Adressen kaufen: Preise, Anbieter, DSGVO & B2B-Adresslisten
Aktuelle, verlässliche und qualitativ hochwertige Adressen entscheiden darüber, ob Ihre Kundenakquise erfolgreich ist oder nicht. Egal ob Dialogmarketing, Direktvertrieb, Telefonakquise oder die Suche nach Lieferanten: Wer aktuelle Ansprechpartner nutzt, gewinnt schneller neue Kunden.
Auf dieser Seite finden Sie einen Anbietervergleich, Preistabellen, rechtliche Hinweise sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Adressen kaufen.
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gratis Dokumente zum Thema
Das Gründerlexikon stellt Ihnen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit gratis, ohne Anmeldung oder Registrierung folgende Dokumente zur Verfügung:
- Arbeitsblatt - Datenschutz und Datensicherheit (T. Montag)
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Inhaltsverzeichnis
- Kurzüberblick und Mini-Check
- Beraterempfehlung
- Kosten und Preise (empfohlene Anbieter)
- E-Mail-Adressen kaufen
- Adressen einsetzen
- Aktualität
- Nutzungsdauer
- Filtern und Selektieren
- Wie viele Adressen kaufen?
- Mein Nutzen
- Kundengewinnung, wie?
- Affiliate-, Newsletter-, Direkt- oder Dialogmarketing?
- Wettbewerbsvorteil
- Anbieter prüfen
- Kaufen oder mieten?
- E-Mail Adressen mieten
- Adressen für CRM
Kurzüberblick: So kaufen Sie Firmenadressen seriös
- Ziel: Anbieter vergleichen und eine Quelle wählen, die zu Branche, Region und Akquiseweg passt
- Wichtig: Ohne saubere Herkunft/Qualität/Compliance drohen Streuverlust, Beschwerden und rechtliche Risiken
- Praxis: Erst Kriterien festlegen, dann Anbieter prüfen, dann klein testen – erst danach skalieren
Mini-Check: Anbieter in 3 Minuten bewerten
- Datenart: Firmenstamm oder Ansprechpartner? (je konkreter, desto höher die Anforderungen)
- Aktualität: Wie oft wird aktualisiert und wie werden Dubletten behandelt?
- Nachweise: Gibt es dokumentierte Herkunft, Opt-in/Einwilligungen (falls relevant) und Löschprozesse?
- Test: Erst 100–500 Datensätze prüfen (Bounce, Telefon-Erreichbarkeit, Rückläufer)
- Wirtschaftlichkeit: Preis pro Lead/Termin berechnen, nicht Preis pro Datensatz
Empfehlung aus der Beratung
Der größte Fehler beim Adresskauf ist nicht der Anbieter – sondern ein fehlender Test. Kaufen Sie nie „groß“, bevor Sie nicht klein geprüft haben.
Mein Vorgehen: Ich starte mit 100–500 Datensätzen, prüfe Erreichbarkeit (Telefon), Rückläufer, Dubletten und die Reaktionen in der Zielgruppe. Erst wenn die Quote stimmt, skaliere ich. Parallel dokumentiere ich die Kriterien (Quelle, Aktualität, Segmentierung), damit der Prozess später wiederholbar bleibt.
Merksatz: Nicht „Adressen kaufen“ ist das Ziel, sondern zuverlässige Termine. Messen Sie daher immer Kosten pro Lead und Kosten pro Termin – nicht nur den Datensatzpreis.
Empfohlene Anbieter: Kosten & Preise beim Kauf von B2B-Adressen
Vergleich der wichtigsten Anbieter & Adresshändler
| Datenbanken | Preis | Größe der Datenbank | Branchen | Länder |
|---|---|---|---|---|
| Address-Base GmbH & Co. KG |
|
|
4.000 | D, CHE, AT |
| MailCom GmbH |
|
|
>1.000 | D, CH, AT |
| firmenliste.net |
|
|
4.200 | D, AT, CH |
| b2b-datenbank.de |
|
|
4.000 | D, CH, AT, EU |
| adressbar.de |
|
|
>3.500 | D |
Gratis Testpaket
Adressen-Anbieter prüfen (CSV + Checkliste + Bewertungsbogen)
Damit du nicht „blind“ Adressen kaufst: Teste Anbieter mit einem einheitlichen Prüfverfahren. Du bekommst synthetische Testdaten (CSV) plus Checkliste und Bewertungslogik als PDF – ideal, um Qualität, Dubletten, Felder, Branchenlogik und Plausibilität zu prüfen.
