Neue Beitragsbemessungsgrenzen für 2014

Da die Löhne und Gehälter im vergangenen Jahr gestiegen sind, wird sich für 2014 eine Änderung bei den Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherungen ergeben. Beschlossen hat diese Verordnung das Kabinett der Bundesregierung.

Bild: bykst / pixabay.com

Neue Grenze tritt 2014 in Kraft

2014 wird die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Sozialversicherungen erhöht. Die neuen Grenzen für die gesetzlichen Rentenversicherungen liegen bei 5.950 Euro pro Monat im Westen und bei 5.000 Euro pro Monat im Osten. Die Unterschiede lassen sich durch die unterschiedlichen Löhne, deren Entwicklung und den dadurch im Allgemeinen niedrigeren Renten im Osten von Deutschland erklären. Jedes Jahr steht erneut zur Diskussion, ob die Renten von Ost und West angeglichen werden sollen. Damit würde es dann folglich auch eine einheitliche Beitragsbemessungsgrenze für die gesamte Bundesrepublik geben.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse gibt es keine unterschiedlichen Grenzen in Ost und West. Hier liegt der bundeseinheitliche Satz in 2014 bei 48.600 Euro pro Jahr oder 4.050 Euro pro Monat.

Die Bezugsgrößen der beiden großen Sozialversicherungen ergibt sich aus einem durchschnittlichen errechneten Gehalt und wird entsprechen jährlich neu berechnet.

Gesamtübersicht:

Rechengröße

West

Ost

Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2014 - allgemeine Rentenversicherung

34.857 Euro/Jahr

34.857 Euro/Jahr

Bezugsgröße in der Sozialversicherung

2.765 Euro/Monat

2.345 Euro/Monat

Beitragsbemessungsgrenze allgemeine Rentenversicherung

5.950 Euro/Monat

5.000 Euro/Monat

Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung

7.300 Euro/Monat

6.150 Euro/Monat

Beitragsbemessungsgrenze gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

4.050 Euro/Monat

4.050 Euro/Monat

 

Die Bezugsgröße 2014 beträgt 2.765 Euro in den alten Bundesländern (2013: 2.695 Euro/Monat). In den neuen Bundesländern beträgt sie 2.345 Euro (2013: 2.275 Euro/Monat 

Kritik an der Beitragsbemessungsgrenze

Die Grenze für die Abgabe der Sozialversicherungen steht häufig in der Kritik. Personen mit einem hohen Einkommen sind ab einem gewissen Betrag mit dem darüber liegenden Betrag von den Versicherungen befreit. Dadurch entsteht bei dem überschüssigen Gehalt ein deutlich höheres Nettogehalt. Häufig wird als Kritikpunkt genannt, dass die einkommensstarken Arbeitnehmer sich nicht genug an den Kosten der Sozialversicherungen beteiligen würden.

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt an bis zu welchem Grundeinkommen der erhaltene Arbeitslohn der Sozialversicherungspflicht unterworfen wird. Die Grenze wird jedes Jahr vom Gesetzgeber neu festgelegt und richtet sich dabei nach der durchschnittlichen Lohnentwicklung des abgelaufenen Jahres. Dabei gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung und eine für die gesetzlichen Krankenkassen. Diese beiden Grenzen unterscheiden sich in ihrer Höhe von einand



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!