E-Rechnungs-Gesetz: Elektronische Rechnungen an Behörden erlaubt

Am 13. Juli 2016 wurde vom Bundeskabinett das so genannte “E-Rechnungs-Gesetz” verabschiedet. Dieses erlaubt es privaten Unternehmern nun, Rechnungen elektronisch auch an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung zu senden. Bisher war das nicht möglich. Rechnungen konnten nur in Papierform versandt werden.

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Berlin, 26. Juli 2016 - Vor circa 2 Wochen hat das Bundeskabinett einen weiteren “Meilenstein” auf dem Weg zur Digitalisierung der Behörden abgesegnet. Es betrifft zwar nicht die Masse der privaten Unternehmer, doch es ist sicherlich zu begrüßen, dass diese nun ihre Rechnungen auch in elektronischer Form einer Behörde zukommen lassen können. Das betrifft schließlich nicht nur die Ministerien, sondern auch die Behörden auf kommunaler Ebene.

Insgesamt sollen dadurch pro Jahr bis zu 11 Millionen Euro durch die Unternehmer eingespart werden: Porto, Briefpapier, Druckerkosten und Arbeitsaufwand. Doch nicht nur für Unternehmer hat das Vorteile, sondern auch für die Verwaltung an sich.

E-Rechnungs-Gesetz trägt zur Entbürokratisierung bei

Es ist sicherlich das “Non-Plus-Ultra” der Entbürokratisierung, doch das Rechnung in Zukunft elektronisch akzeptiert und auch versendet werden, trägt sicherlich mit dazu bei. Bisher kam es teilweise zu einem “Medienbruch”. Rechnungen kamen in Papierform, mussten abgeheftet, eingescannt werden usw. Die Bezahlung erfolgte jedoch elektronisch. Das fällt nun alles weg. Dadurch sollen auch auf Seiten der Verwaltung Steuergelder und Ressourcen eingespart werden.

Dr.Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, fasst das wie folgt zusammen:

“Das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes ist ein weiterer Meilenstein in der E-Government-Strategie der Bundesregierung. Die elektronische Rechnungslegung trägt zu einer enormen Entbürokratisierung, Kosteneinsparung und schnelleren Abwicklung der Zahlungen bei.”



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