Am von Ruben in kurz notiert geschrieben und am 07.07.2020 um 12:58 aktualisiert
Kanzlerin fordert: Digitaler denken

Angela Merkel gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Digitale Vordenker der Wirtschaft wie Siemens-Chef Kaeser und Telekom-CEO Höttges fordern das bedingungslose Grundeinkommen, Angela Merkel hält das „für keine gute Idee“. In einem Exklusiv-Interview über Zukunftsthemen mit dem DUB UNTERNEHMER-Magazin, das am 13.07.2017 am Kiosk erscheint, erteilt sie dem bedingungslosen Grundeinkommen eine klare Absage, fordert „Null Toleranz für Null-Frauen-Quoten in Vorstandsetagen“ & mahnt digitaler zu denken.

Angela Merkel
Angela Merkel fordert digitaler zu denken, will aber kein neues Sozialsystem.
© bernswaelz / pixabay.com

Hamburg, 06. Juli 2017 - Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Wirtschaftsexperten geht davon aus, dass im Zuge des digitalen Wandels zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen. Ihre Befürchtung: Wenn angesichts des Fortschritts beispielsweise auf dem Feld der künstlichen Intelligenz selbstlernende Maschinen immer mehr Tätigkeiten übernehmen, geht Volkswirtschaften schlichtweg die Arbeit aus. Die Folge: Ein Heer von vielen Millionen Dauerarbeitslosen – vom Manager bis zum Buchhalter – die kaum oder nur via Weiterbildung Aussicht auf neue Jobs haben.

Nachdenkliche Wirtschaftsführer wie etwa Siemens-Chef Joe Kaeser, Telekom-CEO Timotheus Höttges sowie international Tesla- und Space X-Gründer Elon Musk fordern in verschiedenen Modellen ein bedingungsloses Grundeinkommen als ein neues Sozialsystem für die digitale Zukunft. Tenor: Die Gesellschaft müsse dafür sorgen, dass die Menschen versorgt sind. Das Grundeinkommen soll als Puffer in der Transformationsphase dienen. Kanzlerin Merkel hält das „für keine gute Idee“. Ihre Begründung: „Das bedeutet eine Abkehr vom bisherigen Bedarfsprinzip eines solidarischen Sozialstaates, der dann hilft, wenn Not besteht.

Merkel für mehr Frauen in Vorstandspositionen

Merkel kritisiert zudem, dass Frauen in Spitzenpositionen vieler deutscher börsennotierter Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert seien:

„Leider gibt es hier immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen. Und dafür habe ich null Verständnis.“

In Sachen digitaler Ausbildung fordert die Kanzlerin im DUB UNTERNEHMER-Magazin zum Umdenken auf: „Souverän und selbstbestimmt mit digitalen Medien und neuen Technologien umgehen zu können – das gehört heute einfach dazu. Das ist eine Basiskompetenz wie Lesen, Rechnen oder Schreiben.“

Mehr Informationen zum Thema digitale Transformation können auf dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse DUB.de abgerufen werden: www.dub.de.

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