Wie gestaltet man seine persönliche Wochenplanung oder Monatsplanung?
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Wozu ist eine Wochenplanung oder Monatsplanung gut? Muss der gesamte Tag, alle Aufgaben eingeplant bzw. verplant werden? Was ist wenn Aufgaben am Ende des Tages oder der Woche übrig bleiben? Diesen und ähnliche Fragen wollen wir auf den Grund gehen.
Wozu eine Wochenplanung oder Monatsplanung
Das unternehmerische Ziel, bspw. 10% mehr Umsatz, 50 Neukunden oder das Einbeziehen eines neuen Geschäftsbereiches, für das laufende Jahr ist fest formuliert. Mit einer umfassenden Monatsplanung oder Wochenplanung taktet der Unternehmer seine Ziele für das laufende Jahr ein. In der Planung kann er zeitlich die notwendigen Schritte zum Erreichen seiner gesteckten Ziele ausarbeiten und formulieren. Die Erfolgskontrolle findet zum Ablauf einer vorher definierten Periode an Hand der Planung statt.
Zettel oder Buch?
Bei dieser Entscheidung sind die persönlichen Präferenzen des Unternehmers zu berücksichtigen. Eine Gruppe von Unternehmern mag Zettel und kommt mit dieser Art der Organisation bestens zurecht. Die Planung wird auf einem DIN A4 Blatt per Hand notiert und dann sinnvoll abgelegt oder abgeheftet. Die Zettelwirtschaft ist für kreativ arbeitende Unternehmer sehr gut geeignet. Nachteil: gerade wenn zu kleine Zettel zur Planung herangezogen werden, können diese leicht verschwinden. Abhilfe schafft hier eine besondere Papierfarbe. Wählen Sie eine markante aber nicht zu aufdringliche Farbe für Ihre Planungszettel. Ein bspw. frühlingsgrünes Blatt Papier sticht aus den sonstigen Unterlagen immer hervor.
Ein Notizbuch (mindestens DIN A5) ist für eine weitere Unternehmergruppe, die gern strukturiert und konstant arbeitet, das richtige Mittel. Der Unternehmer kann bspw. auf der linken Seite die anstehenden Aufgaben der Woche sammeln. Parallel dazu entsteht auf der rechten Seite des Notizbuches der Tagesplan. Die in der Woche nicht erledigten Aufgaben werden dann in die Folgewoche übertragen. Das Notizbuch ist eine sehr übersichtliche Art der Aufgabenverwaltung. Der einzige Nachteil des Notizbuches liegt in der nicht zu unterschätzenden Schreibarbeit. Ein einmal geschriebener Zettel kann bis zur endgültigen Erledigung liegen bleiben. Im Notizbuch muss eine Aufgabe bis zur Fertigstellung immer wieder neu in die Folgewoche übertragen werden.
Software zur Planung
Findige Entwickler bieten Unternehmern die passende Software zur Planung ihrer Aktivitäten und Aufgaben an. Solche Programme erfordern ein diszipliniertes Verhalten vom Unternehmer. Nur wenn er diese Programme oder Tools strikt nutzt und immer darauf zugreift, funktioniert die Planung per Software. Den Programmen ist ein großer Vorteil zuzusprechen - die Schreibarbeit reduziert sich auf ein Mindestmaß. Noch nicht erledigte Aufgaben können ohne Probleme in einen späteren Zeitraum verschoben oder kopiert werden. Der Nachteil liegt bei der Software in der Anwendung. Gute Ideen warten nicht darauf, dass man gerade am PC sitzt und diese eintragen kann.
Beispiele für Software:
www.rainlendar.net
weekplan.net
www.sunbird-kalender.de
Fazit
Unternehmer müssen sich im Vorfeld über ihre Vorlieben klar werden und diese dann mit den entsprechenden Planungswerkzeugen umsetzen. Erzwungene Planungshilfen bleiben in der Regel ungenutzt. So wird ein Unternehmer der von der Zettelwirtschaft auf ein Notizbuch umsteigen will, wahrscheinlich nach einem halben Jahr ein unbeschriebenes Buch mit vielen Zetteln darin in der Hand halten.
Quelle:
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Über den Autor

- Evelyn Brandies
- Mein Name ist Evelyn Brandies, ich schreibe als Redakteurin u.a. für das Gründerlexikon. Weiterhin unterstütze ich als gelernte Bilanzbuchhalterin Existenzgründer beim Aufbau ihrer Buchhaltung.