Software
(1 Bewertungen)Unabhängig von der Branche ist die Nutzung moderner Computertechnologie für jeden Betrieb heute unabdingbar. Hierzu gehören zunächst die Hardware, also der eigentliche Rechner sowie dessen Peripheriegeräte. Wesentlich und oft unterschätzt ist aber die Bedeutung der Software. Bei der Software handelt es sich um die Programme, deren Befehle die Hardware nutzbar machen. Software lässt sich erwerben oder mieten. Teilweise sind die Programme aber auch kostenfrei zu beziehen. Bei der Software ist zwischen Standardanwendungen, die in jedem Betrieb benötigt werden, und Spezialsoftware für begrenzte Einsatzzwecke zu unterscheiden.
Standardsoftware oft kostenlos
Zu Standardsoftware zählt etwa Programm zur Textverarbeitung oder eine Tabellenkalkulation. Inzwischen gibt es für die meisten Anwendungen kommerzielle Software, die für jeden Arbeitsplatz eingekauft werden muss, oder auch kostenfrei Software. Der wesentliche Vorteil bei gekaufter Software liegt in dem damit verbundenen Support und in ihrer weiten Verbreitung. Hierdurch ist die Kompatibilität mit den Dateien externer Stellen wie Kunden oder Behörden gewährleistet. Wird die Standardsoftware nur selten gebraucht oder erfolgt kein Austausch von Dateien, sind die in der Regel kostenfreien Open Source Produkte ausreichend. Bestimmte Berufsgruppen wie Statiker oder Ingenieure benötigen oftmals spezielle Berechnungssoftware. Die Kosten hierfür liegen meist deutlich über denen der Hardware. Vor dem Kauf von Softwareprodukten sollte deren Funktionalität mithilfe der meist verfügbaren Demo-Versionen getestet werden.
Software zählt zu den Betriebsausgaben
Die Softwareprodukte, die für die Arbeit benötigt werden, können als Betriebsmittel vollständig steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings muss der Bezug zur Tätigkeit des Unternehmens offensichtlich sein oder nachgewiesen werden. Eine aufwändige Videobearbeitungssoftware wird für ein Werbeunternehmen eher anerkannte als für einen Handwerksbetrieb.
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