Frage von Sascha am 14.06.09

Küchen-Direkt-Vertrieb der richtige Weg?

Hallo zusammen,

ich war 15 Jahre lang Vertriebs-Sachbearbeiter bei einem Küchenhersteller. Im letzten Jahr war ich für den Verkauf an Endkunden zuständig, was auch sehr gut lief.

Nur leider aufgrund der Wirtschaftskrise musste Personal abgebaut werden und da ich noch nicht verheiratet bin war ich leider einer der Kandidaten die leider gehen mussten.

Momentan bin ich in einer Transfergesellschaft, die vom Arbeitgeber eingerichtet wurde. Nur leider läuft diese in gut 3 Monaten aus und ich bin dann arbeitslos.

Da ich die Möglichkeit habe die Küchenmöbel, E-Geräte und Zubehör über meinen ehemaligen Arbeitgeber beziehen kann, teilweise auch direkt von den Zulieferanten habe ich mir gedacht mein Glück als sogenannter "Aktentaschenverkäufer" zu machen.

Meine Idee ist es halt direkt durch Neubaugebiete zu fahren und die Bauherren direkt anzusprechen und Angebote zu erstellen. Flyer-, Zeitungs- und Visitenkartenwerbung gehört natürlich auch dazu.

Beraten könnte ich die Kunden teilweise zuhause beim Endkunden, auch in eine Beratung in der vorhandenen Ausstellung des Herstellers möglich.

Der Küchenhersteller ist hier in der Gegend ein bekannter Name und steht für hohe Qualität. Den Aufbau der Küchen wird durch Subunternehmer gewährleistet, die auch für meinen alten Arbeitgeber arbeiten und das Produkt perfekt kennen.

Der durchschnittliche Gewinn/Aufschlag bei einer verkauften Küche liegt bei ca 2500-3000€....bei einem Küchenwert von 12-15000 € ....der Küchenfachhandel verdient ca zusätzlich noch mal 50% und mehr, da die natürlich auch einen ganz anderen Kostenapperat haben....dieser fällt bei mir sogesehen komplett weg.

Die Frage ist wieviel Küchen ich im Monat verkaufen müsste um im Monat 1300-1500 € zum Leben zu haben. Wieviele Abzüge, Steuern werden fällig...und und und....

Antwort von

Meine Idee ist es halt direkt durch Neubaugebiete zu fahren und die Bauherren direkt anzusprechen und Angebote zu erstellen. Flyer-, Zeitungs- und Visitenkartenwerbung gehört natürlich auch dazu.

Beraten könnte ich die Kunden teilweise zuhause beim Endkunden, auch in eine Beratung in der vorhandenen Ausstellung des Herstellers möglich.



Die Kontakte sind mit Sicherheit gut, so dass eine Idee darauf aufzubauen auch nicht dumm ist. Allerdings halte ich es für zu früh, durch Neubaugebiete zu fahren und Leute im Rohbau mit einer Küche zu belästigen. Die Wissen an dieser Stelle noch gar nicht, ob sie sich das später noch leisten können. Viele nehmen auch erstmal ihre alte Küche mit, um Geld zu sparen.

Aber wie gesagt, da es keine großen Investitionskosten gibt, kommt es auf einen Versuch an. Es wäre dumm die ganzen Kontakte nicht zu nutzen und aufs Arbeitsamt zu gehen.

Die Frage ist wieviel Küchen ich im Monat verkaufen müsste um im Monat 1300-1500 € zum Leben zu haben.



wenn du die bereits beschriebenen Rechnungen nachvollziehen kann, kannst du dir leicht ausrechnen, wie viele Küche du verkaufen muss. Bei einer Küche zwischen 10.000 und 15.000 € pro Monat doch dass du schon dahin kommen. Oder habe ich das falsch verstanden?

davon musst du noch deine Kosten, Reisekosten und Telefonen und weiter abziehen und du erhältst den Gewinn. Nutzer einfach kostenlos unseren Onlinerechner und erstelle dir deine eigeneRentabilitätsvorschau.

selbstverständlich kannst du auch die anderen Onlinerechner kostenlos nutzen. Sollte das so schwer sein, kann ich nur empfehlen, einen Unternehmensberater oder Steuerberater dahingehend zu kontaktieren und zu beauftragen.

Wieviele Abzüge, Steuern werden fällig...und und und....



das kann der hieran dieser Stelle niemand sagen, wird es auch niemand, da dies eine steuerliche Beratung wäre. Außerdem kann man über ein Forum nicht eine private Steuererklärung ausrechnen, da gehört schon etwas mehr dazu. Außerdem hängt es davon ab, wie deine persönlichen Verhältnisse sonst gelagert sind. Die Frage ist in etwa so, als würde ich fragen: Fahren grüne Autos schneller als rote Autos?

Ein Onlinesteuerberater hilft da auch weiter.

Antwort von

Danke erstmal für die Antwort...

Die Kontakte sind mit Sicherheit gut, so dass eine Idee darauf aufzubauen auch nicht dumm ist. Allerdings halte ich es für zu früh, durch Neubaugebiete zu fahren und Leute im Rohbau mit einer Küche zu belästigen. Die Wissen an dieser Stelle noch gar nicht, ob sie sich das später noch leisten können. Viele nehmen auch erstmal ihre alte Küche mit, um Geld zu sparen.


Also wenn nur die Grundmauern stehen bin ich wahrscheinlich noch zu früh, wenn die Fenster drin sind, dann schon fast du spät...denn für die Anstehenden Elektriker-Arbeiten und Wasseranschlüsse müssen die Küchenplanungen schon stehen....

Desweiteren denke ich alte Siedlungen die schon 40 Jahre und älter sind abzufahren und Wurfzettel verteilen und die ältere Generation erinnern, das mal die Küche erneuert werden müsste...

desweiteren hatte ich gedacht mit Bauunternehmern zusammenzuarbeiten und falls es überhaupt erlaubt ist, einen prozentuelle Provision bei einer Vermittlung zu geben....

Hausbau-Messen sind natürlich auch ein thema...

Studien zeigen das 80% der Häusle-Neubauer auch eine neue Küche kaufen.

Aber wie gesagt, da es keine großen Investitionskosten gibt, kommt es auf einen Versuch an. Es wäre dumm die ganzen Kontakte nicht zu nutzen und aufs Arbeitsamt zu gehen.



sehe ich genauso, Investitionskosten sind gar nicht vorhanden, ausser ein paar Visitenkarten und Flyer....also im überschaubaren Rahmen

wenn du die bereits beschriebenen Rechnungen nachvollziehen kann, kannst du dir leicht ausrechnen, wie viele Küche du verkaufen muss. Bei einer Küche zwischen 10.000 und 15.000 € pro Monat doch dass du schon dahin kommen. Oder habe ich das falsch verstanden?



bei einer Küche im VK-Wert von 10-15000 € bleiben pro Küche ca 2000-3000 € übrig....mit dem Gründungszuschuss und Arbeitslosengeld sollte ich in der ersten Zeit mit einer verkauften Küche im Monat hinkommen...

davon musst du noch deine Kosten, Reisekosten und Telefonen und weiter abziehen und du erhältst den Gewinn. Nutzer einfach kostenlos unseren Onlinerechner und erstelle dir deine eigene Rentabilitätsvorschau.



werde ich gleich mal nutzen

Antwort von

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