlight hinweisen. Eine Start-up Story sollte natürlich nicht zu werbend klingen und möglichst einen Mehrwert bieten. Sind diese Voraussetzungen gegeben, veröffentlichen wir die Story ohne besondere Anpassungen. Erlaubt sind dazu auch zwei DoFollow-Links, die frei gewählt werden können.

Artikel veröffentlichen können alle Start-ups, die wir bereits vorgestellt haben. Den Eintrag/Pitch auf StartupBrett führt jedes Start-up selber durch. Wir streuen das anschließend in den sozialen Netzwerken.

Im Grunde genommen kann der Gründer seine PR zum guten Teil selbst in die Hand nehmen und neben der Vorstellung, seine Geschichten und seine Expertise einbringen. Unsere Aufgabe ist anschließend das Maximum für das Start-up rauszuholen – dabei geben wir uns die größte Mühe.

Torsten: Warum sollte ein Existenzgründer einen solchen Artikel schreiben, denn startupbrett.de ist ja selbst noch ein Startup und hat daher noch keine wirklich große Reichweite, oder?

Lukas: Natürlich muss das jeder für sich entscheiden. Wir haben eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken und können einen Artikel relativ gut verteilen. Mit über 900 vorgestellten Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wir bestens innerhalb der Szene vernetzt.

Außerdem bieten wir, wie bei allen unseren Leistungen etwas an, dass ursprünglich eine vermehrte Anfrage unserer Gründer war. So suchten ehemals die Gründer nach einer Art der Publikation.

Torsten: Wie groß ist eure Reichweite in den einzelnen sozialen Kanälen?

Wir arbeiten täglich am Ausbau unserer Reichweite und haben seit Oktober 2014 über 9.600 Follower bei Twitter, 6.500 Fans bei Facebook und damit derzeit weit über 1.000 Seitenaufrufen täglich. Im Fokus liegen jeden Werktag 3 neue Start-ups und mindestens ein vollwertiger Artikel. Für 2016 möchten wir diese Zahlen noch stark ausbauen. Die Tendenz sieht schon mal gut aus.

Torsten: Wie baut Ihr Eure Reichweite so überproportional aus, dass Ihr stärker wachst als andere Gründer?

Lukas: Ich bin davon überzeugt, dass eine gute Portion Leidenschaft ein Schlüssel zum Erfolg ist. Wenn man es schafft seine Begeisterung und Vision nach Außen zu transportieren, dann hat man gute Chancen.

Lukas

Uns war es immer wichtig die Start-ups zu unterstützen und nicht zu schröpfen. Seit dem Launch von StartupBrett fragen die Leute, warum wir kein Geld von den Start-ups verlangen für die Vorstellung und die Stories. Der Grund ist einfach: Ich bin selbst Gründer und weiß, dass man am Anfang das Geld zusammenhalten muss. Geld von Start-ups zu nehmen um diese zu unterstützen wäre der falsche Weg.

Punkt 1 also: Helfe um zu helfen und nicht um Geld zu verdienen.

Wenn uns jemand nach Hilfe fragt, dann helfen wir auch. Ein anderer Aspekt ist der Fokus auf einen Kanal - speziell in der Anfangszeit. Wer alleine startet, kann nicht alles gleichzeitig und in gleicher Qualität erledigen. Ich habe mich auf Twitter fokusiert und von Anfang an Start-ups über Twitter maximal unterstützt. Twitter war aber auch der Kanal, mit dem ich in meinem Start-up UpdateNode am schlechtesten voran kam. Ich wollte das ändern und begann andere zu unterstützen. Den großen Teil der ersten Leser und später auch Fans bekamen wir also über Twitter. Die anderen Kanäle wurden nach und nach dazu geschaltet. Trotzdem ist Twitter bis heute unser Zuhause.

Punkt 2: Versuche erstmal eine Plattform in Griff zu bekommen.

Anschließend hole andere dazu. In Griff bekommen heißt: Hole alles raus in dem entsprechenden sozialen Netzwerk und sei vorallem innerhalb des Netzwerks (kein Hootsuite, kein Buffer, o.ä.). Poste immer regelmäßig, live und hör zu, misch dich ein und reagiere immer!

Zum guten Schluss der dritte Punkt: Sei ein bisschen anders als andere.

Schaut man auf andere Portale, so fällt auf, dass die Links zu den Webseiten der Start-ups nicht eindeutig und auf den ersten Blick zu finden sind. Schließlich will man auch, dass die Besucher auf dem eigenen Portal bleiben. Das ist richtig, aber wir möchten in erster Linie die Start-ups sichtbar machen. Also ist unser primäres Ziel das Start-up bekannt zu machen und die Besucher dazu zu bringen, sich mit dem Start-up und dessen Idee zu beschäftigen. Sind die Start-ups zufrieden, sind wir es auch. Unsere Leser kommen früher, oder später trotzdem wieder. 

Torsten: Vielen Dank für das Interview, Lukas.



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