Frage von Kakadu am 30.08.09

Darf ich mein Privatkonto geschäftlich nutzen?

Hallo zusammen,

ich hätte die eine oder andere Frage bezüglich der Kontoführung bei einem Kleingewerbe.

1. Ich habe für mein Gewerbe ein neues Konto eingerichtet, der Übersicht halber. Alle Einnahmen fließen auf dieses Konto. Nun habe ich mir allerdings die letzten Monate immer mal wider für Geschäftszwecke Informationen beschafft und über Lastschriftverfahren abgerechnet. Dummerweise habe ich vernachlässigt, dass dieses noch über mein Privatkonto läuft. Soll ich das erstmal so belassen oder stört es das FA ganz gewaltig, wenn zwei Konten berührt sind?

2. Ich arbeite viel mit Partnerprogrammen zusammen. Zurzeit gibt es ein kleines Problem bezüglich des Kindergeldes. Da mein Kleingewerbe noch recht jung ist 2,5 Monate stand die Frage der Überziehung des Kindergeldfreibetrages nie zur Debatte. Mein Kleingewerbe läuft nun allerdings so gut, dass der Betrag für dieses Jahr überschritten werden könnte. Allerdings besteht bei dem Großteil meiner Partnerprogramme das Auzahlungsmuinimum zu erhöhen. Somit wäre eine Auszahlung erst zu Beginn des nächsten Jahres möglich. Rund 1600€ für Kindergeld zurück zu zahlen würde meine Eltern nicht gerne sehen. Wie würdet ihr euch verhalten?

Ich würde mich riesig freuen, wenn der ein oder andere Antworten auf diese Problemchen hätte!

Liebe Grüße

Antwort von

Hallo Remus,

1. Ich habe für mein Gewerbe ein neues Konto eingerichtet, der Übersicht halber. Alle Einnahmen fließen auf dieses Konto. Nun habe ich mir allerdings die letzten Monate immer mal wider für Geschäftszwecke Informationen beschafft und über Lastschriftverfahren abgerechnet. Dummerweise habe ich vernachlässigt, dass dieses noch über mein Privatkonto läuft. Soll ich das erstmal so belassen oder stört es das FA ganz gewaltig, wenn zwei Konten berührt sind?



Dem Finanzamt ist es egal, woher oder von welchem Konto du die Betriebsausgaben bezahlt. Für dich ist nur am Jahresende wichtig, dass du die Betriebsausgaben nicht vergisst, in seineEinnahmen-Überschuss-Rechnung aufzunehmen. Aus diesem Grund ist ein Geschäftskonto sinnvoll, denn durch Kontenverlauf kann man eine Zahlung nicht vergessen, ansonsten würde der Saldo des Geschäftskontos nicht mehr stimmen.

2. Ich arbeite viel mit Partnerprogrammen zusammen. Zurzeit gibt es ein kleines Problem bezüglich des Kindergeldes. Da mein Kleingewerbe noch recht jung ist 2,5 Monate stand die Frage der Überziehung des Kindergeldfreibetrages nie zur Debatte. Mein Kleingewerbe läuft nun allerdings so gut, dass der Betrag für dieses Jahr überschritten werden könnte. Allerdings besteht bei dem Großteil meiner Partnerprogramme das Auzahlungsmuinimum zu erhöhen. Somit wäre eine Auszahlung erst zu Beginn des nächsten Jahres möglich. Rund 1600€ für Kindergeld zurück zu zahlen würde meine Eltern nicht gerne sehen. Wie würdet ihr euch verhalten?



Zum einen weiß ich überhaupt nicht, was du genau machst, du sprichst von Partnerprogrammen, ich denke, du bist im Internet mit einer Seite oder einem Blog tätig. Du hast daraus Seite Werbeeinnahmen und versucht nun diese so zu steuern, dass dein Kindergeld nicht zurückzuzahlen ist.

zum anderen, weiß ich nicht, wer Kindergeld bekommt? Du für dich selbst oder du für dein Kind? Das ist schon entscheidend und du musst uns hier und worum mehr sagen, wenn wir dir helfen sollen. Ich nehme jetzt einfach an, dass es sich um dein eigenes Kindergeld handelt, also das Wasser dich selbst gezahlt wird.

zum Thema Nebenjob und Kindergeld habe ich eine Zahl von 8.600,- EUR (Grenzbetrag 7.680,- EUR + 920,- EUR Werbungskostenpauschale) gefunden. Wenn du also mehr Verdienst, kannst du dich auf eine Rückzahlung einstellen. In dem Fall wird der Nebenjob mit dem Kleingewerbe gleichgesetzt, mit dem Unterschied, dass der Nebenjob eher als Angestelltenverhältnis zu verstehen ist und das Kleingewerbe als eine gewerbliche Tätigkeit mit Gewinneinkünften. Du musst also die oben genannten Beträge mit deinen erzielten jährlichen Gewinn gleichsetzen. Dabei Vergleichs du die Grenze von 7.680 € (die Werbungskostenpauschale trifft auf dich nicht so, dadurch ja keinem Angestelltenverhältnis nachgehst) mit deinen jährlich erzielten Gewinn (Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben).

alles weitere würde ich anonym mit der Kindergeld Stelle absprechen. Und beim nächsten Mal bitte etwas präziser schreiben. Danke.

Antwort von

Hallo Torsten,

du hast das mit dem Parnterprogramm schon richtig verstanden. Ich betreibe zwei Internetseiten, die Werbeeinnahmen auf Provisionsbasis einbringen.

Bei den Affilliate Programmen besteht die Möglichkeit die Mindesauszahlungsgrenze zu erhöhen. Sprich man lässt sich ab 100€, 200€, 500€ etc auszahlen. Würde ich diese erhöhen, käme eine Auszahlung vermutlich erst im neuen Jahr zustande. Der Kindergeldfreibetrag würde somit auch nicht überschritten werden.

Mir stellt sich nur die Frage ob das Finanzamt sich nicht wundert, wenn urplötzlich Summen in imenser Höhe ausgezahlt wurden, wenn zuvor montalich nur geringere Betiträge angefallen sind.

Ich hoffe ich konnte mcich jetzt halbwegs verständlich ausdrücken .

Trotz alle dem super vielen Dank für deine Hilfe!

Ein Gespräch mit der Kindergeldstelle sollte angebracht sein..

Lg

Antwort von

Mir stellt sich nur die Frage ob das Finanzamt sich nicht wundert, wenn urplötzlich Summen in imenser Höhe ausgezahlt wurden, wenn zuvor montalich nur geringere Betiträge angefallen sind.



Denen ist es egal, du musst nur angeben wie viel du bekommen hast und zwar genau dann, wenn es dir zufließt.

www.betriebsausgabe.de/datum-der-betriebsausgabe-rechnungsdatum-oder-datum-der-zahlung

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