Am von Ruben in Studien geschrieben
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Wegen Corona ins Home-Office: So gelingt der Einstieg

Durch die “Corona-Krise” sind viele Unternehmen plötzlich gezwungen ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Die meisten Firmen und Angestellten sind jedoch gar nicht darauf vorbereitet. Doch wie gelingt der Einstieg ins Home-Office für den Chef und für die Angestellten? Auch Selbstständige und Freiberufler haben jetzt viele Fragen. Hier gibt's die Antworten.

Wegen Corona ins Home Office
Wegen Corona ins Home-Office: Nicht aufgeben! Es geht!
© lukasbieri / pixabay.com

Chemnitz, 23. März 2020 - Forderungen nach mehr Home-Office Jobs gibt es schon lange. In den Niederlanden gibt es sogar ein gewisses Recht darauf. Laut einer Untersuchung der WBS Gruppe lag das Angebot in Deutschland an Home-Office Jobs auf dem Stellenmarkt allerdings bei nur rund 2,0 Prozent aller Angebote. In vielen Städten liegt der Wert sogar noch darunter. Natürlich kann man nicht jede Tätigkeit von zu Hause aus erledigen. Durch die derzeitigen Maßnahmen in Verbindung mit der “Corona-Krise” sind nun viele Firmen in der Situation, so schnell es geht, den Arbeitsprozess irgendwie zu verändern. Dabei treten teilweise große Schwierigkeiten auf. Was kann dabei helfen?

Das sollte der Chef / Vorgesetzte beachten

Eine Grundvoraussetzung die der Chef mitbringen muss, ist Vertrauen in den Arbeitnehmer. Vertrauen in Bezug darauf, dass die Angestellten ehrlich arbeiten und auch ihre Arbeit zu Hause aus, so gut es eben möglich ist, erledigen werden. Selbstverständlich sollte der Chef Verständnis für die Angestellten haben. Auch sie haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht nur in Bezug auf die Umstellung der Arbeitsweise, sondern auch privat.

Sehr wichtig ist außerdem Geduld. Es wäre absolut falsch zu denken, dass der Umstellungsprozess reibungslos verläuft. Wahrscheinlich haben die Mitarbeiter noch gar nicht das optimale technische Equipment zu Hause. Auch sie müssen sich zunächst auf die Änderungen einstellen. Geduld ist auch bei den Erwartungen und den Planungen wichtig. Häufig ist übertriebener Aktionismus zu beobachten, was zum Beispiel das Anschaffen von Software und Hardware, das Erstellen von Arbeitsabläufen etc. angeht. Ggf. wäre es besser, sich sogar über externe Firmen beraten zu lassen und in Ruhe abzuwägen.

Die 5 größten Fehler von Arbeitgeber bei der Umstellung auf Home-Office

  1. Ungeduld
  2. Übertriebener Aktionismus („Heute hü und morgen hott”)
  3. Den Kopf in den Sand stecken und gar nichts unternehmen
  4. Alles kaufen & installieren was empfohlen wird, ohne sich zu informieren
  5. Unfairness gegenüber den Mitarbeitern

So schaffen Arbeitnehmer den Sprung ins Home-Office

Damit Angestellte den Sprung ins Home-Office schaffen, müssen sie ähnliche Punkte beachten wie ihr Chef. Der Vorgesetzte benötigt Vertrauen. Der Mitarbeiter wiederum sollte dieses Vertrauen nicht missbrauchen. Das bedeutet nicht, dass man sämtlichen Anforderungen unmittelbar nachkommen muss. Auch Angestellte sind teilweise mit dieser Situation überfordert. Ehrlichkeit ist daher wichtig! Ehrlich sein in Bezug auf die Arbeitszeit, aber auch wenn es Probleme gibt oder man mit einer Situation nicht klarkommt. Kommunikation spielt an dieser Stelle eine wichtige Rolle.

Es ist wichtig, als Arbeitnehmer Verständnis für den Arbeitgeber zu haben. Möglicherweise wird der Arbeitgeber Prozesse oder Arbeitsanweisungen mehrmals in kurzer Zeit ändern müssen. Auch er muss sich zunächst einarbeiten und den optimalen Ablauf herausfinden.

Wenn Arbeitnehmer auch gegenüber ihrem Chef Fairness zeigen, offen für Neues sind und zudem zu ihrem Wort stehen, dann stehen die Chancen gut, dass der Einstieg ins Home-Office für beide Seiten gelingt.

Wie den Tag im Home-Office gestalten?

