Die Rentabilität von Investitionen berechnen: der Return on Investment

Gerade für Existenzgründer und Firmen, die noch nicht sehr lange bestehen, ist die Berechnung des ROI (Return on Investment) sehr wichtig. Um den ROI berechnen zu können, benötigt man den Kapitalumschlag und die Umsatzrendite. Jede Firma sollte einen Gewinn erzielen, um rentabel zu arbeiten. Dieser Gewinn wird durch den Nettoumsatz geteilt und man erhält die Umsatzrendite. Den Kapitalumsatz kann man aus Nettoumsatz und Gesamtkapital errechnen.

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Bedeutung des ROI

Den ROI einer Firma zu kennen ist sehr wichtig, denn er ist eine Kenngröße des Wachstums und des finanziellen Erfolgs der Firma. Die Berechnung des ROI ist sehr interessant, besonders wenn sie zum Erfolg der Firma durch Einzelinvestitionen betragen kann. So sollte sich die Investition in einer bestimmten Zeit auf die Firma positiv auswirken und zu deren Stärkung führen. Mit dieser Art Berechnung können vor allem kleine Firmen bei den Banken ihre Position offen legen und diese überzeugen, einen Kredit zu gewähren.

Einfluss des ROI auf Investitionen 

Die Berechnung sollte eine Vorausschau auf den Gewinn der Firma nachweisen und das für einen Zeitraum von drei Jahren. Denn diese Zeitspanne wird einem Existenzgründer gewährt, um sein Geschäft anlaufen und gewinnbringend arbeiten zu lassen. Kann man den Banken nicht mit positiven Zahlen gegenübertreten, dann wird jede finanzielle Angelegenheit zur Hürde und die fehlenden Mittel zum Hindernis. So müssen die gesamten Investitionskosten zahlenmäßig erfasst werden.

Dazu gehören auch die Installation einer Maschine und deren Wartung. Aber auch Schulungskosten für die Mitarbeiter oder Transportkosten gehören in die Berechnung. Die aufgeführten Beträge sind erst einmal Kosten, die auf die Firma zukommen, dagegen werden dann die Produktionskosten im Verhältnis genommen und daraus der Gewinn errechnet. Bei manchen Anschaffungen sind die Kosten erst einmal höher als der voraussichtliche Gewinn in kurzer Zeit. Deshalb empfiehlt sich manchmal eine periodische Ermittlung. Hier werden die Gewinne in einem längeren Zeitraum ermittelt und so die Investition gerechtfertigt.



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