Wie Sie das verstaubte Konzept des Antiquariats in neuem Glanz erstrahlen lassen können
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Antiquariate werden immer seltener – kein Wunder, denn diesem Geschäftskonzept haftet ein etwas verstaubter Ruf an. Doch was spricht eigentlich dagegen, diese Geschäftsidee auf das Internet zu adaptieren und somit wieder zu einem zeitgemäßen Geschäftskonzept zu machen? Eigentlich nichts, doch lassen Sie uns zunächst die Details ansehen.
Was ist ein Antiquariat?
Die Idee vom Online-Antiquariat
Woher die Ware kommt
Die Preisfindung
Der Kundenkreis
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
- http://www.content-texte.de
- sabine.hutter@content-texte.de
kommentiert von Uwe am 23. Oktober 2011
Ich stelle mal die Behauptung in den Raum, dass die Eröffnung eines Online-Antiquariats das verstaubte Konzept ist. Warum? Weil in den letzten Jahren einfach zu viele Gebrauchtbuch-Händler oder Antiquariate ihr Glück im Internet gesucht haben und täglich strömen weitere auf den Online- Markt und versuchen die Bücherberge der vergangenen Jahrzehnte an den Mann/Frau zu bringen.
Am Beispiel der Bücherplattform booklooker.de konnte man das sehr gut verfolgen, da dieser Anbieter sein Angebot an Gebrauchtbüchern auf der Einstiegsseite nennt. Waren im Jahre 2005 gerade mal 5-6 Millionen gebrauchte Bücher gelistet, befinden sich am heutigen Tage knapp 20 Millionen in den virtuellen Regalen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass das Angebot gebrauchter Bücher auf den anderen Bücherplattformen wie z. B. Amazon oder deren aufgekauften Unternehmen äquivalent zunahm.
Bereits heute dürfte es mehr Online-Antiquariate als Leser geben und die Zahl der jährlich allein in Deutschland veröffentlichten Neuerscheinungen liegt seit einiger Zeit bei über 100.000 Büchern, wobei die Neuauflagen von bereits erschienen Werken mit nur 25% zu Buche schlagen.
Von daher stimme ich der Aussage, dass es ohne Spezialisierung auf ein bestimmtes Themengebiet der Literatur und dass finden und ausbauen einer Nische darin eine entscheidende Rolle. Auch eine ständige Beobachtung des Marktes und der sich laufend ändernden Preisentwicklung ist Voraussetzung für ein Überleben im Online-Antiquariat.
Das eigentliche Antiquariat mit entsprechender Spezialisierung und Ladenlokal in standortgerechter Lage wird auf Grund der Tatsache, dass es eben bereits zu viele Anbieter im Netz gibt, in Zukunft wieder eine entscheidende Rolle spielen und wahrscheinlich mehr Bücher verkaufen, als den Bücherplattformen lieb ist.
Gruß Uwe
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kommentiert von Torsten Montag am 27. Oktober 2011
Danke für die Zahlen, es ist aber auch nur eine Anregung, was jeder daraus macht ist was anderes. Man sollte sich sicherlich spezialisieren und dabei spielt eben das Konzet eine Rolle. Ob man dann noch davon leben kann? Eben: Fragen über Fragen und wir haben nur eine Idee geliefert.
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