Abzockfallen beim Einkauf im Internet

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Teil 3 von 5 aus der Serie:
Achtung, Falle!


Leider lockt besonders das Internet sehr viele Betrüger an, denn wo man sich nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht, ist ein Betrug noch wesentlich einfacher. Hier einige gängige Maschen:

Einkauf ohne gültige Adresse

Besonders bei Internetverkäufen ist diese Masche weitverbreitet: Sie kaufen eine Ware ein, bekommen Sie geliefert, bezahlen die Rechnung und alles ist gut. Wenn es jedoch später beispielsweise zu einem Garantiefall kommt, müssen Sie leider feststellen, dass es sich nicht um eine reale Firma handelt, sondern um eine Briefkastenadresse. Der Betrüger ist dann natürlich längst mit Ihrem Geld verschwunden und Sie bleiben auf Ihrer Reklamation sitzen. Bei den Adressen handelt es sich oft um den Sitz eines Unternehmens, das einen Postweiterleitungsservice betreibt. Eine ladungsfähige Anschrift stellt dies nicht dar.
 
Eine Briefkastenfirma zu erkennen, ist nicht gerade einfach. Aber es gibt durchaus einige Hinweise darauf:
  • Auf der Rechnung ist keine ladungsfähige Anschrift ausgewiesen.
  • Die Firmenanschrift ist lediglich ein Postfach, eine Besuchsadresse ist nicht angegeben.
  • Die Anschrift liegt im Ausland, obwohl es sich um ein deutsches Unternehmen handeln soll.
All diese Anzeichen müssen nicht zwingend auf eine Briefkastenfirma hindeuten, können aber durchaus Anzeichen dafür sein.

Geld kassiert – Weg auf Nimmerwiedersehen

Auch eine beliebte Masche der Online-Betrüger: Sie verkaufen sehr teure Waren zu einem Spottpreis (z. B. neue Handys für die Hälfte des Preises). Innerhalb weniger Tage verkaufen sie tausende Geräte und lassen sie sich bezahlen. Kaum geht es jedoch an die Auslieferung, stellt sich heraus, dass es die Ware nie gegeben hat und der Anbieter samt dem gesamten Geld auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Solche Betrügereien gibt es zuhauf – hier können nicht annähernd alle Betrugsversuche beschrieben werden.
 
Wir können Ihnen nur einen Rat geben: Schauen Sie bei Onlinekäufen immer genau hin. So prüfen Sie, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, bei dem Sie einkaufen:
  • Der Shop besitzt ein „Trusted Shops“-Siegel (überprüfen Sie bei Trusted Shops, ob der Shop dort wirklich zertifiziert wurde).
  • Es gibt ein Impressum, in dem die erforderlichen Daten wie Anschrift (möglichst in Deutschland), Steuernummer, Ansprechpartner etc. vorhanden sind.
  • Auf der Website wird ein Ansprechpartner mit Telefonnummer angegeben, an den Sie sich für Rückfragen wenden können.
  • Seriöse Anbieter bieten nicht nur die Möglichkeit der Bezahlung per Vorkasse, sondern beispielsweise auch die Lieferung auf Rechnung.
  • Erfahrungsberichte und Bewertungen im Internet sind zum einen positiv aus und wirken „echt“ – bisweilen werden diese Bewertungen ja auch von professionellen Schreiberlingen gefälscht. Dies merkt man aber gewöhnlich an einer über-positiven Darstellung des Anbieters
  • Seriöse Onlineshops lassen ihren Service entweder gar nicht erst über eine 0900-Nummer laufen oder bieten die Hotline wenigstens zu einem moderaten (angegebenen) Preis an.

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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Über den Autor Xing_icon

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