Die vier Schritte zur erfolgreichen App mit WOW Effekt

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„Hilfe, wir brauchen eine App!“ – So machen Sie Ihr Angebot richtig mobil
Deutsche Unternehmen haben inzwischen zumeist verstanden, dass es sich lohnt, auf Facebook Anhänger zu sammeln und diese direkt ansprechen zu können. Wer sich aber im Mobile-Bereich zum Beispiel im deutschen App Store von Apple umschaut, macht eine erstaunliche Entdeckung. Zwar finden sich dort neben den alles beherrschenden Games auch zahlreiche deutsche Unternehmens-Apps – doch die stellen zum überwiegenden Teil bestenfalls eine Verlängerung des ohnehin bestehenden Onlineangebotes dar. Shopping-Seiten und Medienhäuser machen ihre Inhalte mit Apps mobil verfügbar. Sehr oft sind jedoch selbst diese nur unzulänglich, sowohl auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzer wie auch die Möglichkeiten der mobilen Geräte zugeschnitten. Deutsche Marken unterschätzen offensichtlich die Chancen der Kundengewinnung und -bindung mit Hilfe von guten Apps. Dabei sind doch gerade Smartphone und Tablet die „Werkzeuge“, die mittlerweile sehr viele Menschen in jeder Lebenssituation bei sich haben und nutzen.

Was ist an Apps so schwer?

Mobile Applikationen sind anspruchsvolle Lösungen im Spannungsfeld von IT, Telekommunikation, Marketing und Vertrieb. In vielen Unternehmen fühlt sich der Chef selbst zuständig, manchmal ist es der IT-Direktor, manchmal die Marketing- oder die PR-Abteilung. Dementsprechend unterschiedlich sind die Vorstellungen und Ziele, wie eine solche App für das Unternehmen einzusetzen ist:

•    Die App soll bestehende Inhalte mobil verfügbar machen. Nur aus welchen Bereichen?
•    Die App soll helfen, Produkte direkt zu vermarkten oder zu verkaufen. Nur wie?
•    Die App soll Kunden einen besonderen Service bieten. Nur was?
•    Die App soll die Marke unterhaltsam lebendig werden lassen. Nur auf welche Weise?

Hier wird klar: es braucht ein gutes Konzept, das die relevanten Unternehmensteile mittragen können. Ohne klare Strategie wird das Endprodukt mit größter Wahrscheinlichkeit letztlich niemanden zufriedenstellen und zum programmierten Misserfolg.

 

Gute Apps haben sinnvollen Inhalt und den „Wow-Effekt“

Eine gute App muss einerseits relevanten und plattformgerechten Inhalt bieten, sollte andererseits aber auch einen gewissen „Wow-Effekt“ beim Nutzer hervorrufen. Dieser Effekt kann sich bereits durch eine extrem komfortable und übersichtliche Bedienbarkeit der Anwendung einstellen. Daher sollte ein guter App Entwickler nicht nur programmieren, sondern auch die vorgenannten Aspekte auf den jeweiligen Kunden angepasst erkennen und umsetzen können: ob es nun die Verknüpfung mit lokal relevanten Inhalten, der effiziente Einbezug bestehender Webinhalte und IT-Systeme, die direkte Anbindung an Social-Media-Plattformen oder auch die Nutzung besonderer technischer Möglichkeiten des jeweiligen Mobilgerätes sind. Dafür ist Erfahrung im Bereich Apps/Mobile Voraussetzung. Reine Weberfahrung reicht nicht.

Kein Download ohne Vermarktung

Dramatisch ist die immer wieder festzustellende Sorglosigkeit, mit der Unternehmen ihre App im Stich lassen, sobald sie im App Store angekommen ist. Bei der unübersichtlichen Angebotsfülle mit rund 900 Millionen App-Downloads in Deutschland im letzten Jahr und weltweit geschätzt 520.000 verschiedenen Apps ist die Vermarktung von essentieller Wichtigkeit. Die Königsdisziplin klingt trivial und wird doch zunehmend zur Wissenschaft: der Endnutzer muss die jeweilige App überhaupt wahrnehmen können. Hier kommt in steigendem Maße Vorselektionen – insbesondere den Toplisten – Bedeutung zu. Apps, die nicht sofort ganz oben in der Liste erscheinen, werden von den unaufhörlich nachfolgenden Apps meist sehr schnell in die Tiefen des Stores verdrängt und bleiben auch für potentiell interessierte Nutzer unsichtbar. Daher sind geplante und gezielte Maßnahmen wie Launch-PR, App-Promotions oder Kooperationen mittlerweile zur Notwendigkeit für erfolgreiche App-Projekte geworden. skobbler Services zum Beispiel garantiert aus diesem Grund seinen Kunden bei der Buchung eines professionellen Vermarktungspakets einen Platz unter den Top25 der jeweiligen Kategorie im App-Store – und damit einen  nachweisbaren und nachhaltigen App-Erfolg.

Die vier Schritte zur erfolgreichen mobilen Anwendung

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es für erfolgreiche Apps einen klaren Fahrplan gibt. Wer diese vier Punkte beherzigt, macht bereits das Wichtigste richtig:

  1. Klare Strategie: Wer soll die App mit welchen Inhalten warum herunterladen und nutzen?
  2. Entwicklung: Bringen Sie Funktionen mit relevantem Inhalt und „Wow-Effekt“
  3. Platzierung im Store: Achten Sie auf richtiges Timing, den App Store-Text, die Kategorie
  4. Vermarktung: Sorgen Sie dafür, dass man Ihre App auch finden kann und über sie spricht

Über den Autor:    Marcus Thielking von www.skobbler-services.com ist Mitgründer von skobbler (Lesen Sie dazu im Gründerlexikon, ob Sie als Gründer überhaupt Mitgründer benötigen und wenn ja, wo Sie die Mitunternehmer herbekommen!) und deutscher App-Pionier. skobbler-Apps für Apple- und Android-Geräte werden mittlerweile von mehr als 1.000.000  skobblerKunden weltweit genutzt. Auf der Bestseller-Liste des Deutschen App-Stores für 2009 belegt die gleichnamige skobbler-App Platz 3 und hält sich seitdem beständig auf der Topplatzierung ihrer Kategorie. Unter dem Label „skobbler Services“ bietet Thielking mit seinem Team Unternehmen aller Branchen Beratungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich Mobile – von Versicherungen über Verlage bis zu Werbe- und Kreativ-Agenturen, von der Ideen-Entwicklung über die strategische App-Konzeption, die Programmierung bis hin zur Vermarktungsunterstützung.



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