Bisher wurden die Grundvoraussetzungen besprochen. Doch der Tag im Home Office muss auch sinnvoll strukturiert werden. Was kann dabei helfen?

  • Arbeitszimmer einrichten bzw. eine Arbeitsecke in einem Raum, in dem man ungestört arbeiten kann
  • Freunden und Familie klarmachen, dass man im Home-Office arbeitet und nicht gestört werden möchte
  • Festen Tagesablauf erstellen (Beginn, Ende, Pausenzeiten usw.)
  • Routinen entwickeln (zum Beispiel: jeden Mittwoch um 9:00 Uhr Telefonkonferenz)
  • Reduzieren von Ablenkungen wie Social Media, Mails, Pop-up’s etc.
  • Am Morgen mit den schweren Aufgaben beginnen
  • Kleinigkeiten oder leichte Arbeiten später erledigen, wenn die Konzentration nachlässt

Was ist noch wichtig? Egal ob man als Chef oder Arbeitnehmer im Home-Office arbeitet, jeder benötigt körperlichen und geistigen Ausgleich. Sport machen, spazieren gehen sowie Bewegung an der frischen Luft ist der perfekte Ausgleich zum häuslichen Büroalltag. Auch ein Buch lesen, mit der Familie Spiele spielen etc. gehören dazu. Mit Freunden etwas unternehmen oder Abends ausgehen hilft außerdem dabei, soziale Kontakte zu pflegen, die im Home-Office häufig zu kurz kommen.

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Coworking als Alternative zum Home-Office

Aus rein finanziellen Gesichtspunkten heraus, gibt es in der Regel keine preiswertere Alternative zum Home-Office. Das gilt auch für Unternehmer und Existenzgründer. Doch nicht in jedem Fall ist ein ausschließlich zu Hause genutzter Arbeitsplatz die beste Wahl. Denn es gibt auch Nachteile beim Home-Office. In den letzten Jahren hat sich ein interessantes Modell entwickelt, das sogenannte Coworking. 

Anmerkung: Coworking eignet sich insbesondere für Solo-Unternehmer. Solange Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise existieren, ist das natürlich keine Alternative zum häuslichen Büro!

Dabei mieten sich mehrere Unternehmer bzw. Existenzgründer ein Büro und teilen sich die Kosten. Welchen Vorteil hat Coworking? Der Unternehmer trifft dort “Gleichgesinnte”, das heißt andere Selbstständige, Jungunternehmer und Gründer. So kann ein reger Gedankenaustausch entstehen. Man sitzt mit anderen zusammen und tauscht sich über Ideen und Meinungen aus. Der Unternehmer erhält dadurch auch mal einen ganz anderen Blickwinkel. Zudem können sogar direkt Aufträge untereinander vermittelt werden.

Coworking in Herford mit tollem Angebot

Coworking Space” gibt es in ganz Deutschland. Als “Musterbeispiel” soll an dieser Stelle das Denkwerk Herford angeführt werden. Dort können sich Nutzer je nach Bedarf einmieten, sprich zwischen einem und 30/31 Tagen im Monat. Wer will kann dort auch gegen einen Aufpreis das Fitness- und Sauna-Angebot nutzen. Auch ein Frühstück kann hinzugebucht werden. Das Ganze wird dabei von der regionalen Sparkasse finanziell unterstützt.

Wer möchte, kann das individuelle Angebot sogar noch weiter ausbauen. So können Unternehmer über das Denkwerk Herford eine Geschäftsadresse mieten. Auch ein 24/7 Zugang mit eigenem Schlüssel ist gegen ein Entgelt buchbar.

Home-Office und Coworking verknüpfen

Unternehmer müssen sich dabei nicht für das eine und gegen das andere Modell entscheiden. Warum nicht die Vorteile beider Möglichkeiten für sich nutzen? Denkbar wäre es beispielsweise, dass der Unternehmer 10 Tage im Monat, sprich 2 Tage die Woche, im Coworking arbeitet und den Rest des Monats zu Hause im Home-Office. So kann er einerseits die Vorteile des “sozialen Netzwerks” nutzen, welches fast schon zwangsläufig durch Coworking entsteht. Auf der anderen Seite hat er im Home-Office auch genügend Ruhe für seine Projekte. Denn dass der Unternehmer bei Coworking auch mal abgelenkt wird, steht außer Frage.

Diese Software ist für Ihr Home-Office unentbehrlich:

Unterschrift auf Formular als PDF wieder auf den PC / Notebook bekommen, so geht´s:

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Wegen Corona ins Home Office

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