Rechnungsvorlage zu den Bestandteilen einer Rechnung mit Umsatzsteuer

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmer müssen beim Auststellen ihrer Rechnungen einige Formalitäten beachten.

Bild: Brett_Hondow / pixabay.com

So sind die Pflichtbestandteile einer Rechnung laut dem Umsatzsteuergesetz, gem. § 14 UStG, in die Rechnungslegung einzubeziehen. Wie kann eine solche Beispielrechnung aussehen?

Muster einer umsatzsteuerpflichtigen Rechnung Welche Rechnungsbestandteile gehören zu den Pflichtangaben?

Folgende Bestandteile müssen auf einer, nach dem Umsatzsteuergesetz ordnungsgemäßen Rechnung, enthalten sein: 

  1. Name und Anschrift des leistenden Unternehmers            
  2. Name und Anschrift seines Kunden / Rechnungsempfängers            
  3. die Steuernummer oder seine Umsatzsteueridentifikationsnummer            
  4. das Ausstellungsdatum der Rechnung            
  5. eine fortlaufende Rechnungsnummer            
  6. die Beschreibung der gelieferten Ware oder der erbrachten Leistung            
  7. der Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung            
  8. der Rechnungsnettobetrag            
  9. der anzuwendende Umsatzsteuersatz mit dem ausgerechneten Umsatzsteuerbetrag

Die Umsetzung dieser Pflichtbestandteile können Sie sich als kostenloses Muster einer umsatzsteuerplichtigen Rechnung (PDF, 28 KB) anschauen.

Rechnungsvorlage

Darüberhinaus steht Ihnen diese Rechnung als Rechnungsvorlage mit Umsatzsteuer kostenpflichtig zum Download zur Verfügung. Nach dem downloaden können Sie sich die Datei zur weiteren Nutzung abspeichern und nach Wunsch bearbeiten.

Eingangsrechnungen auf Vollständigkeit prüfen

Nicht nur die Ausgangsrechnungen müssen den Vorschriften entsprechen. Gleiches gilt auch für die Eingangsrechnungen. Als Unternehmer müssen Sie Ihre Eingangsrechnungen genau prüfen. Fehlen ein oder mehrere der oben genannten Bestandteile, lassen Sie die Rechnung an den Aussteller zurückgehen und korrigieren.

Akzeptierte fehlerhafte Rechnung

Was sind die Folgen einer aktzeptierten fehlerhaften Rechnung? Fällt bspw. bei einer Betriebsprüfung eine fehlerhafte Rechnung auf, kann der Prüfer den Abzug der Vorsteuer versagen. In der Konsequenz muss das Unternehmen dann die erstattete Vorsteuer an das Finanzamt zurückzahlen.

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