Vermeiden Sie diese Fehler bei Ihren Personalentscheidungen!

Gerade Gründer und Kleinunternehmer entscheiden sich zu Beginn ihrer selbstständigen Tätigkeit oft für die falschen Mitarbeiter. Das macht sich jedoch recht zügig bemerkbar, wenn die Mitarbeiter beispielsweise nur Dienst nach Vorschrift machen oder einfach die Arbeitsleistung zu wünschen übrig lässt. Die Gründe für die fehlerhafte Einstellung der Mitarbeiter sind ebenso vielfältig wie diejenigen, einer falschen Personalentscheidung vorzubeugen.

Diese Gründe führen zu fehlerhaften Personalentscheidungen

Viele Jungunternehmer werden alle anfallenden Aufgaben im Unternehmen zunächst selbst übernehmen. Das beginnt bei der Kundensuche, geht über die Auftragsabwicklung, die Herstellung von Produkten bis hin zur Buchhaltung und den Verwaltungsaufgaben. Früher oder später wird ihnen diese Vielzahl von Aufgaben jedoch über den Kopf wachsen und dann wird begonnen, nach Mitarbeitern zu suchen.

Fehler: Die Zeitfalle

Dabei begeht man den ersten Fehler schon dann, wenn man erst nach Mitarbeitern sucht, wenn man dringend Unterstützung benötigt. Die Personalsuche ist eine stete Aufgabe, die Sie ständig in Ihren Arbeitsalltag einplanen sollten. Wer sich nur drei oder vier Bewerber ansieht, hat gute Chancen, den Falschen einzustellen.

Fehler: Die ungeliebten Aufgaben abgeben

Der zweite Fehler besteht darin, dass Sie meist versuchen, ungeliebte Aufgaben an den Mitarbeiter abzugeben. Schon im Vorstellungsgespräch werden Sie erklären, welche Aufgaben der Mitarbeiter übernehmen soll –
haben Sie jedoch selbst eine negative Einstellung zu diesen Aufgaben, merkt das auch Ihr Gegenüber. Seine Arbeitsleistung wird folglich schnell herabgesetzt.

Fehler: Die Einstellung

Grundsätzlich können Sie potenzielle Mitarbeiter in zwei Gruppen unterscheiden: diejenigen, die eine Aufgabe suchen und diejenigen, die einen Arbeitsplatz suchen. Erstere werden motiviert ans Werk gehen, sie haben ihr Ziel mit dem Arbeitsplatz noch lange nicht erreicht, sondern es lediglich konkretisiert. Letztere haben ihr Ziel mit dem Arbeitsvertrag erreicht und die Leistungen werden nachlassen.

Das sollten Sie bei der Mitarbeitersuche beachten

Damit Sie sich von Anfang an für die richtigen Mitarbeiter entscheiden können, sollten Sie deren Aufgaben klar benennen können. Spielen Sie sie nicht herunter, erkennen Sie die Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die Arbeit, die Ihnen Mitarbeiter abnehmen, an. Das muss nicht immer finanziell geschehen, ein Lob ist vielen Mitarbeitern mehr wert als ein Plus auf dem Lohnzettel.

Wählen Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur nach Sympathie und Zeugnissen aus, lassen Sie sie auch Probe arbeiten, um zu sehen, wie sie sich ins Team integrieren. Hinterfragen Sie die Einstellung Ihrer Mitarbeiter.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

Gründerlexikon

Leserfragen zum Thema Personalentscheidungen

Umsatzsteuerbefreites Unternehmen - darf ich jemanden auf 400 €-Basis einstellen?

Hallo, ich habe eine Frage: Ich habe ein umsatzsteuerbefreites Unternehmen (einfach auf dem Rathaus angemeldet) und möchte jemanden auf 400 € - Basis einstellen.

Jetzt generell die Frage: Darf ich das überhaupt mit meinem Kleingewerbe oder muss ich es irgendwie ummelden?

Antwort

Selbstverständlich darf man als Kleinunternehmer und auch als umsatzsteuerbefreiter Unternehmer Personal einstellen. Lesen Sie u.a. dazu Die häufigsten Fragen zur Existenzgründung

Das Personal, in diesem Fall der geringfügig Beschäftigte, muss selbstverständlich angemeldet werden. Das wird bei einem Mini-Jobber über die Opens external link in new windowhttps://www.minijob-zentrale.de gemacht.

 

 

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