Am von Torsten in Termine und Events geschrieben
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Neue Geschäftsmodelle

Bewerbungsphase für Gründerwettbewerb Digitale Innovationen 2017 gestartet

Nicht nur traditionelle Geschäftsfelder werden durch digitale Innovationen verändert, auch völlig neue Geschäftsmodelle entstehen. Der „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ prämiert innovative Geschäftsideen – und vergibt einen Sonderpreis für „FinTech-Start-ups“, die digitale Technologien in neuer Weise für die Finanz- und Versicherungswirtschaft nutzbar machen. 

Gründerwettbewerb Digitale Innovation
© Screenshot / gruenderwettbewerb.de

Hannover, 10.März 2017 - Banking per Smartphone, mit einem Klick das Bankkonto einrichten oder die Anlageberatung online – IT-basierte Finanztechnologien, die sogenannten FinTechs, krempeln die Finanz- und Versicherungswelt derzeit kräftig um. So wird der klassische Bankschalter in naher Zukunft möglicherweise durch eine App ersetzt.

„Mit dem Gründerwettbewerb treiben wir Innovationen in den unterschiedlichsten Bereichen voran. Insbesondere im Endkundengeschäft versuchen FinTechs die Finanzwelt zu digitalisieren. Der Sonderpreis soll genau diese Innovationen unterstützen, die Start-ups in die Finanzwirtschaft tragen“

erklärt Wolfram Groß, Projektleiter des „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen. Bis zum 31. März 2017 können sich innovative Gründerinnen und Gründer mit ihrem Gründungsvorhaben bewerben und erhalten somit die Chance auf einen der bis zu sechs Hauptpreise im Wert von 32.000 Euro. Der Sonderpreis „FinTech“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Zudem werden bis zu 15 weitere Konzepte mit einem Preis in Höhe von 7.000 Euro ausgezeichnet. Vor allem durch ihre Flexibilität und Innovationskraft entwickeln Start-ups neue Produkte und Dienstleistungen und erschließen auf diese Art neue Märkte. Laut KfW-Gründungsmonitor 2016 ist die Anzahl an Neugründungen jedoch rückläufig. Diesem Trend wirkt der Gründerwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit attraktiven Preisgeldern, einem individuell abgestimmten Coaching- und Mentoringprogramm sowie einem Expertennetzwerk entgegen und unterstützt Gründungsinteressierte mit innovativen Ideen aus der Informations- und Telekommunikationsbranche auf dem Weg zu ihrem eigenen Unternehmen.

Was ist für eine Teilnahme erforderlich?

Für eine Teilnahme ist nur eine Ideenskizze erforderlich, in der das Vorhaben beschrieben wird, eine Gründung muss noch nicht erfolgt sein. Denn der Gründerwettbewerb ist ein Ideenwettbewerb, der in zwei Phasen aufgeteilt ist. In der ersten Phase haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich mit einer bis zu fünfzehnseitigen Ideenskizze ihres Vorhabens unter www.gruenderwettbewerb.de zu bewerben. Wer diesen ersten Schritt macht, erhält ein ausführliches schriftliches Feedback. Die Analyse auf Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken wird von einem Expertenteam vorgenommen und gibt einen wertvollen ersten Einblick darüber, ob die eigene Idee durchsetzbar und markttauglich sein könnte. Die Teams, deren Ideenskizzen zu den maximal Top-50 gehören, haben in der zweiten Phase, bis 30. Juni 2017, die Möglichkeit, das erhaltene Feedback in ihr Konzept einzuarbeiten und erneut einzureichen. Prämiert werden die besten Gründungsvorhaben Anfang September auf der IFA 2017 in Berlin.

Über den „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Der „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ ist ein Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der in zwei Phasen verläuft. In der ersten Phase können sich Gründungsinteressierte und IKT-Start-ups mit einer kurzen Ideenskizze bewerben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine schriftliche Einschätzung ihrer Gründungsidee über Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken. Die maximal Top-50 der ersten Runde haben in Phase 2 die Möglichkeit, das Feedback in ihr Konzept einzuarbeiten. Ausgezeichnet werden bis zu sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen von jeweils 32.000 Euro. Darüber hinaus werden bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen mit jeweils 7.000 Euro ausgezeichnet. Jährlich finden zwei Wettbewerbsrunden statt. In diesem Jahr werden die Preisträger der Runde 2016 auf der CeBIT 2017 ausgezeichnet. In der jetzt beginnenden Wettbewerbsrunde können bis zum 31. März 2017 innovative Konzepte eingereicht werden.

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Gründerwettbewerb Digitale Innovationen

95 Prozent der Gründerinnen und Gründer würden wieder gründen

Laut dem Bitkom Start-up Report 2017 würden 95 Prozent der Gründerinnen & Gründer, die bereits ein Unternehmen aufgebaut haben, aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen erneut ein Start-up gründen. Jungunternehmerinnen & Jungunternehmer würden somit als Wiederholungstäter agieren. Obendrein möchten sie auch andere ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Denn 79 Prozent der Befragten empfehlen jungen Menschen die Gründung eines Start-ups.

Unternehmer tippt auf Taschenrechner und schreibt in Buch

70 Prozent aller Start-ups vergleichen keine Finanzierungsangebote

Es sind erschreckende Zahlen: Je nach Studie und Untersuchung scheitern zwischen 76 und 90
Prozent aller Start-ups. Gründe dafür gibt es natürlich viele, meist spielt aber die Liquidität die
entscheidende Rolle. Auch Finanzierungsprobleme können das Ende bedeuten. Besonders prekär ist es, wenn beides zusammenkommt. Nicht selten handelt es sich hierbei aber um hausgemachte
Probleme.

Komplexität an der Tafel

Fördermittel wegen Komplexität bei Gründern häufig ungenutzt

In Deutschland setzen Start-ups zunehmend auf innovative Finanzierungsquellen. Um nicht nur von Eigenmitteln abhängig zu sein, finanzieren sich immer mehr junge Unternehmen ganz oder teilweise über Kreditplattformen und Crowdfunding. Die wichtigsten Kapitalquellen sind Eigenmittel und Bankkredite.