Downloads
So nutzt du das Testpaket (in 10–15 Minuten)
- CSV herunterladen und in Excel oder Google Sheets öffnen
- Bei einem Anbieter ein kleines Testpaket anfragen oder ein Musterexport anfordern
- Beide Dateien vergleichen: Pflichtfelder, Format, Dubletten, Plausibilität, Branchenlogik
- Bewertung im PDF ausfüllen und Punkte vergeben
- Entscheidung treffen: Anbieter shortlist oder ausschließen
Worauf du beim Test besonders achten solltest
- Pflichtfelder vollständig und konsistent (Firma, Ansprechpartner, Ort, PLZ, Branche)
- Eindeutige IDs oder Schlüssel gegen Dubletten
- Saubere Schreibweisen (Straße, PLZ, Ort) ohne offensichtliche Platzhalter
- Branchenangaben nachvollziehbar und nicht „wild gemischt“
- Kontaktkanäle klar getrennt (Telefon, E-Mail, Website) und sauber formatiert
Wichtig: Die Testdaten sind synthetisch und dienen nur der Qualitätsprüfung von Exportformaten und Datenlogik – nicht für Akquise oder Versand.
E-Mail-Adressen kaufen
Worauf Sie unbedingt achten müssen
Die Suche nach „E-Mail-Adressen kaufen“ ist häufig mit Spam und unzulässigem Marketing verbunden. Genau deshalb ist hier besondere Sorgfalt nötig.
- Ohne Einwilligung ist E-Mail-Marketing in vielen Fällen riskant – auch im B2B-Kontext.
- Wenn Sie E-Mail nutzen wollen, arbeiten Sie bevorzugt mit Opt-in-Leads, eigenen Lead-Magneten oder Partnern mit nachweisbarer Einwilligung.
- Für Erstkontakte sind oft Telefon, LinkedIn oder postalische Ansprache die sichereren Wege – je nach Zielgruppe.
Praxis-Tipp: Fragen Sie Anbieter schriftlich nach Herkunft, Einwilligungsnachweisen und Widerspruchsprozessen. Wenn das nicht sauber beantwortet wird, ist das ein Ausschlusskriterium.
Adressen einsetzen: Kanäle, Ziele und Messung
Gekaufte Adressen bringen nur dann Ergebnisse, wenn du Kanal, Ziel und Datenqualität sauber zusammenbringst. Nutze Adressen nicht „irgendwie“, sondern mit klarer Kampagnenlogik.
Typische Einsatzfälle
- Outbound-Vertrieb (Telefon) zur Terminvereinbarung
- B2B-Ansprache per Brief für hochwertige Angebote
- Einladungen zu Events, Webinaren oder Messen
- Account-Based Marketing für definierte Zielunternehmen
Mini-Check: Damit es sich rechnet
- Ziel definiert (Termin, Demo, Angebot, Rückruf)
- Zielgruppe eingegrenzt (Branche, Region, Größe, Rolle)
- Tracking vorbereitet (UTM, Calltracking, CRM-Felder)
- Datenqualität geprüft (Dubletten, Pflichtfelder, Plausibilität)
Lesetipp
Was muss ich zum Thema Datenschutz, DSGVO und Adresskauf wissen?
Seitdem die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist, fragt sich sicher jeder Anbieter und auch jeder Adresskäufer: Darf man denn eigentlich noch Adressen kaufen? Oder anders: Wie müssen die Adresslisten aussehen, dass man sie immer noch DSGVO- konform erwerben kann? Diese und weitere Fragen wurden in unserem Artikel DSGVO: Wo bleibt der Datenschutz beim Adresshandel beantwortet.
Weitere Anbieter: öffentlich recherchiert (ohne Bewertung)
FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Thema Adressen kaufen
Wie aktuell sind die Adresslisten?
Mindestens monatliche Updates sollten Standard sein. Achten Sie auf transparente Angaben.
Wie lange darf ich die Adressen nutzen?
Die Nutzungsdauer, also die Anzahl und Häufigkeit der Nutzung der erworbenen Adressdaten ist eine lizenzrechtliche Frage. Prüfen Sie also vor dem Kauf der Datenbanken und Exceltabellen den zugrundeliegenden Lizenzvertrag des Anbieters, ob Sie die Adresslisten lebenslang, einen Monat, ein Jahr oder nur einmalig nutzen dürfen. Im letzteren Fall spricht man vom Mieten der Adressen.
