Sich mit wenigen Kosten effektiv im Internet präsentieren

Die meisten Existenzgründer planen bei ihrer Firmen-Gründung kaum Marketing- Budget ein. Dank der Entwicklung der Anwendungen im Internet ist das auch nicht mehr so nötig, wie noch vor ein paar Jahren.

Der Autor möchte in diesem Beitrag aufzeigen, wie man sich mit wenigen Kosten effektiv im Internet präsentiert.

Bild: PeteLinforth / pixabay.com

Was sollte denn ein Existenzgründer im Internet präsentieren?

Am Besten sich mit seinem Profil und seinem Angebot. Er sollte immer mal wieder kurze Texte veröffentlichen und Bilder hochladen können. Dabei sollte er sich gezielt regional und Themen-spezifisch passend präsentieren, um Kontakte zu knüpfen. Möglich ist das mit den Internet-Plattformen „Xing“, „Twitter“ und „Flickr“, auf die jetzt näher eingegangen wird:

Xing

Bei www.xing.com kann der Gründer ein persönliches Profil von sich anlegen und dort hinein schreiben, was genau er sucht und anbietet. Er kann seine Berufs-Erfahrung hinzufügen und PDF-Dateien hochladen, die sein Leistungs-Spektrum etwas ausführlicher beschreiben. Auf der Seite „Über mich“ kann er noch etwas detaillierter auf seine Leistungen eingehen, was dann nützlich ist, wenn jemand außerhalb von „ Xing“, wie beispielsweise bei „Google“ nach seinen Leistungen sucht. Wenn jemand den Link zu dem „Xing“-Profil anklickt und selber nicht bei „Xing“ eingeloggt ist, dann hängt „Xing“ nämlich die „Über mich“-Seite automatisch unter den „Business-Daten“ an und dadurch erhält der Besucher weitere Informationen. Hier ein Beispiel des Autors: www.xing.com/profile/Frank_Neuhaus

Wenn das persönliche Profil angelegt ist, dann kann in der Rubrik „ Unternehmen“ noch ein Profil für die Firma angelegt werden. Hierfür gibt es mittlerweile eine kostenfreie Basis-Version, die auch schon für Einzel- Unternehmer verfügbar ist und denen auf diese Weise eine weitere Möglichkeit gibt, um bei „Xing“ gefunden zu werden. Hier ein Beispiel des Autors:www.xing.com/companies/AD%2521THINKWERBEAGENTUR

Gruppen und Expertenstatus

Als nächster Schritt sollte der Gründer in der Rubrik „Gruppen“ nach seinem Ort und seinen Interessen suchen. Bei 26.000 Gruppen sollte für jeden etwas dabei sein. In diesen Gruppen gibt es Vorstellungsrunden, in denen der Gründer seine Person und sein Unternehmen vorstellen kann. Indem er neue Beiträge anlegt oder bestehende kommentiert, kann er sich als Experte für einen bestimmten Bereich positionieren.

Twitter

Nun könnte es für den Gründer nützlich sein, gelegentlich Kurz-Nachrichten zu publizieren, wofür sich twitter.com eignet. Diese Nachrichten sind zwar auf 140 Zeichen beschränkt, was aber ausreichen kann, um immer mal wieder auf Neuigkeiten aus dem Unternehmen hinzuweisen. Diese Nachrichten sollten jedoch einen konkreten Nutzen stiften und Mehrwert bieten. Beispielsweise kann man auch auf lesenswerte undein PCThemen-verwandte Fach-Artikel hinweisen und zu denen verlinken.

Damit dieser Link nicht zu viele der zur Verfügung stehenden 140 Zeichen in Anspruch nimmt, gibt es Link-Verkürzungs-Dienste, wie beispielsweise bit.ly . Um auf seinen „Twitter“-Account aufmerksam zu machen, sollte der Gründer alle Online- und Offline-Möglichkeiten nutzen, die sich ihm bieten und selber die Nachrichten von anderen „Twitterern“ abonnieren, die für ihn lesenswerte Beiträge schreiben, also deren Accounts „folgen“. Sich mit anderen „Twitterern“ persönlich austauschen kann der Gründer bei einem www.twittagessen.de, die in vielen Städten angeboten werden. Hier ein Beispiel des Autors: twitter.com/adthink

Bilder bringen Aufmerksamkeit

Bilder von seinen Produkten, seiner Person und wenn vorhanden, sein Firmen-Logo kann der Gründer für potentielle Kunden, Bewerber und Journalisten bei www.flickr.com hochladen und dort noch mit erklärenden Bild-Unterschriften versehen. Hier ein Beispiel des Autors: www.flickr.com/photos/adthink

Mit einem persönlichen und einem Unternehmens-Profil bei „Xing“, durch Engagement in den regionalen und Themen-spezifischen Gruppen dort, durch Kurz-Nachrichten bei „Twitter“ und Bildern bei „Flickr“ schafft sich der Gründer in kurzer Zeit und mit kaum Kosten eine fundierte Basis, um im Internet gefunden zu werden. Die einzigen realen Kosten, die ihm außer seinem Zeit- Aufwand entstehen, wären die für eine Premium-Mitgliedschaft bei „Xing“ und die ist am Anfang nicht zwingend nötig.

Frank NeuhausDer Autor

Frank Neuhaus, der Inhaber der Ad!Think Werbeagentur in Nürnberg ist Berater für Online- Marketing und Trainer für Menschen-Kenntnis. Er berät und schult Unternehmen, Existenzgründer und andere Agenturen in den Bereichen Online- und Neuro-Marketing. Außer ihm gibt es kaum jemanden, der folgende Kompetenzen, inkl. der wertvollen Synergie-Effekte in sich vereinigt und der darin mehrjährige Erfahrung im bezahlten Kunden-Auftrag hat:
-Suchmaschinen- Optimierung der eigenen Website ( SEO)
-Redaktionelle Betreuung von Blogs und Twitter
-Strategische Verknüpfung aller Social Media-Kanäle im Sinne des Guerilla-Marketings
-Konzeption und Durchführung aller Aktivitäten auf der fundierten Basis von Erkenntnissen
der Neuro-Wissenschaften (Gehirn-Forschung)
-Schulung von Mitarbeitern zu diesen Themen, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Weitere Infos zu ihm gibt es auf seiner Website unter: www.adthink.de



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