Was die Verwandtschaft von der Existenzgründung hält
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Eine Existenzgründung ist meist nicht nur für den Gründer selbst ein großes Ereignis und ein wichtiger Schritt, sondern auch für die eigene Verwandtschaft, so wie die Nageldesign-Ausbildung hier im Forum beschrieben wurden. Immerhin beginnt mit der Gründung eines eigenen Unternehmens ein ganz neuer Lebensabschnitt eines Menschen und an diesem möchte meist auch die Familie teilhaben. Bereits bei den ersten Überlegungen stehen so Verwandte helfend zur Seite und äußern den einen oder anderen Ratschlag. Doch was sagt die Verwandtschaft zur Existenzgründung und kann man deren Einschätzungen als richtungsweisend betrachten?
Die Existenzgründung als richtige Entscheidung
Die meisten Verwandten raten zur Existenzgründung. Immerhin ist dieses Vorhaben spannend und kann durchaus mit einem Abenteuer gleichgesetzt werden. Zudem empfinden viele Menschen ein eigenes Unternehmen noch heute als ein Statussymbol und als einen Beweis für die Fertigkeiten eines Menschen. Die Bezeichnung Unternehmer hat einen gewissen Prestigecharakter und so sollte es nicht wundern, dass die meisten Verwandten von der Idee der eigenen Unternehmensgründung begeistert sind.
Einige Familien erhoffen sich hierbei aber auch finanzielle Vorteile. Gerade bei einer Gründung eines klassischen Unternehmens, wie zum Beispiel eines Hausmeisterservices, sieht manch einer den individuellen finanziellen Vorteil bei anfallenden Tätigkeiten im Fokus. Letztlich handelt es sich bei dem Gründer immerhin um ein Familienmitglied.
Die Suche nach dem finanziellen Vorteil
Der finanzielle Vorteil ist eine recht häufig verbreitete Meinung der Verwandtschaft zur Existenzgründung. In einer Familie hilft man sich im Grunde gegenseitig und das in den verschiedensten Lebenssituationen. Viele Verwandte sind sich bei der Idee der Existenzgründung sicher, dass sie sich durch diese kostenlose Leistungen sichern können, auch wenn diese in Hinblick auf den finanziellen Aufwand sehr kostenintensiv für den Gründer sind.
Die Bestätigung danach
Nicht alle Existenzgründer haben mit der eigenen Geschäftsidee auch den gewünschten Erfolg. Zahlreiche Betroffene verabschieden sich aus diesem Grund sehr schnell vom eigenen Unternehmen. Ist die Existenzgründung gescheitert, melden sich meist schnell die eigenen Verwandten zu Wort. Gerade diejenigen, die anfangs erfreut zur Gründung geraten hatten, wollen plötzlich schon von Anfang an gewusst haben, dass die Unternehmung zum Scheitern verurteilt ist.
Sollte man die Verwandtschaft als Kunden ansehen?
Die meisten Gründer sehen in der eigenen Verwandtschaft jedoch auch Potenzial und freuen sich so über die ersten Kunden. Allerdings kann sich gerade dieser Aspekt zu einem Disput entwickeln. Nicht alle Familienmitglieder möchten auch für die Leistung bezahlen und sehen die kostenlose Leistungserbringung in der eigenen Familie als eine Selbstverständlichkeit an.
Sicherlich sind Verwandte als Kunden eine Chance, doch bereits im Voraus sollte durch den Gründer die Zahlung klargestellt werden. Kein Jungunternehmer hat die Möglichkeit, eine Vielzahl von Leistungen ohne jegliche Bezahlung zu erbringen. Gerade in diesem Fall ist neben unternehmerischem Denken auch ein Stück weit Distanz gefragt. So sollte von Beginn an darauf wertgelegt werden, dass private und berufliche Aspekte voneinander getrennt werden.
Wie wichtig ist die Meinung der Verwandtschaft?
Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, sollte von Beginn an möglichst objektiv bleiben. Aus diesem Grund sollten auch die Meinungen der Verwandtschaft nicht zu stark gewichtet werden. Immerhin lassen sich so auch Konflikte vermeiden.
Hinweis:
Extrem schwierig wird es mit der Verwandschaft, wenn man mit seiner Existenzgründung in´s Fernsehen möchte.
Quelle:
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