Unsere Erfahrungen in der Namensentwicklung mit NameRobot

Wie viele Anläufe braucht man, um einen einzigartigen, möglichst originellen und griffigen Namen für eine Idee, ein Produkt, eine Marke oder ein Startup zu finden? Manchmal sitzt man Stunden, Tage oder Wochen daran. Meistens wird es zu einer komplizierten Angelegenheit und ist ziemlich anstrengend, weil man dabei sehr viele Faktoren berücksichtigen muss, wie z. B. ein guter Klang und ein möglichst kompaktes Format.

Bild: www.namerobot.com

Der Name muss auffallen, gefallen und einen guten ersten Eindruck mitbestimmen. Auch rechtliche Aspekte darf man nicht außer Acht lassen, besonders wenn Namen als Marken eingetragen werden. Ähnlichkeiten mit Firmennamen der Mitbewerber können später zu teuren Streitigkeiten führen. Auch passende Domains sollten noch verfügbar sein und es sollte dazu nur wenige Treffer in Suchmaschinen geben. Wenn ein Startup weltweit tätig sein und internationales Publikum ansprechen wird, muss man dann unbedingt auch an sprachliche und kulturelle Auswirkungen denken. Denn was auf Deutsch gut klingt, kann in anderen Sprachen eine negative oder sogar lächerliche Bedeutung haben. 

Lösungen zur Namensentwicklung

Im Netz stößt man auf mehrere Ratschläge und Möglichkeiten, wie man diese Hürden der Namensentwicklung meistern könnte: von der einfachsten Variante mit „Zettel und Stift“ bis zu teuren Namens-Beratungsdiensten und Namensfindung-Agenturen. Hier möchten wir Ihnen eine preisgünstige und beachtenswerte Möglichkeit zur Namensentwicklung näher vorstellen. Es geht um eine Online-Namensfindungssoftware mit einem großen Set spezieller Sprach-Tools vom Anbieter „NameRobot“, die wir selbst gerne getestet haben. In nur fünf Teilschritten konnten wir unterschiedliche Namensideen entwickeln und diese anschließend überprüfen.

Schritt 1

Nach der Registrierung öffnet sich ein übersichtliches Interface mit 5 Hauptmenüpunkten, den sogenannten „5 Phasen der Namensfindung“.

Interface mit 5 Hauptmenüpunkten

Im ersten Schritt baut man das „Wortdepot“ auf, in dem man alle für das jeweilige Projekt passenden Begriffe eingetragen werden. Es besteht die Möglichkeit, einen vorher angelegten Projekttext zu importieren. Alle Schlüsselwörter werden dann automatisch herausgefiltert und in der Datenbank hinterlegt.

 

Schritt 2

Im Menüpunkt „Wortwerkstatt“ kann der Nutzer sein Wortdepot um weitere Stichwörter ergänzen. Je mehr Begriffe gesammelt werden, desto besser sind später die Ergebnisse. Die Wortwerkstatt besteht aus fünf Sprach-Tools:

  • Brainstorm (thematisch verwandte Wörter und Assoziationen)
  • Synonyme (Wörter mit ähnlicher Bedeutung)
  • Anagramme (unterschiedliche Wörter mit gleichen Buchstaben)
  • Reime (Wörter, die sich reimen)
  • Sprachen (Import von in andere Sprachen übersetzten Begriffen)
  • Vornamen (eine Datenbank mit tausenden von Vornamen, deren Bedeutung und Herkunft)

Menüpunkt „Wortwerkstatt“

Schritt 3

Anschließend landet man auf der „Namensfabrik“, dem kreativen Herzstück von NameRobot, wo mittels sieben verschiedener Namensgeneratoren die ersten Namenvorschläge für das Projekt erzeugt werden. Dem Nutzer stehen hier folgende Tools zur Verfügung:

  • Verkürzer (erzeugt Namen, die aus den Anfängen mehrerer Wörter zusammengesetzt sind)
  • Ergänzer (ergänzt Wörter mit interessanten Vor- und Nachsilben)
  • Kombinator (erstellt neue Wörter aus mindestens zwei Begriffen)
  • Verschmelzer (verbindet ausgewählte Wörter zu neuen Begriffen)
  • Modulierer (bastelt völlig neue Namen; man soll nur ein Wort hinzufügen und Buchstaben auswählen, die verändert werden sollen)
  • Fantasierer (erzeugt Fantasienamen ohne bestimmte Bedeutung)
  • Namomat (ersetzt die ausgewählten Stichwörter durch sinnverwandte Wörter und kombiniert diese untereinander).

Menüpunkt „Namensfabrik“

Schritt 4

Im Menüpunkt „Kontrollzentrum“ kann man die erzeugten Namen überprüfen und herausfinden, ob diese neu und unverbraucht sind oder ob sie bereits als Marken existieren. Hier kann auch überprüft werden, ob die entsprechenden Domains noch verfügbar sind. Weiter geht es mit dem Social Check, dem App Check, sowie dem Suchmaschinen-Check.

Menüpunkt „Kontrollzentrum“

 

Schritt 5

Im Menüpunkt „Meine Namen“ werden alle Namen gespeichert, die man als Favorit ausgewählt hat. Diese Liste kann nach Wunsch auch auf den PC exportiert werden.

Menüpunkt „Meine Namen“

 

Kosten

Dem Nutzer werden verschiedene Preismodelle angeboten. Die sind transparent und flexibel gestaltet. Es gibt einen kostenlosen Account „NameRobot Privat“, unter dem man solche Sprachtools wie Reime, Synonyme und Brainstorm testen kann. Die Namensgeneratoren und der Markencheck sind hier aber nicht enthalten. Wer den gefundenen Namen professionell nutzen möchte, sollte auf eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft zurückgreifen: 29 Euro kostet die einwöchige, 59 Euro die einmonatige Nutzung aller Tools. Für 99 Euro monatlich erhält man unbegrenzteu Premium-Zugang zu allen Tools und Funktionen von NameRobot.  

Unsere Erfahrung

Um das Service auszuprobieren, haben wir den Namen für einen ausgedachten Blumenladen gesucht. Mit Hilfe von NameRobot haben wir wirklich eine gute Lösung gefunden: „BlümchenKuss“. Alle Domains sind noch verfügbar, registrierte Marken gibt es dazu in Deutschland auch nicht.

Fazit

NameRobot ist zweifellos ein nützlicher Service für alle, die einmalig oder regelmäßig auf der Suche nach Namen für ihre Produkte, Dienstleistungen oder Projekte sind. Wenn es dabei an Zeit und Kreativität mangelt, kann so eine Software ziemlich praktisch sein und Ihnen eine Menge Arbeit ersparen. Viel Spaß dabei!



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