Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Das Lastschriftverfahren

(1 Bewertungen) +1 | -0

In dem heutigen Teil unserer Serie zu den wichtigsten Zahlungsarten im Internet wollen wir uns mit dem Lastschriftverfahren beschäftigen. Dieses E-Payment-Verfahren wird auch im traditionellen Handel gerne genutzt, kann also nicht einzig dem E-Commerce zugeordnet werden. Es eignet sich ausschließlich für die Macropayments und zählt zu den Pay-Later-Verfahren.

Ablauf des Lastschriftverfahrens

Will der Kunde seine Rechnung mittels Lastschriftverfahren bezahlen, gibt er seine Bankverbindung in einem Formular auf den Seiten des Händlers ein. Dadurch erlaubt er ihm, den geschuldeten Betrag von seinem Konto abzubuchen. Der Händler kann sofort nach dieser Erlaubniserteilung das Geld einziehen, also im eigentlichen Sinne schon vor dem Versand der Ware.

Das Lastschriftverfahren im Netz unterscheidet sich aber nochmals in zwei Varianten. Zum Einen kann der Händler einfach die Angaben des Kunden nutzen, zum Anderen kann er eine elektronische Signatur abfordern. Diese ersetzt die Unterschrift, die im traditionellen Handel für die Auslösung einer Lastschrift notwendig ist.

Vor- und Nachteile des Lastschriftverfahrens

Der Nachteil des Lastschriftverfahrens besteht darin, dass bei einer Abfrage der Daten ohne elektronische Signatur, diese auch gefälscht werden können. Es kann somit zu Zahlungsausfällen kommen. Ebenfalls sollte das Lastschriftverfahren nur dann eingesetzt werden, wenn eine verschlüsselte Verbindung gewährleistet werden kann, damit Dritte keinen Zugang zum Konto der Kunden erhalten.

Für Kunden ist das Lastschriftverfahren vorteilhaft, da es sich in der Praxis als sehr sicher herausgestellt hat. Die Beträge können jederzeit binnen sechs Wochen nach Abbuchung vom Konto zurück gebucht werden. Sollten also die Waren nicht geliefert worden sein, kann der Kunde sein Geld unbürokratisch zurück erhalten. Allerdings ist es nur innerhalb von Deutschland einsetzbar, so dass es sich im internationalen E-Commerce nicht anwenden lässt.

Quelle:
e-facts Nr. 13, Februar 2006

Artikel verfolgen

Wenn Sie über Änderungen an diesem Artikel benachrichtigt werden möchten, klicken Sie auf Benachrichtigen


Kommentare

Über den Autor

  • kein Profilbild vorhanden
  • Sabine Hutter
  • Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
  • http://www.content-texte.de
  • sabine.hutter@content-texte.de
  • Xing_icon Twitter_icon

Interessantes aus dem Lexikon

  • EDV
  • Aus dem Magazin

    Zeitmanagement für Existenzgründer oder die Unterschiede zwischen Wichtig und Dringend

    Für Existenzgründer ist die Zeitplanung und das Zeitmanagement ein wichtiger Bestandteil, um von Anfa...

    Zeitmanagement mit dem Eisenhower-Prinzip

    Täglich warten zahlreiche Aufgaben auf eine Fachkraft. Bereits eine Assistentin der Geschäftsführu...

    Warum Traffic so wichtig ist

    Wer nebenberuflich mit einer Website oder einem Blog Geld verdienen möchte, dann ist neben kreativen ...

    Aus dem Ratgeber

    Marktanalyse

    Einen schönen guten Tag allen zusammen, ich hoffe das ich mit der Forenwahl annähernd das richtige Fo...

    Kleingewerbe anmelden was ist wichtig?

    Ich finde die passenden Paragraphen im BGB nicht. Laut ...

    Deutsche Vermögensberatung

    Hallo miteinander, ersteinaml was zum Unternehmen. Der 1. August 1975 war ein besonderer Tag: Es ist ...