Risiken von virtuellen Assistenten

Es wäre sicherlich falsch zu behaupten, dass ein virtueller Assistent nur Vorteile bringt. Natürlich kann es auch hier Probleme und Risiken geben, die Sie besser beachten sollten, bevor Sie sich für einen Serviceanbieter entscheiden.

Bild: Tony Hegewald / pixelio.de

Die Qualität entscheidet

Ein Assistent ist Ihnen natürlich nur dann wirklich eine Hilfe, wenn er alle übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit erledigt. Die Serviceanbieter haben mit der gleichen Problematik zu kämpfen wie jeder andere Unternehmer auch: Gutes und qualifiziertes Opens internal link in current windowPersonal ist schwer zu finden. Deshalb sollten Sie zunächst prüfen, ob der ausgewählte Assistent ausreichend qualifiziert ist, um die zu erledigenden Aufgaben zufriedenstellend auszuführen. Außerdem sollten Sie sich von Zeit zu Zeit immer wieder davon überzeugen, dass die Sorgfalt nicht nachlässt. Dies gilt ganz besonders, wenn Ihr Assistent direkten Kontakt zu Ihren Kunden hat.

Vertrauen

Vertrauen kommt natürlich nicht von einer Minute auf die andere. Für ein erfolgreiches Delegieren ist Vertrauen aber die wichtigste Voraussetzung. Wenn Sie auch nach einer gewissen Zeit der Zusammenarbeit kein richtiges Vertrauen zu Ihrem virtuellen Assistenten schöpfen können, sollten Sie sich nach einer Alternative umsehen. Solange Sie nämlich immer misstrauisch sind, kontrollieren Sie automatisch mehr. Und das wiederum kostet Sie bereits wieder die Zeit, für deren Gewinnung Sie so teuer bezahlen.

Vorsicht bei Kundenkontakt

Immer wenn es um Aufgaben geht, für die ein direkter Kontakt mit den Kunden erforderlich ist, sollten Sie sich genau überlegen, ob ein virtueller Assistent für Sie das Richtige ist. Eine einfache Telefonauskunft, die sozusagen nach "Schema X" erteilt werden kann, kann problemlos von einem Callcenter oder Telefondienst erteilt werden. Wenn aber die Kunden beispielsweise anrufen, um einen Termin mit Ihnen abzustimmen oder um eine persönliche Beratung zu erhalten, wäre der Telefonservice lediglich eine nutzlose Zwischenstufe, die Ihnen keinerlei Freiraum verschafft und die gleichzeitig die Distanz zum Kunden erhöht.

Vorsicht bei Dienstleistern aus dem Ausland

Immer häufiger werden Assistenzaufgaben zu Spottpreisen übernommen. Möglich wird dies durch billige Arbeitskräfte aus Indien oder ähnlichen Ländern, in denen die Löhne vergleichsweise sehr niedrig sind. Meist weisen diese Arbeitskräfte sogar eine bessere Arbeitsmoral und Qualität auf als deutsche Mitarbeiter. Allerdings ist durch die Sprachbarrieren (oft wird in Englisch kommuniziert) die Kommunikation erschwert und einen Auftrag "mal eben" auf Zuruf zu erteilen, ist nicht so einfach.



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