Selbständig machen mit einer Bastelschule

Heutzutage ist das Basteln nicht mehr nur ein einfaches Hobby, dem nur besonders kreative und phantasievolle Menschen nachgehen. Die meisten Menschen legen heutzutage Wert auf eine außergewöhnliche und individuelle Dekoration ihrer Wohnung. Eine selbst gemachte Dekoration hebt sich natürlich von den normalen Kaufartikeln im Dekobereich ab.

Bild: Romi / pixabay.com


Basteln wird auch nicht langweilig, da es regelmäßig neue Trends gibt, mit denen sich eine Wohnung besonders schön dekorieren lässt. Geld verdienen mit dem Basteln kann man mit Bastelkursen.

Selbständig machen mit dem Hobby

Am Anfang steht eine Analyse des Marktes. Auf Interessenten stößt man vor allem in Neubaugebieten und Gegenden, wo viele junge Familien angesiedelt sind. Dies ist die potentielle Zielgruppe, da es hier zum einen überdurchschnittlich viele Hausfrauen gibt, die gerne wieder unter Leute kommen und gleichzeitig noch etwas für ihr Zuhause tun möchten. Zum anderen können Kinder ab einem bestimmten Alter ebenfalls an altersgerechten Bastelstunden teilnehmen.

Die finanzielle Seite

Diese Geschäftsidee kann durchaus rentabel sein, allerdings muss hier gut kalkuliert werden, damit der Plan aufgeht. An Grundausstattung benötigt man prinzipiell nicht viel. Mit Bastelwerkzeug wie Schneidgeräten, Klebern und dem wichtigsten Zubehör ist man bereits bestens ausgestattet. Hinzu kommt dann natürlich von Stunde zu Stunde das Bastelmaterial, also beispielsweise Tonpapier, Keilrahmen oder Perlen.

Auf der Einnahmenseite stehen Teilnahmegebühren und Materialgebühren. Je nach Länge und Thema des Bastelkurses können pro Teilnehmer zwischen 5 und 8 Euro an Teilnahmegebühren verlangt werden. Die Gesamteinnahmen richten sich dann natürlich nach der Anzahl der Teilnehmer. Bewährt haben sich sechs bis acht Teilnehmer, mehr sind nur bei sehr einfachen Bastelthemen möglich. Die Einnahmen pro Kurs belaufen sich also auf 30 bis 65 Euro. Hinzu kommen dann noch die Materialgebühren, die von Kurs zu Kurs neu kalkuliert werden müssen, je nachdem, welches und wie viel benötigt werden.

Die Werbung

Das Geschäft mit den Bastelkursen läuft prinzipiell sehr gut über Mundpropaganda, sodass Werbung im engeren Sinne nicht mehr nötig ist, wenn es erst einmal angelaufen ist. Anfänglich lohnt es sich, Flyer an prädestinierten Stellen auszulegen. Hierfür bieten sich beispielsweise Friseursalons, Supermärkte, Kindergärten und Schulen an. Auch eine kleine Anzeige in der Tageszeitung kann sich durchaus am Anfang lohnen.

Organisatorisches

Bastelkurse können entweder in eigenen Räumlichkeiten abgehalten werden, wenn man den Platz dafür hat, oder direkt beim Kunden. Wenn sich eine Gruppe Interessierter zusammenfindet, die sich kennen, kann der Kurs jederzeit bei einer der Teilnehmer stattfinden.

Übrigens lässt sich diese Geschäftsidee jederzeit noch gut erweitern um das Thema Handarbeiten. Auch wenn die Handarbeiten heute keinen großen Stellenwert einnehmen (oder gerade deshalb) haben viele Menschen Interesse daran, das Häkeln, Stricken oder Nähen zu lernen. Dies wäre ein weiterer Ansatzpunkt für die Geschäftsidee.



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