Am von Ruben in kurz notiert geschrieben
Bewerten Sie jetzt!
Whitepaper

So steigen Unternehmer in den chinesischen Markt ein

Immer mehr chinesische Käufer wollen ausländische Produkte kaufen. Besonders beliebt sind dabei in Deutschland hergestellte Güter. Dank dem internationalen E-Commerce-Markt war es für Unternehmer noch nie so einfach in die chinesische Wirtschaft einzusteigen. Doch davor sollte man sich gut über den Markt in China informieren, der sich ziemlich von unserem westlichen Markt unterscheidet.

Hong Kong bei Nacht
Der chinesische Markt ist quasi unendlich groß. Doch für deutsche Unetrnehmer birgt er gewisse Herausforderungen.
© skeeze / pixabay.com

Wohlen, 01. Dezember 2017 - Für neue Anbieter stellt sich zuerst die Frage, ob sie auf einem Online-Marktplatz oder auf einer eigenen Webseite die Produkte anbieten wollen. Marktplätze sind natürlich einfach einzurichten und zu bedienen, allerdings muss man mit grosser Konkurrenz und hohen Marketingkosten rechnen. Währenddessen ist der Anbieter bei einem eigenen Web-Shop unabhängiger und flexibler, muss aber mit hohen Anforderungen bezüglich der internationalen Logistik zurechtkommen.

Zahlungsmöglichkeiten

China hat den grössten mobilen Zahlungsmarkt der Welt. Über 60 % der Internetnutzer gebrauchen mobile Zahlungsmöglichkeiten, weil es einfach, sicher und bequem ist. Deshalb muss für Kunden Bezahlung mit dem Smartphone möglich sein. Für Einzelhändler besteht zusätzlich noch der Vorteil, dass aufgrund der niedrigen Raten Geld gespart werden kann. Ebenfalls bietet mobiles Bezahlen für Unternehmen zusätzliche Marketingmöglichkeiten.

Versand

Für ausländische Unternehmen, die in China verkaufen, bestehen zwei Versandmöglichkeiten: der Direktversand aus einem Lager ausserhalb von China oder eine Lagerhaltung in der freien Handelszone in China. Beide Wege sind einfach zu starten, jedoch unterscheiden sie sich doch in einigen Punkten entscheidend. Die Investitionskosten für die freie Handelszone sind hoch und die Regelungen ändern sich oft, dagegen werden bei dem Direktversand langfristig hohe Logistik-und Steuerkosten fällig. Dazu kommen lange Lieferzeiten, was bei einem Lager in China nicht auftritt. Dafür ist die Vielfalt an Produkten und die Vertrauenswürdigkeit bei Direktversand höher.

Fazit: Marktplatz oder eigene Webseite?

Abschliessend kann man sagen, dass ein Einstieg in die chinesische Wirtschaft eine grosse Chance ist und sehr lohnenswert sein kann. Dazu sind allerdings eine gute Vorbereitung und Informierung über den dortigen Markt dringend notwendig. Helfer für Kontaktaufnahme im Ausland können sehr nützlich sein. Ausserdem ist die Erschließung dieses Marktes meist mit grossen Investitionen verbunden. Doch auch für diejenigen, die über die Mittel verfügen und sich gut vorbereitet haben, bleibt ein Restrisiko vorhanden.

Der Händlerbund veröffentlichte dazu ein Whitepaper, in dem sich Unternehmer noch umfassender informieren können.

vg wort pixel

Grenzüberschreitende Paketzustellung soll transparenter und bezahlbarer werden

Durch eine neue EU-Verordnung in Bezug auf die grenzüberschreitende Paketzustellung, soll der Online Handel weiter gefördert werden. Zudem sollen auch kleine und mittlere Unternehmen einfacher Zugang zum EU-weiten Versand bzw. Handel haben. Insbesondere sollen die Preise deutlich transparenter gemacht und durch eine Regulierungsbehörde überwacht werden.

Steuerliche Liebhaberei – die Beweislast liegt beim Selbständigen

Anfangsverluste aus gewerblicher oder selbständiger Tätigkeit sind normal und werden in der Regel von den Finanzämtern akzeptiert. Schwierig kann die Anerkennung der Verluste dann werden, wenn sich der Selbständige eine typische Freizeitbeschäftigung für seine Unternehmung ausgesucht hat.

Landesämter für Statistik drohen mit Zwangsgeldern

Unternehmer müssen nach Aufforderung ihres zuständigen Landesamtes für Statistik einen statistischen Fragebogen online ausfüllen. Wer sich dagegen wehrt, wird sehr schnell mit Zwangsgeldern und ähnlichen bürokratischen Dingen konfrontiert.