Komm zurück! Professionelles Design zieht Besucher an

Ob man es wahr haben will oder nicht: Der erste Eindruck zählt. Überlassen Sie hierbei nichts dem Zufall. Kein Gedanke, den Sie sich dazu machen, ist zu viel. In ihren Überlegungen sollte stets mitklingen, dass das Design Ihrer Website Mittel zum Zweck ist: Design folgt der Funktion. All die hübschen Buttons und tollen Flash-Animationen sind wenig wert, wenn sie nicht der Funktion Ihrer Website dienen.

Bild: gr8effect / pixabay.com

Die gestalterischen Elemente müssen Ihre Botschaft transportieren. Design ist keine Wunderpille für Geschäftserfolg, sondern ein Teil einer richtigen Medikation. Sie werden nicht besser verkaufen, nur weil Ihre Seite besonders attraktiv ist, aber das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens ist ein wichtiger Faktor, um Vertrauen zu gewinnen.

Bestimmung des Unternehmensziels und der Zielgruppe

Als Betreiber einer Webseite müssen Sie sich immer die Frage stellen: „Welches Ziel verfolge ich mit dieser Website?“ Je genauer Sie dieser Frage nachgehen, desto mehr neue Fragen werden aufkommen. „Für wen ist meine Website gemacht?“, „Welche Sprache spricht meine Zielgruppe?“, „Wie treten meine Mitbewerber an den Markt?“ etc. Aus den Antworten auf solche Fragen ergibt sich ein gutes Gesamtbild, das als Grundlage für Ihren Firmenauftritt dienen wird.

gruenderwoche.deWie auch immer Sie diese Fragen beantworten: Ihre Website darf keinesfalls selbstgemacht aussehen und dadurch unprofessionell wirken. Immerhin wollen Sie damit Geld verdienen. Niemand gibt gerne sein Geld an jemanden, dem er nicht vertrauen kann. Klar, können Sie Ihren Shop ‚mal nebenbei‘ gestalten. Möglich ist es – allerdings es gibt aber ein Problem: Die Qualität wird wahrscheinlich nicht hoch sein und Ihre potenziellen Kunden werden es merken und nichts bei Ihnen kaufen, weil sie denken:

  1.   Das Unternehmen ist pleite oder zumindest kurz davor
  2.   Das Unternehmen ist ramschig
  3.   Das Unternehmen ist unprofessionell

Damit Ihre Website als hochwertig und vertrauenswürdig wahrgenommen wird, sollten Sie sich auf jeden Fall ausreichend Zeit für das Design einplanen und die folgenden Dinge beachten:

Tipp 1 - Seien Sie unverwechselbar

Es gibt viele gute Vorlagen für Online-Shops und Blogs im Internet. Aber dieseVorlagen sollten Sie individualisieren, damit nicht auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass Sie einfach schnell eine Seite brauchten und das erste beste Template genommen haben. Pflegen Sie Ihr Firmenlogo ein und verwenden Sie Ihre Unternehmensfarben. Meistens lassen sich Vorlagen mit einigen Handgriffen so anpassen, dass es genau auf Ihr Unternehmen passt. Mit einigen Tools sind nicht einmal Programmierkenntnisse notwendig.
Wenn Sie kein Logo für Ihr Unternehmen haben, sollten Sie dringend darüber nachdenken. Das Firmenlogo ist das Gesicht eines Unternehmens und transportiert dessen Identität.

Tipp 2 - Weniger ist mehr

Eine Internetseite – egal ob Blog oder Shop – kann ruhig „ungenutzte“ Flächen vertragen. Überlegen Sie gut, welche Informationen wichtig sind und welche in den Hintergrund platziert werden können. So schaffen Sie Übersichtlichkeit und überfordern Ihre potenziellen Kunden nicht. Wenn Ihr Besucher nicht innerhalb weniger Augenblicke versteht, wo er eine bestimmte Information findet, wird er wahrscheinlich die Seite verlassen und den nächsten Link in den Suchergebnissen anklicken.

Tipp 3 - Keine Farbexperimente

Wenn Sie nicht genau wissen was Sie tun, verwenden Sie wenige klare Farben. Die Wirkung von Farben kann sehr unterschiedlich sein und manchmal unbewusst eine ungewünschte Wirkung haben. Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihre Unternehmensfarben einsetzen. Da sollten es nicht mehr als zwei bis drei Gestaltungsfarben sein und meistens reicht es auch schon für das Grundgerüst Ihrer Website. Setzen Sie die Farben gezielt ein, um Ihre Inhalte sauber zu strukturieren. (siehe Tipp 2)

Tipp 4 - Setzen Sie auf Aktionen

In einem Shop kann es Wunder wirken, wenn Sie ein bestimmtes Produkt hervorheben oder in einem Blog auf bestimmte Artikel in einem Störer hinzudeuten. Hier gilt wieder: Weniger ist mehr. Sorgfältig ausgewählte Inhalte, die bereits auf der Startseite präsentiert werden, führen Ihre Besucher direkt zum Ziel. Wechseln Sie die Inhalte regelmäßig, so zeigen Sie wiederkehrenden Besuchern, dass Ihre Website lebt. Viele Onlineshop-Systeme haben solche Funktionen (Produkt-Slideshows) bereits integriert, achten Sie aber darauf, dass es zielgerichtet bleibt und Ihre Startseite nicht überflutet.

Tipp 5 - Seien Sie nicht zu verspielt

Trauen Sie sich ruhig, etwas konservativ zu sein. Das bedeutet nicht, dass Ihre Website keine modernen Animationen und innovative Effekte haben darf, aber fordern Sie Ihrem Besucher nicht zu viel ab. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber der Großteil der Onlineshops und Blogs spricht den durchschnittlichen Internetbenutzer an, der einfach schnell zum Ziel kommen möchte: Produkte vergleichen und kaufen. Inhalte finden und lesen. Behalten Sie das stets im Hinterkopf.

DMichael Dabrowskiie Tipps 6 - 10 können Sie im 2 Teil dieses Artikels lesen.

Autor dieses Beitrages: Michael Dabrowski, M.A. ist Kommunikationswissenschaftler und beschäftigt sich intensiv mit Außenauftritten kleiner Unternehmen - insbesondere in der Gründungsphase. Er ist Mitgründer des Unternehmens Logoprofi, das auf die Entwicklung von Erscheinungsbildern spezialisiert ist.

Link zu: www.logoprofi.com
 



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!