So gestalten Sie eine gerechte Urlaubsplanung

Die Urlaubsplanung in einem Unternehmen kann zu einem heiklen Thema werden, wenn sie nicht richtig organisiert wird. Je größer die Mitarbeiteranzahl, desto schwieriger wird es, eine gerechte Urlaubsplanung durchzuführen. Wie das trotzdem geht, wird im Folgenden erläutert.

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Urlaub früh festlegen lassen

Der größte Teil des Jahresurlaubes sollte nach Möglichkeit schon relativ früh festgelegt werden. Dazu empfiehlt es sich, die Mitarbeiter schon zu Jahresbeginn aufzufordern, ihre Urlaubswünsche zu äußern. So können Überschneidungen mit den Urlaubsplänen von Kollegen schnell festgestellt und dementsprechend gehandelt werden.

Vermitteln und Koordinieren

In der Regel sind die Sommermonate bei der Belegschaft sehr begehrt, wenn es um das Thema Urlaub geht. Logischerweise kommt es hier dann auch zu den meisten Unstimmigkeiten. Treten solche auf, so ist es Aufgabe des jeweiligen Abteilungsleiters zu vermitteln und zu versuchen eine Lösung, die beiden Seiten zusagt, zu finden. Kommt eine solche Lösung nicht zustande, so muss der Vorgesetzte eine Entscheidung fällen. Dieses sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden.

Beschränkungen, Bevorzugungen und Rotationssysteme

Eine 100-prozentige Gerechtigkeit ist bei der Urlaubsplanung nicht möglich. Deshalb ist es zu empfehlen, Urlaubsregeln einzuführen. Dies geschieht am besten per Betriebsvereinbarung. Um möglichst vielen Mitarbeitern Urlaub in den Sommermonaten gewähren zu können, hat es sich bewährt, eine Obergrenze der Urlaubsdauer in dieser Zeit einzuführen. Mehr als drei Wochen am Stück sollten speziell in den Sommerferien nicht gewährt werden. Mitarbeiter mit Kindern sollten in diesem Zeitraum bevorzugt werden. Zu empfehlen ist darüber hinaus die Einführung eines Urlaubsrotationssystems. Mitarbeiter, die in einem Jahr keinen Urlaub während der Sommerferien erhalten, erhalten diesen dann im folgenden Jahr.

Klare Regelungen einführen

Kein Unternehmen kann es jedem Mitarbeiter in Bezug auf seine Urlaubsplanung recht machen. Deshalb sollte grundsätzlich eine klare Regelung aufgestellt werden, die dann für alle Beschäftigten gilt. Unter Umständen sorgt das zwar anfangs für etwas Unmut unter den Mitarbeitern, aber die Erfahrung zeigt, dass sich solche Regelungen schon nach kurzer Zeit bewähren.



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