Am von Torsten in Buchführung und Steuererklärung geschrieben und am 04.10.2019 um 08:46 aktualisiert
Digitales Aufbewahren weiterhin notwendig

Finanzamt akzeptiert keine ausgedruckten Kontoauszüge bei Unternehmern

Die Technik erleichtert vielen Unternehmern die Buchhaltung. Man denke nur an die Zeit zurück, in der Bilanzen oder Gewinn-und-Verlust-Rechnungen nur auf Papier geschrieben wurden. In Bezug auf Nachweise in Form von Kontoauszügen gilt das jedoch nur eingeschränkt. Unternehmer können Kontoauszüge zwar online speichern, was vom Finanzamt auch anerkannt wird. Doch ausgedruckte Kontoauszüge haben keinen Nachweis-Wert.

Ausgedruckter Kontoauszug
Warum sich überhaupt die Mühe machen und Kontoauszüge ausdrucken?
© Jili / lustich.de

Leipzig, 02. Januar 2017 - Viele Unternehmer nutzen heutzutage Online Banking für ihre Bankgeschäfte. Es wäre für die meisten wohl auch kaum zuzumuten, jedes Mal direkt zur Bank zu laufen, wenn sie eine Überweisung tätigen müssten. Auch können die Umsätze schnell am heimischen PC zu jeder Tages- und Nachtzeit überprüft werden.

Kein Wunder, dass daher auch viele Selbstständige die Funktion der Online Kontoauszüge zurückgreifen. Die Frage ist nur, inwieweit das Finanzamt damit als Nachweis einverstanden ist.

Warum Kontoauszüge überhaupt ausdrucken?

Die gute Nachricht ist, dass das Finanzamt keinesfalls mehr die Kontoauszüge in Papierform fordert. Unternehmer haben die Möglichkeit, die Online Kontoauszüge zu nutzen. Bei einer Betriebsprüfung müssen sie dem Finanzamt diese nur zugänglich machen. Selbstverständlich ist der Selbstständige auch verpflichtet, die Kontoauszüge elektronisch aufzubewahren.

Ausdrucke am heimischen PC akzeptiert das Finanzamt hingegen nicht. Doch man könnte sich selbst auch die Frage stellen, ob ein Ausdruck überhaupt erforderlich ist?! Schließlich können die Umsätze elektronisch eingesehen und häufig als Excel-Liste herunterladen werden, zum Beispiel für Auswertungszwecke oder für die Buchhaltung.

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