Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Das Lastschriftverfahren
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Teil 6 von 11 aus der Serie:
E-Payment
E-Payment
- Nutzen Sie die Möglichkeiten und verpassen Sie nicht den Anschluss
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Die Telefonrechnung
- So wählen Sie das richtige E-Payment-Verfahren aus
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Die Kreditkarte
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Die Kreditkartenzahlung mit externem Dienstleister
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Das Lastschriftverfahren
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Die Geldkarten oder Smartcards
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Das Billing-Verfahren
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Das mobile Verfahren
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: Die elektronische Geldbörse
- Die wichtigsten Zahlungsarten im Netz: E-Lösungen
In dem heutigen Teil unserer Serie zu den wichtigsten Zahlungsarten im Internet wollen wir uns mit dem Lastschriftverfahren beschäftigen. Dieses E-Payment-Verfahren wird auch im traditionellen Handel gerne genutzt, kann also nicht einzig dem E-Commerce zugeordnet werden. Es eignet sich ausschließlich für die Macropayments und zählt zu den Pay-Later-Verfahren.
Ablauf des Lastschriftverfahrens
Will der Kunde seine Rechnung mittels Lastschriftverfahren bezahlen, gibt er seine Bankverbindung in einem Formular auf den Seiten des Händlers ein. Dadurch erlaubt er ihm, den geschuldeten Betrag von seinem Konto abzubuchen. Der Händler kann sofort nach dieser Erlaubniserteilung das Geld einziehen, also im eigentlichen Sinne schon vor dem Versand der Ware.
Das Lastschriftverfahren im Netz unterscheidet sich aber nochmals in zwei Varianten. Zum Einen kann der Händler einfach die Angaben des Kunden nutzen, zum Anderen kann er eine elektronische Signatur abfordern. Diese ersetzt die Unterschrift, die im traditionellen Handel für die Auslösung einer Lastschrift notwendig ist.
Vor- und Nachteile des Lastschriftverfahrens
Der Nachteil des Lastschriftverfahrens besteht darin, dass bei einer Abfrage der Daten ohne elektronische Signatur, diese auch gefälscht werden können. Es kann somit zu Zahlungsausfällen kommen. Ebenfalls sollte das Lastschriftverfahren nur dann eingesetzt werden, wenn eine verschlüsselte Verbindung gewährleistet werden kann, damit Dritte keinen Zugang zum Konto der Kunden erhalten.
Für Kunden ist das Lastschriftverfahren vorteilhaft, da es sich in der Praxis als sehr sicher herausgestellt hat. Die Beträge können jederzeit binnen sechs Wochen nach Abbuchung vom Konto zurück gebucht werden. Sollten also die Waren nicht geliefert worden sein, kann der Kunde sein Geld unbürokratisch zurück erhalten. Allerdings ist es nur innerhalb von Deutschland einsetzbar, so dass es sich im internationalen E-Commerce nicht anwenden lässt.
Quelle:
e-facts Nr. 13, Februar 2006Artikel verfolgen
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