Am von Ruben in kurz notiert geschrieben und am 10.07.2017 um 22:01 aktualisiert
Computer Sicherheit

FritzBox: Sicherheitslücke in Firmware des Routers gefunden

In der aktuellen FritzBox Firmware befindet sich ein Sicherheitsleck. Unternehmer, die diese Hard- und Software benutzen, sollten zusätzliche Sicherungsmechanismen nutzen. Ansonsten könnten Hacker auf sensible Daten zugreifen. Die Firma AVM ist dagegen eher gelassen und schätzt die Gefahr eher gering ein.

FritzBox
Der Firma AVM ist das Problem seit Monaten bekannt.
© Screenshot / avm.de

Berlin, 10. Juli 2017 - Die Firma AVM, die die sogenannten Fritz-Geräte vertreibt, hat vor einigen Monaten bereits eine Sicherheitslücke in der aktuellen Firmware der FritzBox entdeckt. Unternehmer, die zwar regelmäßig ihre FritzBox aktualisieren und die neueste Software aufspielen, haben jetzt allerdings das Problem. Hacker könnten von außerhalb auf den Router und auf das dahinter liegende Netzwerk zugreifen. Für einen Unternehmer eine Horrorvorstellung. Daten könnten gelöscht werden. Was aber fast noch gravierender wäre: Sensible Unternehmensdaten könnten ausgelesen und für kriminelle Handlungen genutzt werden.

FritzBox Sicherheitslücke schon seit Monaten bekannt

Laut einem Artikel der Computerbild ist das Problem bereits seit März 2017 bekannt. Eine Schließung des Lecks gab es bis heute nicht. Angeblich sollen Hacker diese Lücke bis dato auch noch nicht ausgenutzt haben. AVM sieht das ohnehin recht gelassen. Beim nächsten Update der Firmware würde man die Sicherheitslücke schließen.

Außerdem sei der Aufwand für Hacker viel zu groß, als dass sie diese Schwachstelle in der FritzBox Firmware tatsächlich nutzen. Der Aufwand, der dazu benötigt wird, stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen. Nur Beschwichtigungen von Seiten der Firma? Unternehmer sollten auf jeden Fall darauf achten, aktuelle Sicherheitssoftware installiert zu haben. Zusätzlich bieten sich Cloud-basierte Lösungen an, im Falle, dass doch einmal Hacker Daten unwiederbringlich löschen.

vg wort pixel
Mensch mit Atemschutzmaske und eine Ansicht der Kontinente

Corona Geschäftsideen: Jetzt Geld verdienen mit diesen Konzepten

Hat die aktuelle Krisensituation rund um das Coronavirus auch eine positive Seite? Für findige Geschäftsleute definitiv. Durch die Angst der Menschen und die Ausnahmesituation im Land entstehen neue Bedürfnisse auf dem Markt. Wer hier clevere Angebote bietet, kann die Panik in Profit verwandeln und das Ganz ohne Wucherangebote.

Studie zu Buchhaltung als Selbstständiger selber machen

60% aller Selbstständigen lässt Buchhaltung extern erledigen

Die Buchhaltung ist für viele Unternehmer eine lästige Pflicht. Verständlich, denn es hat - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nichts mit der Kernkompetenz des Selbstständigen zu tun. Eine Studie von sevDesk und Forsa ermittelte, wie Selbstständige und Freelancer in Deutschland zur Buchhaltung stehen. Fast 60 Prozent aller Befragten lässt die Buchhaltung dabei von einem Fachmann erledigen.

Firmenadressen kaufen legal

Firmenadressen legal kaufen: Das sollten Unternehmer beachten

Die schnellste Möglichkeit, um an Kontaktdaten von potentiellen Neukunden zu gelangen, ist sie zu kaufen. Doch können Unternehmern nach wie vor Firmenadressen legal kaufen? Grundsätzlich ist das immer noch möglich. Wichtig ist es jedoch, dass sich sowohl der Verkäufer als auch der Käufer an die entsprechenden gesetzlichen Richtlinien halten. Was sollten Unternehmer daher beachten, wenn sie Firmenadressen legal kaufen wollen?

Wer trägt Versandkosten beim Umtausch

94% aller Online-Händler übernehmen Versandkosten beim Umtausch

Wer online kauft und die bestellte Ware umtauschen möchte, hat dabei wesentlich mehr Rechte als ein Verbraucher, der direkt im Laden etwas kauft. Für Online-Händler spielt der After-Sales-Prozess, zum Beispiel in Form von Umtausch und Rückabwicklungen, eine wesentliche Rolle bei ihrer Unternehmensplanung. Eine Studie zeigt, was Online-Unternehmer ihren Kunden über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus gewähren.

Überwachungskameras

Beweise aus anlassloser Mitarbeiterüberwachung nicht für Kündigung verwertbar

Ein Unternehmer darf seine Angestellten nicht ausspähen, sofern er keinen Grund zur Annahme hat, dass dieser am Arbeitsplatz eine Straftat begeht oder in schwerer Weise gegen seine arbeitsrechtlichen Pflichten verstößt. Das hat das Bundesarbeitsgericht in einem Kündigungsschutzverfahren entschieden, in dem es um die Zulässigkeit von Beweismitteln ging, die der Arbeitgeber mittels eines Keyloggers erlangt hatte.

überladenes Auto

Fahrtenbuch niemals mit Excel schreiben

Ein Fahrtenbuch sollte auf keinen Fall mit Excel geführt werden, da es nicht als kleiner Mangel gilt und damit nutzlos wäre.