Die 7 goldenen Regeln für den richtigen Umgang mit Textern

Sicher, Sie sind der Kunde und der Texter der Lieferant. Und als Kunde sind Sie König. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man sich gegenüber Dienstleistern aufführen darf, wie man mag, denn sonst ist man vielleicht bald die längste Zeit ihr Kunde gewesen. Gute Texter sind rar und wenn Sie einen gefunden haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie ihn auch bei der Stange halten können.

Bild: Torsten Montag / Gründerlexikon

Wenn Sie die folgenden 7 goldenen Regeln beachten, werden Ihnen Ihre Texter sicherlich lange treu bleiben:

1. Regel: Machen Sie immer klare und konkrete Vorgaben!

Als erste Information wird der Texter immer unter anderem die folgenden Angaben brauchen:

  • Anzahl der Texte
  • Länge der Texte
  • Thema
  • Textart
  • Terminvorgabe

Liefern Sie ihm diese Informationen am besten schon unaufgefordert – er wird Sie ohnehin danach fragen. In selteneren Fällen kommt es auch vor, dass Sie vielleicht gar keine genaue Vorstellung haben. Bedenken Sie stets: Wenn Sie dem Texter freie Hand lassen, bleibt Ihnen hinterher auch nichts anderes übrig, als das Ergebnis zu akzeptieren, auch wenn es ggf. vielleicht doch etwas anders ausfällt als von Ihnen beabsichtigt.

2. Regel: Um Preise wird nicht nachträglich gefeilscht!

Über den Preis für eine Dienstleistung unterhält man sich im Regelfall vor der Auftragserteilung. Wenn der Preis erst einmal steht, sollten Sie an diesem nicht mehr nachträglich herumfeilschen und gar um Rabatte bitten. Besonders bei Wortpreisen können Sie im Regelfall vorher schon fast auf den Euro genau ausrechnen, wie hoch die Rechnung ausfallen wird. Von daher ist es einfach unglaubwürdig, sich „nachträglich“ plötzlich über die hohe Rechnung zu wundern. Jede Leistung hat ihren Preis – auch die eines Texters.

3. Regel: Reagieren Sie immer kurzfristig auf Nachfragen!

Wenn der Texter eine Frage zum Auftrag hat oder Informationen und Details von Ihnen benötigt, antworten Sie ihm immer möglichst zügig. Er ist auf Ihren Input angewiesen und kann unter Umständen seine Arbeit ohne die Informationen nicht fortsetzen. Dies versetzt ihn in Zeitmangel, was wiederum der Qualität nicht gerade zuträglich wäre. Davon abgesehen ist es jedem lästig, wenn er ständig tagelange Unterbrechungen in seiner Arbeit hat.

4. Regel: Bleiben Sie immer verlässlich!

Sie erwarten Zuverlässigkeit von Ihrem Texter? Dann bringen Sie ihm dasselbe entgegen. Leider kommt es häufig vor, dass Auftraggeber nachträglich ihre Vorgaben ändern, Termine vorziehen oder nach hinten verschieben oder plötzlich doch andere Themen wünschen. Was für Sie nur eine kurze Mail bedeutet, heißt für den Texter oft lästige Nacharbeiten. Achten Sie darauf, dass Ihre Aussagen immer verlässlich sind.

5. Regel: Mäkeln Sie nicht unnötig!

Reklamieren Sie bitte nicht wegen jedem Tippfehler – sie gehören auch zum Alltag von Textern. Natürlich können Sie jederzeit eine Nacharbeit verlangen, wenn es inhaltliche oder formale Mängel gibt. Aber es kann für einen Texter unwahrscheinlich zermürbend sein, wenn er sich jeden Tag mit Änderungswünschen herumschlagen muss, nur weil Ihnen gerade ein anderes Wort an einer Stelle besser gefallen hätte.

6. Regel: Variieren Sie Ihre Aufträge thematisch!

Wie die meisten Menschen lieben auch Texter die Abwechslung. Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie den Texter nicht immer wieder dasselbe schreiben. Abgesehen davon, dass man als Texter irgendwann das Gefühl hat, dass man sich ständig wiederholt, stumpft man gewissermaßen auch ab, wenn das Thema immer dasselbe ist. Die Folge ist eine schlechtere Qualität. Können Sie sich vorstellen, 100 Texte am Stück über Gartenmöbel oder über Girokonten zu schreiben? Textern ist diese Vorstellung ebenso unangenehm wie Ihnen.

7. Regel: Seien Sie pünktlich!

Und wieder gilt: Was Sie von anderen erwarten, sollten Sie auch selbst leisten. Wenn Sie Pünktlichkeit bei der Lieferung der Texte verlangen, muss der Texter auf der anderen Seite aber auch davon ausgehen können, dass seine Rechnungen pünktlich bezahlt werden. Es sollte nicht passieren, dass der Texter nach zwei Monaten nachfragen muss, ob und wann seine Rechnung ausgeglichen wird, wenn das Zahlungsziel sieben Tage betrug.

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