Welche Filter/Selektionskriterien brauche ich?
Die Selektionskriterien oder Filter beim Kauf der Adressen sind von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Sofern es über die Webseite des Adresshändlers nicht ersichtlich ist, sollten Sie sich vor dem Kauf oder mieten zu den Selektionskriterien erkundigen. Folgende Selektionskriterien sollten standardmäßig vorhanden sein:
- Land
- Bundesland, Landkreis
- Branchen, Beruf
- Ort, Postleitzahl
- Rechtsform
Wie viel aktuelle B2B Adressen sollte ich kaufen?
Die Anzahl der zu kaufenden Adressen, also Ihre B2B-Datenbank, richtet sich nach dem, was Sie vorhaben. Die Datenbankgröße kann bei Kundenakquise wesentlich größer sein als bei der Gewinnung eines Lieferanten. Tipp: Probieren Sie doch mit einer kleinen Adressliste zunächst aus, wie gut Sie mit den Adressen zurechtkommen, wie aktuell die Adressen sind und wie gut demzufolge Ihre Zielgruppe bearbeitet werden kann, also wie hoch Ihr Nutzen und Ihr Erfolg sein werden. Sind Sie zufrieden, können Sie im nächsten Schritt einen größeren Firmenadressdatenbestand selektieren.
Was bringt mir das, aktuelle Adressen zu kaufen?
Zeitersparnis, Zugang zu Ansprechpartnern, bessere Erfolgsquote im Marketing.
Die richtige Telefonnummer, die richtige Straßenadresse oder E-Mail-Adresse beim Anschreiben oder bei der Kundenakquise zu verwenden. Darüber hinaus müssen Sie sich nicht stundenlang am Computer von Internetseite zu Internetseite surfen, um die Adressen und Kontakte zu den gewünschten Firmen zu recherchieren. Sie kennen selbst Ihren Stundensatz und können so ausrechnen, ob es günstiger ist eine Stunde selbst zu recherchieren oder einen aktuellen Datensatz aus einer B2B Datenbank zu kaufen. Outsourcen Sie derartige Tätigkeiten, lesen Sie hier nach, was Sie outsourcen sollten!
Welche Art von Kunden gewinne ich über die Adresslisten am besten?
Die Art der Kundengewinnung über B2B Datenbanken und Adresslisten ist sehr unterschiedlich. Je nach Zielgruppe, Nutzen- und Erfolgsaussichten können Sie durch Akquise Neukunden, Firmenkunden oder auch Privatkunden gewinnen sowie inländische und ausländische Geschäftskunden generieren. Hier kommt es sehr auf präzise und sinnvolle Selektionskriterien und Filter beim Kauf der Adresslisten an. Das sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Ansprechpartner des Adresshändlers diskutieren.
Welche Art von Marketing kann ich mit dem Kauf von aktuellen B2B Datenbanken durchführen?
Die Möglichkeiten, Adresslisten und B2B Datenbanken in der Werbung, Ihrem Marketing bzw. den Teildisziplinen des Marketings (Affiliate Marketing, Newsletter Marketing, Direktmarketing, Dialog Marketing, online Marketing usw.) sind sehr unterschiedlich. Sie könnten beispielsweise E-Mail-Adressen kaufen und Ihrer Zielgruppe Informationen per E-Mail oder Newsletter zusenden. Sie könnten aber auch Straßenadressen von Unternehmen erwerben, um Werbebotschaften per Brief in den Postkasten zuzustellen. Setzen Sie sich mit Ihrem Marketing auseinander und erstellen Sie zunächst eine Kampagne, bevor sie umfangreiche Firmenadressen kaufen.
Wie kann ich durch die Nutzung von Adresslisten besser sein als der Wettbewerb?
Der Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihrem Konkurrenten besteht lediglich in der Aktualität der gekauften Adresslisten und B2B Datenbänke sowie in der Häufigkeit der Verwendung durch Mailings, Marketingsaktionen, Werbekampagnen und Neukundengewinnung. Je häufiger Sie stets aktuelle Adresslisten für Ihr Marketing nutzen, umso mehr Erfolg werden Sie haben und umso größer wird der Abstand zu Ihrem Wettbewerb sein. Erkundigen Sie sich also vorher unbedingt nach der Aktualität der gekauften Adressen.
Wie sollten Sie Anbieter von Adressen prüfen, wenn Sie Adressen kaufen möchten?
