Selber machen oder andere für sich arbeiten lassen - Die Make-or-Buy-Entscheidung

Vielleicht haben Sie schon einmal von "virtuellen Assistenten" gehört. An einen virtuellen Assistenten können Sie Aufgaben auslagern, für die Sie selbst keine Zeit haben. Der Clou daran ist: Sie sehen Ihren Mitarbeiter nie und er kostet Sie keine Sozialabgaben oder ähnliche Kosten und dennoch ist er immer für Sie da.

Bild: Unsplash / pixabay.com

Wie ein virtueller Assistent arbeitet

Sie wenden sich zunächst an einen Dienstleister, geben an, welche Art von Aufgaben Ihr Assistent übernehmen soll und in welchem Umfang die Arbeiten in etwa anfallen. Schon kurz darauf bekommen Sie Ihren virtuellen Assistenten oder sogar mehrere zugewiesen. Arbeitsaufträge erteilen Sie entweder per Email oder Telefon - ein persönlicher Kontakt besteht im Regelfall nicht.

Die Unterschiede im Vergleich zur Einstellung eigenen Personals sind groß:

  • Kosten sinken und steigen mit dem Arbeitsaufkommen
  • Abrechnung gewöhnlich auf Stundenbasis
  • kein direkter Kontakt
  • auf Abruf verfügbar
  • keine Ausfälle durch Krankheit, Urlaub etc.

Wann Sie von einer virtuellen Assistenz profitieren können

Die meisten Gründer und Jungunternehmer neigen dazu, mehr zu arbeiten als eigentlich gut für sie ist. Von Tagen mit acht Arbeitsstunden wagen sie nicht einmal zu träumen - 70 Stunden die Woche sind da schon realistischer. Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, kann es sinnvoll sein, bestimmte Aufgaben zu delegieren.

Mehr Zeit für wichtige Aufgaben

Ihr virtueller Assistent verschafft Ihnen mehr Zeit für wichtigere Aufgaben. Häufig schlagen sich Unternehmer stundenlang mit ihrer Buchhaltung herum. Tatsächlich würde ein professioneller Buchhalter für diese Aufgaben nur einen Bruchteil dieser Zeit brauchen. Wenn Sie nun einen virtuellen persönlichen Assistenten in Anspruch nehmen, gewinnen Sie sehr viel Zeit, die Sie in nützlichere Aufgaben stecken können - z. B. die Akquise neuer Kunden, die Auftragsabwicklung oder den Kundenservice.

Endlich wieder ein Privatleben

Wenn Sie die Familie und Freunde solcher jungen Existenzgründer befragen, werden Sie meist dieselben Antworten bekommen. Man sieht ihn viel zu wenig, man lebt nur noch nebeneinander her. Nur allzu oft zerbrechen ganze Familien an dem Druck, der durch eine Unternehmensgründung entstehen kann. Ein virtueller, persönlicher Assistent kann Ihnen die Freizeit verschaffen, die Sie für den Erhalt Ihres Privatlebens benötigen. In diesem Fall erkaufen Sie sich Ihre Freizeit zwar mehr oder weniger teuer. Allerdings werden Sie mit einem zufriedenstellenden Privatleben auch lieber und effizienter arbeiten - und schon ist Ihr neuer Assistent wieder ein Gewinn für das Unternehmen.

Wann lohnt sich eine virtuelle Assistenz?

Rein aus finanzieller Sicht gesehen lohnt sich eine virtuelle Assistenz in dem Moment, in dem Sie mehr Geld verdienen als der Service kostet. Natürlich muss man diesen Aspekt nicht zwingend aus finanzieller Sicht betrachten, denn auch mehr Freizeit kann einen Gewinn bedeuten.



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!