Der virtuelle Babyboom - Der Online-Handel mit Produkten rund ums Baby widerspricht jeder Bevölkerungsstatistik

Die Demographen werden in Deutschland nicht müde, die nachgebende Bevölkerungsentwicklung zu beklagen. Angesichts der Analysen und Prognosen der Bevölkerungswissenschaftler könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich der Handel mit Produkten rund ums Baby in unseren Zeiten nicht mehr lohnen würde. Entgegen dieser Erwartung sieht die Realität im E-Commerce allerdings ganz anders aus. Immerhin werden alleine in Deutschland immer noch rund 1.800 kleine Erdenbürger täglich zur Welt gebracht und bei jährlich rund 650.000 Neugeborenen ist auch die Nachfrage nach Produkten für die Grundausstattung und die ersten paar Monate des Nachwuchses groß.

Bild: TawnyNina / pixabay.com

Hohe Nachfrage im Internet

Zeitknappheit und die eingeschränkte Beweglichkeit, vornehmlich in den letzten Wochen der Schwangerschaft, sorgen vor allem im Internet für eine starke Nachfrage in Bezug auf Babyartikel. Hier wandern sowohl Kleidungsstücke, Hygieneartikel, Windeln, Badewannen, Babythermometer, Einrichtungsgegenstände für das Kinderzimmer, Wickeltische, Wickelauflagen, Wiegen, Babymatratzen, Schlafsäcke, Flaschenwärmer, Sauger, Flaschen, Sterilisatoren als auch Kinderwagen, Kindersitze für das Auto oder Wickeltaschen und Rucksäcke über die virtuellen Ladentische. 

Erfolgreich verkaufen mit eigenem eBay-Shop

Alleine bei eBay, Deutschlands größtem Online-Auktionshaus, werden bereits 15 Unterkategorien benötigt, um die rund 500.000 Produkte der Kategorie Baby angemessen unterbringen zu können. Ein Blick auf die eBay-Verkaufsergebnisse der vergangenen 30 Tage zeigt deutlich, welche Trends den Markt rund um das Baby prägen. Mit rund 22 Verkäufen pro Stunde wird die Hitliste der erfolgreichsten Babyprodukte bei eBay vom Kinderwagen angeführt. Den entsprechend engagierten Händlern spült dieses Basic unter den Ausstattungsartikeln pro Monat alleine rund 1,2 Millionen Euro Umsatz in die Kassen. Aber auch die Verkaufszahlen für Auto-Kindersitze, Hochstühle, Laufgitter und Babyphone können sich durchaus sehen lassen. 

Sicherheit ist wichtigstes Verkaufsargument

Ein besonders wichtiges Kriterium für die Auswahl der passenden Produkte ist für verantwortliche junge Eltern die Sicherheit. Vor allem die Artikel, die unmittelbar mit dem Baby in Berührung kommen, müssen gesundheitlich vollkommen unbedenklich sein und dürfen keine Risiken mit sich bringen. Darüber hinaus zählt vor allem die Gestaltung. Bunt und fröhlich soll es in Deutschlands Kinderzimmern zugehen und Produkte, die diese Voraussetzungen erfüllen, verkaufen sich besonders gut. 

Produkt - Beschreibung muss der Zielgruppe entsprechen

Online-Händler, die ihre Umsätze ganz oder teilweise im Produktbereich Baby erzielen wollen, müssen mit Liebe und  Leidenschaft bei der Sache sein. Wer seine Angebote zu steril und sachlich präsentiert, hat es schwer damit, bei den stolzen und engagierten Eltern zu punkten. Wer das Herz der oft blutjungen Familien aber erst einmal erobert hat, der kann sich auf ein reges und lebendiges Stammkundenverhältnis freuen. Die Käufer im Bereich Baby bleiben ihren Lieblingsverkäufern gerne treu, lassen sich auf den Einkauf zusätzlich passender Produkte ein und kehren beim nächsten Nachwuchs gerne wieder zurück. 



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