- Um DSGVO-Verletzungen entgegenzuwirken, sollten Sie darauf achten, dass Sie nur Adressen von Anbietern kaufen, die ihre Datenbestände z.B. aus öffentlichen Quellen beziehen. Das können bspw. Bekanntmachungen des Handelsregisters, Pressemitteilungen oä. sein.
- Die Lizenzbedingungen der Adresshändler sind wichtig. Sie verraten Ihnen, wie häufig Sie die erworbenen Adressen verwenden dürfen, was bei einer firmeninternen Verwendung nicht ganz unerheblich ist.
- Prüfen Sie WErbeslogans wie "tagesaktuelle Adressen“ gründlich, ggf.ö auch durch Anruf beim Anbieter der Datenbanken. Es ist rein technisch sehr oft gar nicht möglich, die Aktualität von Millionen von Firmenadressen tgl. zu gewährleisten.
- Wie aktuell werden die Adressen wirklich zur Verfügng gestellt? Können Sie die erworbene Adressliste direkt verwenden oder müssen Sie in der Datenbank noch Felder wie Anrede oder Titel hinzufügen?
- Unterstützt der Adressverkäufer Sie bei der rechtssicheren Verwendung der B2B Adresslisten oder handeln Sie sich womöglich sehr schnell eine Abmahnung ein?
Soll ich Adressen kaufen oder mieten?
Je nach der beabsichtigten Nutzung in Ihrem Unternehmen, bietet sich das Mieten von Adressen eher an, als der einmalige Kauf von Firmenadressen. Das Mieten der Adressen hat den Vorteil: Die Adressen werden nach der einmaligen Nutzung für eine Werbung, zum Beispiel im Dialogmarketing, der Telefonakquise oder einer anderen Form des Marketings, verworfen. Zur nächsten Werbeaktion mieten Sie sich erneut aktuelle, nach anderen Selektionskriterien ausgewählte Adressen an.
E-Mail Adressen mieten und Werbenewsletter senden
Unternehmen können zu Werbezwecken auch E-Mail-Adressen mieten und ihre Werbung via Newsletter an registrierte private oder geschäftliche E-Mail Abonnenten versenden. Die Empfänger haben dabei selbstverständlich vorher ihr Werbeeinverständnis abgegeben, sodass der ganze Prozess 100 % datenschutzkonform ist, da ein Werbeeinverständnis vorliegt und die E-Mail-Adressen nicht an Dritte weitergegeben werden. Der Newsletter-Versand erfolgt somit über den Anbieter und Listeninhaber der über das Werbeeinverständnis verfügt. Daher kommt der Begriff Adressen mieten bei E-Mail-Adressen.
Sind gekaufte Adressen für CRM sinnvoll?
Ja, aber nur zum Ergänzen (z.B. Websites), nicht zum Überschreiben bestehender Kundendaten.
Die Kundenpflege Ihrer Bestandskunden über gekaufte Adressen zu realisieren halte ich für sehr risikoreich. Kundenadressen können Sie wesentlich präziser, zuverlässiger direkt über den Kontakt mit dem Kunden am Telefon, per E-Mail oder direkt in Ihrer CRM Software pflegen. Gekaufte Daten sind da ein sehr hohes Risiko in ihrer Firma, bestehende Daten von Bestandskunden zu verfälschen. Dennoch können Sie bestehende Bestandskunden um gekaufte Adressen erweitern, ohne vorhandene Daten zu ersetzen. Beispiel: In Ihrer Datenbank fehlt das Feld "Kundenwebseite". Wenn Sie bei einem zuverlässigen Adresshändler Datenbestände mit Kundenwebseiten in Ihrem Einzugsgebiet erwerben, können Sie diese gekaufte Datenbank mit Ihren Bestandskunden abgleichen und somit die Internetadresse hinzufügen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Systemadministrator oder Softwarebeauftragten in Ihrer Firma! Anwendungsbeispiele gibt es viele, um Kundenpflege durch gekaufte Adressdatenbestände durchzuführen.
Was muss ich nun tun?
- Starten Sie jetzt Ihre Neukundengewinnung!
- Beachten Sie rechtliche Vorgaben (Telefonakquise, DSGVO).
- Beachten Sie gesetzliche Bestimmungen zur Telefonakquise und vermeiden Sie Telefonterror!
- Beachten Sie die Bestimmungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit! (gratis eBooks oben)
- Selektion sorgfältig wählen, erst testen, dann skalieren.