Mit der Potentialanalyse Spezialisten im Unternehmen identifizieren

(1 Bewertungen) +1 -0


Die Potentialanalyse unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der Kandidaten. Sie gleicht einem Bewerberinterview, in dem Führungsqualitäten, Teamverhalten und Motivation des Kandidaten erforscht werden. Die Potentialanalyse geht jedoch tiefer als ein Interview; sie wird systematischer ausgeführt und ist somit zuverlässiger.

Die objektiven Ergebnisse sind sehr aussagekräftig und dienen bei Entscheidungen als Hilfe, nicht aber als endgültiger Entscheidungsmaßstab. Anforderungsprofile können mit der Potentialanalyse ebenfalls erstellt werden, und somit können die Möglichkeiten im Vergleich von Eignung und Anforderung voll genutzt werden.

Die Potentialanalyse umfasst 14 Faktoren der beruflichen sozialen Kompetenz

Für den beruflichen Erfolg sind diese Faktoren besonders wichtig, oft sogar wichtiger als das spezielle Fachwissen, das oft erst im Lauf der Tätigkeit erarbeitet wird.

Die 14 Faktoren der Potentialanalyse setzen sich folgendermaßen zusammen: Eigenverantwortlichkeit, emotionales Verhalten, Führungsqualität, Belastbarkeit, Selbstvertrauen, Motivation, Einfühlungsvermögen, Auftreten, Flexibilität, Systematik, Leistungsstreben, initiatives Verhalten, Teamverhalten und Kontaktfähigkeit.

Die Potentialanalyse entdeckt die „weichen Faktoren“

Führungsstärke, Teamfähigkeit und Motivation, diese Fähigkeiten werden oft bei internen oder externen Stellenausschreibungen gefordert. Hier liegt der Haupteinsatzbereich der Potentialanalyse im Unternehmen. Kaum ein Unternehmen hat die Möglichkeit zur Beurteilung der 'weichen Faktoren'. Diese Lücke schließt die Potentialanalyse und hilft bei der individuellen Analyse der Personalentwicklungsmaßnahmen. Dadurch können die Mittel für Personalentwicklung effizienter eingesetzt werden und Fehlinvestitionen lassen sich vermeiden.

Ohne Potentialanalyse können Schäden entstehen

Oftmals entstehen durch Fehlbesetzungen große Schäden. Etwa 13 Prozent aller Arbeitsverträge werden bereits im zweiten oder dritten Jahr aufgelöst. Die notwendigen Nachbesetzungen hemmen Arbeitsprozesse, belasten durch finanzielle Ausgaben und sorgen für Unruhe im Unternehmen. Eventuell trägt der Arbeitgeber ein schädigendes Image davon. Aus einer Untersuchung von 128 Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Deutschland und Österreich sind die Verlustzahlen einer Fehl- oder Nachbesetzung bekannt.

Bei Fachkräften sind es 50 Prozent des Jahresgehaltes plus Lohnnebenkosten; bei Führungskräften liegt der Verlust bei 75 bis 100 Prozent des Jahresgehaltes plus Lohnnebenkosten. Mit einer Potentialanalyse kann diesem Verlust vorgebeugt werden. Sie ist das optimale Instrument, um die richtigen Mitarbeiter am passenden Arbeitsplatz im Unternehmen zu platzieren.

Quelle:
online-artikel.de

Benutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgenden Artikel gelesen:

  • Magazin


Artikel verfolgen

Wenn Sie über Änderungen an diesem Artikel benachrichtigt werden möchten, klicken Sie auf Benachrichtigen


Häufig gelesen

Vorlage Abtretungserklärung

Häufig gesucht und nachgefragt wird eine Vorlage zur Abtretungserklärung. Abtretungserklärungen si...

E-Book: Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe und zur Nebentätigkeit

Endlich der eigene Herr sein, das eigene Wissen nutzbringend anwenden oder sein Hobby zum Beruf mache...

Wann muss ich eine Umsatzsteuererklärung abgeben? FAQ 20

Sehr häufig wir im Forum die Frage gestellt: Wann muss ich eine Steuererklärung abgeben? oder Welc...

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung FAQ 16

Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, auch ...

Anlage EÜR für 2009 online

Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung EÜR 2009...

Zuletzt geschrieben

Fachanwälte beraten Unternehmen Neu

Das Leistungsportfolio niedergelassener Fachanwälte ist sehr umfangreich. Die Rechtsgebiete, die d...

Professionelle Firmenvideos – so wird’s gemacht Neu

Imagefilme, Werbefilme, Produktvorstellungen – die Auswahl an Möglichkeiten, ein Unternehmen in Fo...

GmbH-Haftung – Geschäftsführer in der Wissensfalle Neu

Die Geschäftsführer der GmbH sind nicht annähernd so sicher vor der Haftung mit dem Privatvermögen...

Verschenken Sie zum Richtfest auch noch Gutscheine, Deko und Blumen? Neu

Wenn der Dachstuhl gesetzt ist, atmet der Bauherr erst einmal auf: das ganze Projekt ist endlich a...

Rentenversicherungspflicht: Selbstständige werden geschröpft! Neu

Es ist ja nun nicht so, als wären Selbstständige durch ihr Geschäftsrisiko und den großen Wettbewe...

Wir antworten auf jede Frage

Gratis anmelden und Fragen stellen.
>> Jetzt anmelden und mitmachen

Interessantes aus den Onlinerechner

Über den Autor Xing_icon

  • kein Profilbild vorhanden
  • Sabine Hutter
  • Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
  • http://www.content-texte.de
  • sabine.hutter@content-texte.de