Am von Torsten in Urteile geschrieben und am 11.01.2019 um 11:36 aktualisiert
Steuerrecht

Buchhalter dürfen keine Umsatzsteuervoranmeldung erstellen

Ein Buchhalter ist nicht berechtigt Aufgaben eines Steuerberaters durchzuführen. Im folgendem Fall beurteilte der Bundesgerichtshof die Zulässigkeit einer Umsatzsteuervoranmeldung durch einen Buchhalter.

Taschenrechner und eine Abrechnung mit Füllhalter.
Nicht jeder Berater darf alles machen.
© stevepb / pixabay.com

Im vorliegendem Fall klagte eine qualifizierte Diplomkauffrau mit Ausbildung zur Steuerfachgehilfin gegen die unberechtigte Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung beim Bundesgerichtshof.

Nur von berechtigten Personen

Wie der Bundesgerichtshof entschied, sind nur Personen berechtigt eine Umsatzsteuervoranmeldung abzusenden, welche eine ausreichend Ausbildung und Kenntnisse besitzen. So ist es einzig und allein einem Steuerberater möglich, die notwendigen steuerlichen Feinheiten zu kennen und somit eine Umsatzsteuervoranmeldung zu erstellen und zu senden. Welche Tätigkeiten ein Bilanzbuchhalter durchführen darf und welche nicht, können Sie im Magazin nachlesen!

Buchhalter dürfen Lohnabrechnung durchführen

Einen Vergleich zwischen Lohn- und Umsatzsteuer hingegen wies der Bundesgerichtshof ab. Im Gegenzug zur Umsatzsteuervoranmeldung darf eine ausgebildete Buchhalterin eine Lohnabrechnung durchzuführen und eine Lohnsteuervoranmeldung senden, so der BGH. Das ausführliche Urteil können Sie hier nachlesen.

Tipp: Suchen Sie sich gleich einen richtig guten Steuerberater!

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