Bilddatenbanken im Netz – Welche eignen sich am besten?

Kaum eine Website kann ganz auf Bilder verzichten, und auch Flyer und Broschüren wollen bebildert werden. Bildmaterial aus dem Netz zu klauen, ist keine Option – den legalen Weg bieten stattdessen die zahlreichen Bilddatenbanken. Doch welcher Anbieter eignet sich für eine geringe Nutzung am besten? Exemplarisch sollen hier vier der bekanntesten Bilddatenbanken vorgestellt werden, und zwar aus der Perspektive eines Unternehmers, der lediglich einige Bilder für seine Unternehmenswebsite oder einen Flyer sucht.

Bild: saifulmulia / pixabay.com

1. Die kostenlose: Pixelio

Die Datenbank Pixelio umfasst 400.000 Bilder, die kostenlos verwendet werden können. Bedingung ist jedoch, dass man am Bild selbst oder am Seitenende den Fotografen und Pixelio als Quelle nennt. Die Qualität der Bilder ist geringer als bei den kostenpflichtigen Bilddatenbanken.

2. Die flexible: Fotolia

Mit 15,7 Millionen Bildern bietet Fotolia deutlich mehr Auswahl als Pixelio. Die Handhabung ist angenehm flexibel: Bezahlt wird in sogenannten Credits. Pro Credit zahlt man 1,30 Euro, bei größeren Abnahmemengen gibt es Rabatte. Standard-Bilder kosten je nach Auflösung und Preisklasse jeweils 1 bis 30 Credits. Nicht ganz so nutzerfreundlich ist die Tatsache, dass es unter den Bildern bei gleicher Auflösung verschiedene Preisklassen gibt.

3. Die solide: Shutterstock

Die Bilddatenbank Shutterstock hat mit 17,5 Millionen Bildern einen kleinen Mengenvorsprung vor Fotolia, und auch qualitativ liegt sie oft vorn. Die Preisgestaltung ist hier zwar weniger flexibel, dafür aber übersichtlicher: Für 39,- Euro kann man sich innerhalb eines Jahres 25 geringauflösende oder 5 hochauflösende Bilder herunterladen. 60 bzw. 25 Bilder gibt es für 179,- Euro.

4. Das Top-End: Getty Images

Getty Images bietet sehr hochwertige Bilder, die jedoch entsprechend kosten. Die Preise werden individuell je nach Größe, Verwendungsart, Nutzungsraum, -dauer etc. berechnet. Ein Testlauf für die Nutzung eines Bildes auf einer Website ergab Preise von 870,- bis 895,- Euro.

Fazit

Das kostenlose Pixelio mag zwar auf den ersten Blick eine interessante Möglichkeit sein, doch sollte man sich gut überlegen, ob die Nennung von Urheber und Quelle nicht das Gesamtbild stören und einen etwas amateurhaften Eindruck machen könnte. Getty Images hingegen wird für den "kleinen Gründer" aufgrund der hohen Preise eher nicht in Frage kommen. Bleiben Fotolia und Shutterstock – hier ein direkter Preisvergleich:

  • 10 Bilder für die Homepage (also in geringer Auflösung) bekommt man bei Fotolia für 13,- bis 117,- Euro, bei Shutterstock für 39,- Euro. 
  • 10 Bilder für einen Flyer (in mittlerer Auflösung) schlagen bei Fotolia mit 65,- bis 195,- Euro zu Buche, bei Shutterstock mit 39,- bis 179,- Euro.
  • 10 Bilder für eine Broschüre (in hoher Auflösung) kosten bei Fotolia 91,- bis 312,- Euro, bei Shutterstock 179,- Euro.

Wer also hauptsächlich auf den Preis bedacht ist, kann bei Fotolia Schnäppchen machen. Unter Umständen muss man dabei jedoch Abstriche bei der Qualität machen. Shutterstock bietet dagegen oft hochwertigere Bilder, und dies zu einer besonders transparenten Preisgestaltung.



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