Am von Ruben in kurz notiert geschrieben
Kanzlerin fordert: Digitaler denken

Angela Merkel gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Digitale Vordenker der Wirtschaft wie Siemens-Chef Kaeser und Telekom-CEO Höttges fordern das bedingungslose Grundeinkommen, Angela Merkel hält das „für keine gute Idee“. In einem Exklusiv-Interview über Zukunftsthemen mit dem DUB UNTERNEHMER-Magazin, das am 13.07.2017 am Kiosk erscheint, erteilt sie dem bedingungslosen Grundeinkommen eine klare Absage, fordert „Null Toleranz für Null-Frauen-Quoten in Vorstandsetagen“ & mahnt digitaler zu denken.

Angela Merkel
Angela Merkel fordert digitaler zu denken, will aber kein neues Sozialsystem.
© bernswaelz / pixabay.com

Hamburg, 06. Juli 2017 - Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Wirtschaftsexperten geht davon aus, dass im Zuge des digitalen Wandels zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen. Ihre Befürchtung: Wenn angesichts des Fortschritts beispielsweise auf dem Feld der künstlichen Intelligenz selbstlernende Maschinen immer mehr Tätigkeiten übernehmen, geht Volkswirtschaften schlichtweg die Arbeit aus. Die Folge: Ein Heer von vielen Millionen Dauerarbeitslosen – vom Manager bis zum Buchhalter – die kaum oder nur via Weiterbildung Aussicht auf neue Jobs haben.

Nachdenkliche Wirtschaftsführer wie etwa Siemens-Chef Joe Kaeser, Telekom-CEO Timotheus Höttges sowie international Tesla- und Space X-Gründer Elon Musk fordern in verschiedenen Modellen ein bedingungsloses Grundeinkommen als ein neues Sozialsystem für die digitale Zukunft. Tenor: Die Gesellschaft müsse dafür sorgen, dass die Menschen versorgt sind. Das Grundeinkommen soll als Puffer in der Transformationsphase dienen. Kanzlerin Merkel hält das „für keine gute Idee“. Ihre Begründung: „Das bedeutet eine Abkehr vom bisherigen Bedarfsprinzip eines solidarischen Sozialstaates, der dann hilft, wenn Not besteht.

Merkel für mehr Frauen in Vorstandspositionen

Merkel kritisiert zudem, dass Frauen in Spitzenpositionen vieler deutscher börsennotierter Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert seien:

„Leider gibt es hier immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen. Und dafür habe ich null Verständnis.“

In Sachen digitaler Ausbildung fordert die Kanzlerin im DUB UNTERNEHMER-Magazin zum Umdenken auf: „Souverän und selbstbestimmt mit digitalen Medien und neuen Technologien umgehen zu können – das gehört heute einfach dazu. Das ist eine Basiskompetenz wie Lesen, Rechnen oder Schreiben.“

Mehr Informationen zum Thema digitale Transformation können auf dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse DUB.de abgerufen werden: www.dub.de.

vg wort pixel
Firmenadressen kaufen legal

Firmenadressen legal kaufen: Das sollten Unternehmer beachten

Die schnellste Möglichkeit, um an Kontaktdaten von potentiellen Neukunden zu gelangen, ist sie zu kaufen. Doch können Unternehmern nach wie vor Firmenadressen legal kaufen? Grundsätzlich ist das immer noch möglich. Wichtig ist es jedoch, dass sich sowohl der Verkäufer als auch der Käufer an die entsprechenden gesetzlichen Richtlinien halten. Was sollten Unternehmer daher beachten, wenn sie Firmenadressen legal kaufen wollen?

DUB Schnelltest Industrie 4.0

Deutsche Unternehmerbörse und KPMG starten Industrie-Schnelltest

Neuer Schnelltest zur digitalen Transformation: Die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de und KPMG bieten Unternehmen ein innovatives Online-Tool zur Orientierung in digitalen Transformationsprozessen.

römische Statue der Gerechtigkeit

Gesetzliche Änderungen 2020

Das neue Jahr bringt wieder einige Gesetzesänderungen und Neuheiten mit sich. Egal ob die Post ihr Porto erhöht, sich Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder andere steuerliche Grenzen ändern. Hierbei können Selbstständige schnell den Überblick verlieren. Besonders als Jungunternehmer fehlt oft die Zeit, sich ausreichend mit den Neuerungen auseinanderzusetzen.

Deutschlands beste Ausbilder

Deutschlands beste Ausbilder 2018

Im eigenen Unternehmen auszubilden kann eine Herausforderung sein, bringt aber vor allem auch ständig frische Ideen und einen Fachkräftenachwuchs aus den eigenen Reihen mit sich.

Grabstein mit Totenkopf

Steuerliche Liebhaberei – die Beweislast liegt beim Selbständigen

Anfangsverluste aus gewerblicher oder selbständiger Tätigkeit sind normal und werden in der Regel von den Finanzämtern akzeptiert. Schwierig kann die Anerkennung der Verluste dann werden, wenn sich der Selbständige eine typische Freizeitbeschäftigung für seine Unternehmung ausgesucht hat.

Wegen Corona ins Home Office

Wegen Corona ins Home-Office: So gelingt der Einstieg

Durch die “Corona-Krise” sind viele Unternehmen plötzlich gezwungen ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Die meisten Firmen und Angestellten sind jedoch gar nicht darauf vorbereitet. Doch wie gelingt der Einstieg ins Home-Office für den Chef und für die Angestellten? Auch Selbstständige und Freiberufler haben jetzt viele Fragen. Hier gibt's die Antworten.