Vermarktung einer Region: Regionenmarketing auf dem Vormarsch
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Teil 1 von 2 aus der Serie:
Regionenmarketing
Regionenmarketing
- Vermarktung einer Region: Regionenmarketing auf dem Vormarsch
- Regionenmarketing in der Praxis: Der Marketing-Mix
Früher kannte man kein Regionenmarketing. Jedes Unternehmen kümmerte sich selbst um seine Werbeaktivitäten. Höchstens schlossen sich einmal Unternehmen einer bestimmten Branche zusammen, um gemeinsam Werbung zu treiben. Immer mehr Regionen machen sich nun aber daran, an einer gemeinsamen Marke zu arbeiten, die alle Unternehmen, Städte und Einwohner in der Region auf eine bestimmte Art und Weise nach außen repräsentiert und die Region attraktiver erscheinen lassen soll.
Identifizierung einer Region
Was macht eine Region aus? Welche Vorzüge hat sie? Welche Eigenschaften und Einstellungen bringt man mit der Region in Verbindung? Das Regionenmarketing arbeitet all diese Gemeinsamkeiten heraus und stellt ein Bild her, das die Region in ihrer Gesamtheit repräsentieren kann. Im Rahmen des Regionenmarketings werden diese regionalen Eigenschaften exakt formuliert und schließlich Strategien festgelegt, wie diese nach innen und außen kommuniziert werden soll.
Ziele des Regionenmarketings
Am Regionenmarketing sind sozusagen alle beteiligt, die in einer Region leben, arbeiten, produzieren und regieren. Die Bevölkerung ist in der Dachmarke einer Region ebenso vertreten wie die Unternehmer und die Kommunen bzw. die Politik. Sie alle verfolgen ihre Ziele, die teilweise sogar miteinander einhergehen. So wollen alle Beteiligten einen Imagegewinn erzielen, der die Region attraktiv wirken lässt und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert.
Die Bevölkerung wünscht sich Freizeitangebote und ein umfangreiches Bildungsangebot, kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen, eine gute Infrastruktur – kurz gesagt: Lebensqualität. Eines der wichtigsten Kriterien dafür, dass sie sich wohlfühlen können, ist Arbeit – daher müssen genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Die Unternehmen in der Region legen ebenfalls Wert auf eine gute Infrastruktur. Die Standortkosten müssen möglichst niedrig sein und eine breit angelegte Unternehmenskultur sorgt dafür, dass sich Kunden und Zulieferer nah sind.
Die Kommunen legen den Grundstein für all diese Ziele und verfolgen dabei gleichzeitig auch ihre eigenen Ziele, beispielsweise die Generierung zusätzlicher Einnahmen durch Einkommens- und Gewerbesteuer, Subventionen und Fördergelder. Hierzu ist es ihr erklärtes Ziel, neue Unternehmen und Einwohner anzulocken, die sich in der Region niederlassen.
Die gesamte Region arbeitet darauf hin, die Bekanntheit der Region zu steigern und ein erwünschtes Image zu stärken und auszubauen. Die Region soll nicht nur für Unternehmer und Einwanderer attraktiv erscheinen, sondern auch für Touristen, potenzielle Investoren und weitere Zielgruppen.
Quelle:
Regionenmarketing von Marco Hering- Serienanwahl:
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