Paypal

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PayPal (zu deutsch: „Bezahlfreund“ bzw. „Bezahlhilfe“) ist ein bargeldloses Bezahlsystem, das es Privatpersonen und Unternehmen ermöglicht, online in Echtzeit Zahlungen zu senden und zu empfangen. Dabei basiert das Angebot auf dem Kontoprinzip. Dies bedeutet, um PayPal zu nutzen, ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die der Benutzer über eine gültige Email-Adresse beantragen kann. Diese fungiert gemeinsam mit dem frei wählbaren Passwort zudem als Benutzerkennung. Die Menüführung des PayPal-Accounts ermöglicht Überweisungen auf andere PayPal-Konten, die das System augenblicklich durchführt, sowie Transaktionen auf Konten anderer Banken, die zwei bis drei Werktage in Anspruch nehmen. Der Benutzer kann eines oder mehrere Girokonten mit seinem Account verbinden, um auf diese Weise Geld einzuzahlen. Dazu muss er jedoch seine Identität als Kontoinhaber nachweisen. Meist überweist PayPal dazu einen minimalen Centbetrag auf das Girokonto, den der Benutzer dann exakt zur Identifikation in seinem Account eingibt.

Onlineshopbetreiber

Der Bezahldienst ist seit 2007 als Bank in Luxemburg registriert. Entstanden ist der Bezahldienst im Jahr 2000 als Ergebnis der Fusion von Confinity und X.com. Schon zwei Jahre später erwarb das Online-Auktionshaus eBay das Unternehmen, um auf diese Weise einen sicheren Bezahlservice anbieten zu können. Dieses gewann dadurch weite Akzeptanz im Netz und hat sich insbesondere unter den Betreibern von Onlineshops etabliert, denn es bietet Kundensicherheit (Der Bezahldienst storniert nach einer Prüfung Zahlungen, sollte der Verkäufer Waren nicht versandt haben) und Verkäufersicherheit (Sollte eine Ware einen Kunden erreicht haben und der die Zahlung verweigern, führt der Bezahldienst den Vorgang durch und friert zusätzlich den fraglichen Kundenaccount ein). Zudem nutzen mittlerweile derart viele Menschen das Angebot, dass es als Shopbetreiber auch eine Frage der Einfachheit und Vernunft ist, auf das Bezahlsystem zu vertrauen, das fast jeder Kunde verwendet. 

Preis

PayPal ist nicht gratis. Beim Empfang von Zahlungen entstehen dem Empfänger Kosten. Diese Gebühren sind als Nebenkosten des Geldverkehrs eine  Betriebsausgabe.Wer aus Deutschland oder einem anderen Mitgliedsland der EU Geld erhält, der zahlt 1,9 Prozent der Summe sowie 0,35 Euro als Gebühren (Stand: Oktober 2011). Muss der Bezahldienst zusätzlich noch Geld von einer Währung in eine andere umrechnen, behält die Bank 2,5 bis 4 Prozent der gewechselten Summe zusätzlich ein. 

 

 

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