3 Schritte zur Bekämpfung von Gerüchten in Blogs

Die Blogosphäre ist im Internet beliebter, als je zuvor. Dementsprechend hoch ist auch die Aufmerksamkeit, die den darin verbreiteten Nachrichten gezollt wird. Als Super-Gau gilt es da, wenn Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen zum Gegenstand negativer Diskussionen wird. Da bekanntlich das Internet nichts vergisst, sollten Sie frühzeitig auf einen solchen Fall reagieren. Wie Sie in drei Schritten erfolgreich Unwahrheiten bannen oder ihnen richtig begegnen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Bild: Larchick / pixabay.com

Schritt 1: Die Analyse

Sollten Sie bereits bemerkt haben, dass Unwahrheiten über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte im Web verbreitet werden, sollten Sie zunächst einmal eine Analyse betreiben. Überprüfen Sie, wo und seit wann über Sie berichtet wird und was genau der Gegenstand des Gerüchts ist. Ebenfalls sollten Sie eine Liste erstellen, die alle Tatsachen auflistet, die gegen das verbreitete Gerücht sprechen.

Schritt 2: Handeln Sie aktiv

Wenn es darum geht, Unwahrheiten aus dem Web zu begegnen, müssen Sie natürlich auch selbst aktiv werden. Setzen Sie allerdings nicht auf den Anwalt, um Abmahnungen erstellen zu lassen. Blogger werden dann schnell mit anderen Bloggern sprechen, so dass sich eine Lawine lostreten wird, die Ihrem Unternehmen nur weiteren Schaden zufügt. Auch Pressemitteilungen sollten Sie nicht als Mittel der Wahl einsetzen.

Suchen Sie besser das Gespräch mit den Bloggern, ob per Kommentar, per Telefon oder persönlich. Zeigen Sie Ihre Gegenargumente auf, bleiben Sie dabei aber stets sachlich und höflich. Vielleicht erreichen Sie eine Gegendarstellung. Zumindest aber können Sie die Dinge aus Ihrer Sicht in einem Kommentar verfassen.

Schritt 3: Bereiten Sie sich vor

Nachdem Sie die Krise bewältigt haben, sollten Sie nicht die Hände in den Schoß legen. Denn die nächsten Gerüchte kommen bestimmt. Bereiten Sie sich am besten jetzt schon vor und entwickeln eine Strategie, wie Sie künftig verfahren wollen. Setzen Sie vielleicht sogar einen eigenen Blog auf, beobachten Sie aber auf jeden Fall aktiv die Blogosphäre.



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