Rettung der KSK

Der Künstlersozialkasse, kurz KSK, mangelt es an Geld – und damit an einer gesicherten Zukunft für die Mitglieder. Arbeitsministerin Andrea Nahles will die KSK durch schärfere Kontrollen retten.

Bild: Petra Bork / pixelio.de

Regelmäßige Kontrollen der Unternehmen

Für Freiberufler ist die KSK ein überlebenswichtiger Faktor. Regelt sie doch die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung.

Doch die Finanzierung dieser Einrichtung steht auf der Kippe. Viele Unternehmen, diefreiberuflich arbeitende Künstler und Publizisten beschäftigen, drücken sich um die Zahlung an die KSK. Damit hat die Künstlersozialkasse in den vergangenen Jahren Einnahmen verloren, die jetzt dazu führen, dass die Zukunft der KSK gefährdet ist.

Bundesarbeitsministerium schaltet sich ein

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat aus diesem Grund, eine schärfere Überprüfung der Unternehmen gefordert, um hier die fehlenden finanziellen Mittel aufzutreiben. Nahles strebt an, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. "Ein effizientes Prüfverfahren soll künftig die Belastungen für Wirtschaft und Verwaltung minimieren und gleichzeitig Abgabegerechtigkeit herstellen", heißt es in dem "Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes", der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Nahles setzt damit den Koalitionsvertrag um. Darin hatten Union und SPD regelmäßige Prüfungen der Unternehmen angekündigt, um die Künstlersozialkasse zu erhalten.

Wer zahlt was in die KSK ein?

Ein effizientes Prüfverfahren soll künftig die Belastungen für Wirtschaft und Verwaltung minimieren und gleichzeitig Abgabegerechtigkeit herstellen", heißt es in dem "Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes", der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Nahles setzt damit den Koalitionsvertrag um. Darin hatten Union und SPD regelmäßige Prüfungen der Unternehmen angekündigt, um die Künstlersozialkasse zu erhalten.

 

Nähere Informationen über die KSK hat auch das Gründerlexikon hier zusammen getragen.

 

 



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