Sieben Schritte zu mehr Liquidität und weniger Forderungsausfall

Eines der größten Probleme junger Unternehmen und Existenzgründer stellt eine ausreichende Liquidität dar. Ist diese nicht gegeben, kann es schnell das Aus für Unternehmen bedeuten. Liquiditätsengpässe entstehen oftmals durch hohe Forderungen an Kunden, die verspätet, schwer oder auch gar nicht eingetrieben werden können. Deshalb wollen wir Ihnen in dieser Serie sieben einfache Schritte zeigen, mit denen Sie mehr Liquidität und einen geringeren Forderungsausfall Ihres Unternehmens erreichen.

Bild: Larchick / pixabay.com

Die Debitoren im Blick behalten

Im ersten Schritt zu einer verbesserten Liquidität Ihres Unternehmens geht es darum, Ihre Debitoren, sprich Ihre Kunden, im Blick zu behalten. In fast allen Unternehmen ist eine gewisse Debitorenstruktur zu beobachten. Dabei sind wenige Kunden für einen sehr großen Anteil des Umsatzes verantwortlich.

Diese Struktur hat zwar den positiven Effekt, dass man sich gewisser Einnahmen recht sicher sein kann, allerdings auch vielfältige Nachteile. Denn wenn nur einer dieser Großkunden auf einmal fernbleibt, kann dies bereits das Aus für ein junges Unternehmen bedeuten. Auch mehrere mittelgroße Kunden zu verlieren, ist alles andere als erstrebenswert. Denn in beiden Fällen gehen wichtige und geplante Einnahmen verloren, die zu erheblichen finanziellen Problemen des Unternehmens führen können.

Forderungsmanagement anpassen

Sofern auch in Ihrem Unternehmen eine solche Kundenstruktur besteht, sollten Sie unbedingt darauf achten, ein effektives und funktionstüchtiges Forderungsmanagement einzurichten. Reagieren Sie auf verspätete Zahlungen möglichst zeitnah. Bauen Sie ein schnelles und flexibles Mahnsystem auf. Achten Sie zudem darauf, einen Plan für evtl. Krisen zu erstellen.

Suchen Sie frühzeitig nach alternativen Kunden, die einen Verlust des Großkunden auffangen könnten. Versuchen Sie nach Möglichkeit, sich ein finanzielles Polster aufzubauen, das Ihnen eine kurze Überbrückungszeit verschafft. Dadurch können Sie weniger gestresst neue Kunden suchen, sofern nicht bereits geschehen. Reagieren Sie zudem schon auf erste Anzeichen, etwa erstmals verspätete Zahlungen der Großkunden und suchen Sie das persönliche Gespräch.

Lesen Sie im nächsten Teil, wie Sie Gefahren des Forderungsausfalls frühzeitig erkennen.

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