Hardbounce oder Softbounce ist hier die Frage

Ein Bounce beschreibt allgemein das Abweisen der versendeten Mail vom Mailserver des Empfängers. Dies kann mehrere Gründe haben.

Bild: Peggy_Marco / pixabay.com

Beispiel

Wir senden an eine Liste einen Newsletter und erhalten Hardbounces.

Was ist ein Bounce?

Übersetzt heißt Bounce oder Bouncemessage so viel wie abgewiesene Mitteilung oder Nachricht. Auch abgeprallt und so merke ich mir das. Der empfangende Mailserver sagt einfach "Nein, kenne ich nicht." und sendet zum Absender eine Nachricht. Meine Newslettermails prallen also am Mailserver des Empfängers ab. Sie werden nie ein Menschenauge erblicken und können daher nie gelesen werden. Man unterscheidet in

Hard Bounce

Das passiert in der Regel dann, wenn die in der Liste eingetragene Newsletteradresse falsch ist. Zum Beispiel so etwas mein-name@-online.de diese Adresse kommt nie an, denn der Provider heißt nich -online.de sondern t-online.de

Soft Bounce

Ein soft oder weicher Bounce beschreibt dagegen nur einen eventuell vorübergehnden Zustand. Bspw. Mailbox voll oder ähnliches. Der Empfänger der Mail kann also durch bestimmte Aktionen (löschen und somit freigeben von Speicher) den Zustand wieder herstellen. Die MaIl könnte dann zugestellt werden. Übrigens, auch ein sogenannter Message Loop stellt einen Softbounce dar. Hat sicher jeder schon mal erlebt. Ich bin abwesend, in Urlaub oder auf Dienstreise und leite meine MAils meinem Kollegen zu. Der ist auch im Urlaub und leitet seine Mails in mein Postfach, es entsteht eine Endlosschleife und damit ein Softbounce. Und wenn sie nicht gestorben sind, kreisen sie noch heute ;-)

Wie sieht das in unserem Studentenletter aus?

Nachdem wir diese Problematik erkannten, haben wir erst einmal fleißig solche Bouncemails gelöscht. Dabei sind im April mehr als 1.200 Mailadressen aus dem Newsletter gelöscht worden. Es ist nicht besonders klug mit einem Newsletter von vielleicht 40.000 Empfänger zu werben, wenn man genau weiß, da sind 5000 Bouncesadressen enthalten. Da bleiben dann auf Dauer die Werbekunden aus, denn die Bouncemails können nie zugestellt werden, können daher auch keine Werbewirkung für den Kunden erzielen. Und wer zahlt schon gerne für Dinge die nie ankommen oder von denen man weiß, dass sie keinerlei Wirkung haben? Im Mai waren es nur noch ca. 350 Mails mit dem dem Titel Hardbounce.



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