Zinsfuß

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Der Zins bezeichnet den Betrag, der als Gegenleistung für die Bereitstellung von Fremdkapital zu zahlen ist. Üblicherweise wird dieser Betrag in Prozent vom Fremdkapital angegeben. In diesem Fall spricht man vom Zinsfuß oder Zinssatz.

Es gibt mehrere wirtschaftlich bedeutende Formen des Zinsfußes. Der landesübliche Zinsfuß beschreibt einen risikolosen Zinssatz, der für risikolose Finanzanlangen, beispielsweise Pfandbriefe oder Kommunalobligationen, gezahlt werden muss. Dieser risikolose Zinsfuß findet bei Rentabilitätsvergleichen oder Ertragswertberechnungen von Unternehmen Anwendung.

In der Investitionsrechnung hat der interne Zinsfuß eine erhebliche Bedeutung, da er die prognostizierte Rendite einer Investition beschreibt. Durch den Umstand, dass zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer InvestitionAusschüttung, steuerliche Ergebnisse und natürlich auch Kapitaleinzahlungen anfallen, muss eine Methode gefunden werden, die diese Zeitpunkte berücksichtigt. Der interne Zinsfuß berücksichtigt diese zeitlich unterschiedlichen Zahlungsströme durch eine Abzinsungsmethode, wodurch die Beurteilung der Investition ermöglicht wird.


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