Zeiterfassung mit Kimai: Vor- und Nachteile der Software

Eine gratis Software zur Zeiterfassung stellt Kimai dar. Interessant ist, dass sich die Software ideal zur Abarbeitung von Projekten eignet, so dass im Nachhinein auch überprüft werden kann, ob der ursprünglich angesetzte Betrag ausreichend war, um die Kosten zu decken. Wir haben das Zeiterfassungstool für Sie getestet und stellen Ihnen im Folgenden die Vor- und Nachteile vor.

Bild: bykst / pixabay.com

Vorteile von Kimai

Bei Opens external link in new windowKimai ist die Bedienung sehr benutzerfreundlich gehalten. In einem übersichtlichen Menü findet sich selbst der Laie schnell zurecht. Ein Klick reicht aus, um einen neuen Kunden, sowie ein neues Projekt anzulegen. Dem Projekt kann jeweils ein eigener Stundensatz zugewiesen werden. Verschiedene Tätigkeiten können Sie ebenfalls mit einem Klick anlegen.

Danach geht es an die eigentliche Zeiterfassung. Hierbei kann jede Tätigkeit aufgeführt und mit der genauen Zeit erfasst werden. Die aufgewendeten Zeiten rechnet das Tool automatisch aus. Jede Tätigkeit kann dabei einem einzigen Projekt zugeordnet werden, das wiederum einem Kunden zugeteilt ist.

Im Bereich Expenses können Auslagen erfasst werden, die mit einem Projekt in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Hierfür wird keine Zeit, sondern lediglich die Ausgaben angegeben. Im Exportmenü schlüsseln sich die einzelnen Tätigkeiten übersichtlich auf. Sie können hier mit einem Klick in ein PDF, eine Excel-Tabelle oder eine CSV-Datei umgewandelt oder an den Drucker ausgegeben werden.

Zusätzlich lassen sich verschiedene Benutzer anlegen und ihnen können jeweils unterschiedliche Rechte zugewiesen werden.

Nachteile von Kimai

Wie fast jedes Programm, so hat natürlich auch das Zeiterfassungstool Kimai einige Nachteile zu bieten. Für die Installation wird eine MySQL Datenbank, sowie PHP und eine installierte PDO-Unterstützung benötigt. Wer also keine eigene Webseite betreibt und damit keinen Zugriff auf diese technischen Voraussetzungen erhält, der kann Kimai nicht nutzen.

Bei der Nutzung des Tools fällt auf, dass sich im Export keine Sortierung nach Kunden bzw. Projekten vornehmen lässt. Das gestaltet die Abrechnung eines Projektes schwierig, wenn an einem Tag mehrere Projekte bearbeitet wurden, da die Sortierung nur nach Tagen erfolgt. Das könnte aber durch den Export in eine Excel-Datei behoben werden.

Pausen lassen sich ebenfalls nicht zusätzlich anlegen. Sie müssen selbst eingerechnet werden. Wird also eine Tätigkeit von 14:00 bis 16:00 Uhr ausgeübt und liegt darin eine halbe Stunde Pause, muss die Tätigkeit zwei Mal erfasst werden, nämlich jeweils vor und nach der Pause, um eine korrekte Zeiterfassung zu erhalten.

Fazit zu Kimai

Insgesamt erhalten Sie mit Kimai eine einfach zu bedienende Zeiterfassungssoftware. Die Installation gestaltet sich zwar etwas aufwändig, aber einmal installiert, können Sie das Tool intuitiv nutzen. Ein paar Kinderkrankheiten gibt es zugegebenermaßen noch, für die einfache Zeiterfassung samt Zuordnung zu Projekten ist das Tool aber allemal ausreichend.

 

 



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