Am von Torsten in Studien geschrieben und am 08.02.2022 um 09:08 aktualisiert
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Jobportale Vergleich: Das kosten Online Stellenanzeigen

Zenjob untersucht die Kosten der zehn beliebtesten digitalen Stellenbörsen. Der Vergleich ergab, eine Standardanzeige ist bei StepStone am teuersten, bei Indeed und der Arbeitsagentur hingegen kostenlos. Weniger als die Hälfte der Portale hat spezielle Angebote für Aushilfs- bzw. studentische Tätigkeiten.

Vergleichstabelle von Zenjob
Was kosten die Anbieter wirklich?
© Zenjob

Berlin, 09.07.2019 – Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern unterscheiden sich die Preise für Online-Stellenanzeigen enorm. Dies ergab eine Kostenuntersuchung von Stellenausschreibungen der zehn beliebtesten digitalen Jobbörsen in Deutschland durch den  Personaldienstleister Zenjob (www.zenjob.de).

Das sind die teuersten Jobbörsen

Mit 920 Euro ist der Preis für die günstigste Anzeige bei StepStone insgesamt am höchsten. Bei einer Laufzeit von 30 Tagen werden somit 30,67 Euro pro Tag fällig. Das preiswerteste Angebot von MobileJobs hingegen kostet 850 Euro. Die Laufzeit beträgt jedoch nur 28 Tage (30,36 Euro pro Tag). Je nach Branche kann der Anzeigenpreis variieren und auf bis zu 1.000 Euro steigen. Platz 3 teilen sich die Portale Stellenanzeigen.de und Jobware mit je 900 Euro für eine 30-tägige Standardanzeige. Das entspricht 30 Euro pro Tag.

Diese Portale bieten die günstigsten Angebote

Bei den Jobbörsen der Arbeitsagentur und Indeed können Unternehmen Stellenanzeigen (Lesen Sie hier, was Sie bei Ihrer Personalsuche beachten müssen!) hingegen kostenlos schalten. Für eine optimale Platzierung muss bei Indeed allerdings die Premium-Variante gebucht werden, deren Preis sich aus der Anzahl der Klicks berechnet. Auch LinkedIn nutzt dieses “Pay2Win”-Preismodell für seinen Stellenmarkt: Je nach Tagesbudget erhalten die Unternehmen eine unterschiedlich hohe Reichweite. Die daraus resultierende Klickzahl entscheidet über die endgültigen Kosten.

Unter den Festpreis-Anbietern zählt Xing mit 395 Euro für 30 Tage zu den günstigsten. Hier zahlen Unternehmen mit umgerechnet 13,17 Euro pro Tag weniger als die Hälfte verglichen mit den Preisen der vier teuersten Jobportale.

So viel kosten Anzeigen für Aushilfen und Studierende

Wenn ein Unternehmen auf der Suche nach Aushilfen, Studierenden oder Praktikanten (Lesen Sie auch: Praktikanten finden, so geht´s!) ist, erhält es nur bei vier der zehn untersuchten Online-Jobportalen spezielle Angebote. Werden die zuvor beschriebenen generellen Gratis-Offerten außer Acht gelassen, ist die Campus-Anzeige von Xing für Unternehmen auf der Suche nach studentischen Aushilfen am günstigsten: Die Kosten liegen hier bei 45 Euro für 90 Tage (0,50 Euro pro Tag). Am anderen Ende der Preisskala steht meinestadt.de: Mit 149 Euro für eine zweiwöchige Laufzeit und umgerechnet 10,64 Euro pro Tag ist dessen Angebot am teuersten.

Sämtliche Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.

Über die Untersuchung
Der Personaldienstleister Zenjob hat die vom Jobbörsen-Kompass als zehn beste Generalisten-Jobbörsen 2019 gekürten digitalen Portale miteinander verglichen. Als Grundlage dienten die Preise für eine Standardanzeige und, falls angeboten, Anzeigen für Aushilfsjobs bzw. Studierendentätigkeiten. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Anzeigen-Laufzeiten wurden die individuellen Preise auf die Kosten pro Tag heruntergerechnet. Die Preiserhebung erfolgte im Juni 2019.

Weiterführe Informationen finden Sie im Gründerlexikon

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Gründerlexikon.de-Autor: Torsten
Torsten Montag ist seit 2004 als Chefredakteur inhaltlich für das Gründerlexikon verantwortlich. Er ist regelmäßig Interviewpartner sowie Gastautor von Fachbeiträgen externer Medien zum Thema Gründung und Selbständigkeit. Bevor er gruenderlexikon.de gegründet hat, war er als Steuerfachangestellter und Betriebswirt ua. bei PwC und einer Steuerkanzlei in Thüringen tätig.

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