Am von Ruben in Studien geschrieben
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Coworking oder Home-Office?

Stellenangebote im Vergleich: Hier gibt es das größte Home-Office-Angebot

Die WBS Gruppe hat rund 900.000 aktuelle Stellenangebote in Deutschland auf die Option hin analysiert, im Home-Office arbeiten zu können. In Düsseldorf gibt es anteilig am meisten Jobinserate mit Home-Office-Angebot, in Duisburg und Wuppertal dagegen am wenigsten.

Vorteile von Coworking und Home-Office nutzen
Warum als Unternehmer nicht die Vorteile von beidem nutzen: Coworking und Home-Office?
© Denkwerk Herford / denkwerk-herford.de

Berlin, 23. April 2018 – In Düsseldorf gibt es bei 3,4 Prozent aller Stellenangebote die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten – so viel, wie in keiner anderen deutschen Stadt. Das ergab eine Analyse von rund 900.000 aktuellen Stellenangeboten in den 20 größten deutschen Städten, welche der deutsche Bildungsanbieter, die WBS Gruppe (www.wbs-gruppe.de), ausgewertet hat. Demnach gibt es durchschnittlich in fast zwei von hundert Jobinseraten ein Home-Office-Angebot.

Hinter Düsseldorf belegt Bochum den zweiten Platz des Rankings. In insgesamt 2,4 Prozent aller 9.217 angebotenen Arbeitsstellen kann hier das Wohnzimmer zum Büro werden.

Wie schneiden deutsche Städte ab?

München, Stuttgart und Frankfurt mit überdurchschnittlichem Home-Office-Angebot

Das dritthöchste Home-Office-Stellenangebot gibt es in München und Stuttgart. In jeweils 2 Prozent der Inserate wird Arbeitssuchenden die Option offeriert, die Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Auch Frankfurt am Main (1,9 Prozent) schneidet in der Studie überdurchschnittlich ab.

Berlin und Hamburg mit vergleichsweise geringem Home-Office-Angebot

Berlin landet nur im Mittelfeld des Rankings. In der Hauptstadt wird Arbeitssuchenden nur in 1,5 Prozent aller Jobinserate die Möglichkeit geboten, von zu Hause aus zu arbeiten. In Hamburg liegt der Anteil an Home-Office-Stellen bei 1,6 Prozent. Damit landen die beiden größten deutschen Städte unter dem Durchschnitt des Gesamt-Rankings von WBS. In insgesamt 1,7 Prozent aller 889.674 untersuchten Stellenangebote wurde die Option vermerkt, von zu Hause aus arbeiten zu können.

Wuppertal, Duisburg und Bremen schneiden am schlechtesten ab

Die letzten Ränge des Rankings belegen Wuppertal und Duisburg. In den zwei Städten aus der Metropolregion Rhein-Ruhr wird Arbeitssuchenden nur in weniger als einem Prozent aller Jobinserate angeboten, im Home-Office zu arbeiten. In Wuppertal liegt die Quote bei 0,5 Prozent, in Duisburg bei 0,6 Prozent. Die Hansestadt Bremen landet mit einem Angebot von 0,9 Prozent Home-Office-Jobinseraten auf dem drittletzten Platz.

Der Vorstand der WBS Gruppe, Joachim Giese, kommentiert die Analyse:

“Das Home-Office gehört mittlerweile zur modernen Büroarbeit dazu. Eltern können dadurch zum Beispiel die Arbeit besser mit der Familie verbinden. Da überrascht es doch sehr, dass die eigentlich so modernen Städte Berlin und Hamburg in unserer Analyse nur im Mittelfeld rangieren, während das als “Malocher-Stadt” bekannte Bochum mit dem dortigen Angebot an Arbeitsstellen mit Home-Office-Option auf dem zweiten Platz landet. Jedoch wurde diese Option insgesamt nur in 1,7 Prozent aller Stellenangebote, die wir untersucht haben, explizit aufgeführt. Das zeigt, dass das Home-Office zu den besonderen Angeboten des deutschen Arbeitsmarktes zählt und gewiss nicht in jedem Beruf möglich ist. Wir bei der WBS Gruppe unterstützen die moderne und flexible Büroarbeit. So nutzen bei uns im Unternehmen rund ein Viertel aller Mitarbeiter die Option, von zu Hause aus zu arbeiten.”

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier!

Coworking als Alternative zum Home-Office

Ohne Frage, aus rein finanziellen Gesichtspunkten heraus, gibt es in der Regel keine preiswertere Alternative zum Home-Office. Das gilt auch für Unternehmer und Existenzgründer. Doch nicht in jedem Fall ist ein ausschließlich zu Hause genutzter Arbeitsplatz die beste Wahl. Denn es gibt auch Nachteile beim Home-Office. In den letzten Jahren hat sich ein interessantes Modell entwickelt, das sogenannte Coworking.

Dabei mieten sich mehrere Unternehmer bzw. Existenzgründer ein Büro und teilen sich die Kosten. Welchen Vorteil hat Coworking? Der Unternehmer trifft dort “Gleichgesinnte”, das heißt andere Selbstständige, Jungunternehmer und Gründer. So kann ein reger Gedankenaustausch entstehen. Man sitzt mit anderen zusammen und tauscht sich über Ideen und Meinungen aus. Der Unternehmer erhält dadurch auch mal einen ganz anderen Blickwinkel. Zudem können sogar direkt Aufträge untereinander vermittelt werden.

Coworking in Herford mit tollem Angebot

Coworking Space” gibt es in ganz Deutschland. Als “Musterbeispiel” soll an dieser Stelle das Denkwerk Herford angeführt werden. Dort können sich Nutzer je nach Bedarf einmieten, sprich zwischen einem und 30/31 Tagen im Monat. Wer will kann dort auch gegen einen Aufpreis das Fitness- und Sauna-Angebot nutzen. Auch ein Frühstück kann hinzugebucht werden. Das Ganze wird dabei von der regionalen Sparkasse finanziell unterstützt.

Wer möchte, kann das individuelle Angebot sogar noch weiter ausbauen. So können Unternehmer über das Denkwerk Herford eine Geschäftsadresse mieten. Auch ein 24/7 Zugang mit eigenem Schlüssel ist gegen ein Entgelt buchbar.

Home-Office und Coworking verknüpfen

Unternehmer müssen sich dabei nicht für das eine und gegen das andere Modell entscheiden. Warum nicht die Vorteile beider Möglichkeiten für sich nutzen? Denkbar wäre es beispielsweise, dass der Unternehmer 10 Tage im Monat, sprich 2 Tage die Woche, im Coworking arbeitet und den Rest des Monats zu Hause im Home-Office. So kann er einerseits die Vorteile des “sozialen Netzwerks” nutzen, welches fast schon zwangsläufig durch Coworking entsteht. Auf der anderen Seite hat er im Home-Office auch genügend Ruhe für seine Projekte. Denn dass der Unternehmer bei Coworking auch mal abgelenkt wird, steht außer Frage.

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