So stellen Sie einen Personalbedarfsplan auf
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Personalkosten machen einen nicht unerheblichen Anteil der Ausgaben eines Unternehmens aus. Um diese Kosten auf einem vernünftigen Maß zu halten, ist es nötig, in bestimmten Abständen einen Personalbedarfsplan aufzustellen. Mit dessen Hilfe kann der Bedarf an Arbeitsplätzen für eine längere Zeitperiode vorausgesagt werden. Beachtet werden sollte aber, dass eine solche Bedarfsplanung natürlich nie zu 100 Prozent zutreffend sein kann.
Verschiedene Herangehensweisen
Es gibt unterschiedliche Methoden, die bei der Aufstellung eines Personalbedarfsplans Anwendung finden. Zwei grundsätzliche Herangehensweisen werden im Folgenden vorgestellt.
Vorausschauende Methoden
Die Trendextrapolation, sowie die Trendanalogie sind zwei Methoden der Bedarfsplanung, anhand derer Schlüsse für zukünftige Zeiträume aufgrund von Zahlen aus vergangenen Zeiträumen gezogen werden. Diese Methoden bieten sich vor allem für Unternehmen an, die über einen längeren Zeitraum ein relativ gleichbleibendes Ergebnis erzielt haben. In solchen Fällen sind diese Methoden durchaus ein zuverlässiges und genaues Mittel der Personalbedarfsplanung.
Die Delphi-Methode
Werden genauere Ergebnisse gewünscht, sollte zu anderen Methoden gegriffen werden. Die Delphi-Methode vereint zwei Vorteile. Sie ist relativ genau und darüber hinaus kostengünstig, da sich der Aufwand in Grenzen hält. Bei dieser Methode werden die Führungskräfte mittels eines Fragebogens zum geschätzten zukünftigen Personalbedarf befragt. Nach der Auswertung dieser Bögen wird noch einmal eine Befragung durchgeführt, bei der aber neue Informationen mit einfließen. So ist es möglich, den Personalbedarf relativ genau abzuschätzen.
Lohnt sich der Aufwand für einen Personalbedarfsplan?
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für Unternehmen wichtig, unnötige Kosten zu sparen. Die Erstellung eines Personalbedarfsplanes ist hierbei eine Hilfe. Mit ihm können Einsparpotenziale beim Personal ausgemacht werden, aber auch eventuell später auftretende Engpässe vermieden werden. Unternehmen, die regelmäßig Personalbedarfspläne aufstellen, können dem drohenden Fachkräftemangel rechtzeitig entgegen steuern, indem sie selbst diese Kräfte ausbilden. Auch wenn diese Ausbildungen in der Gegenwart vielleicht noch Kosten verursachen, so rechnen sich diese Ausgaben mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Zukunft.
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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